Vorschlag: Aktion des ziv. Ungehorsams nach Genua
Nach den Aktionstagen in Berlin, trafen sich mehrere Gruppen und Individuen die zu Genua mobilisieren. Ein Vorschlag von The Voice wird aufgegriffen: Organisation einer massiven Aktion des zivilen Ungehorsams um nach Genua zu kommen. Treffen in Freiburg 9-12 Juni um es zu diskutieren.
Die Aktionstage in Berlin gegen die Residenzpflicht und für
Bewegungsfreiheit waren eine Inspiration für viele. Siehe Berichte unter
http://de.indymedia.org . Hunderte, fast Tausend Flüchtlinge haben gegen das
Residenzpflichtgesetz verstossen und sind durch zivilen Ungehorsam nach
Berlin gekommen um dort ihren Protest auf die Strasse zu tragen. Sie haben
der Regierung einen Brief überreicht und angekündigt dass sie das Gesetz
nicht anerkennen und nicht mehr respektieren werden.
Aber das war nur der Anfang. Organisationen wie The Voice haben in Berlin
angekündigt, dass sie nach Genua zu den anti G8 Proteste gehen
möchten/werden und dafür bereit sind nochmal zivilen Ungehorsam zu leisten
(gegen Schengen und Residenzpflicht verstossen) und Recht auf
Bewegungsfreiheit zu fordern. Sie haben zur Unterstützung aufgerufen.
Am Samstag und Sonntag gab es ein Koordinations- und Austauschtreffen von
herrschaftskritischen Gruppen bundesweit die nach Genua mobilisieren. Hier
wurde eine Idee aufgegriffen die bereits in Mailand auf dem PGA Treffen
angesprochen wurde und folgender VORSCHLAG ist daraus entstanden:
Die Organisation einer massiven Aktion des zivilen Ungehorsams um die
Teilnahme von so viel Flüchtlinge wie möglich an den Protesten in Genua zu
ermöglichen. (Karawane, Zug oder ähnlich)
Um eine solche Aktion zu organisieren und in der Öffentlichkeit
anzukündigen, wird vorgeschlagen dass Flüchtlingsgruppen und nach Genua
mobilisierenden Gruppen nach Freiburg kommen, im Rahmen der Proteste gegen
den Deutsch-Französischen Regierungsgipfel, vom 9-12 Juni. Dort soll dann
die Aktion diskutiert werden und während der Aktionstage auf der Strasse
angekündigt werden. Gruppen aus der Schweiz, Italien und Frankreich werden
auch angesprochen.
Das ist bislang der Vorschlag. Er wird zur Zeit in Freiburg diskutiert. Am
26. Mai auf dem Auswertungstreffen der Aktionstage gegen die
Residenzpflicht in Berlin soll dann ein offizieller Aufruf entstehen.
Reaktionen auf der Vorschlag willkommen.
Mehr Infos zu Freiburg: www.knack-den-gipfel.de
Aktionen gegen Residenzpflicht:
http://www.humanrights.de
http://www.freespeech.org/inter/residenz
Bewegungsfreiheit waren eine Inspiration für viele. Siehe Berichte unter
http://de.indymedia.org . Hunderte, fast Tausend Flüchtlinge haben gegen das Residenzpflichtgesetz verstossen und sind durch zivilen Ungehorsam nach
Berlin gekommen um dort ihren Protest auf die Strasse zu tragen. Sie haben
der Regierung einen Brief überreicht und angekündigt dass sie das Gesetz
nicht anerkennen und nicht mehr respektieren werden.
Aber das war nur der Anfang. Organisationen wie The Voice haben in Berlin
angekündigt, dass sie nach Genua zu den anti G8 Proteste gehen
möchten/werden und dafür bereit sind nochmal zivilen Ungehorsam zu leisten
(gegen Schengen und Residenzpflicht verstossen) und Recht auf
Bewegungsfreiheit zu fordern. Sie haben zur Unterstützung aufgerufen.
Am Samstag und Sonntag gab es ein Koordinations- und Austauschtreffen von
herrschaftskritischen Gruppen bundesweit die nach Genua mobilisieren. Hier
wurde eine Idee aufgegriffen die bereits in Mailand auf dem PGA Treffen
angesprochen wurde und folgender VORSCHLAG ist daraus entstanden:
Die Organisation einer massiven Aktion des zivilen Ungehorsams um die
Teilnahme von so viel Flüchtlinge wie möglich an den Protesten in Genua zu
ermöglichen. (Karawane, Zug oder ähnlich)
Um eine solche Aktion zu organisieren und in der Öffentlichkeit
anzukündigen, wird vorgeschlagen dass Flüchtlingsgruppen und nach Genua
mobilisierenden Gruppen nach Freiburg kommen, im Rahmen der Proteste gegen
den Deutsch-Französischen Regierungsgipfel, vom 9-12 Juni. Dort soll dann
die Aktion diskutiert werden und während der Aktionstage auf der Strasse
angekündigt werden. Gruppen aus der Schweiz, Italien und Frankreich werden
auch angesprochen.
Das ist bislang der Vorschlag. Er wird zur Zeit in Freiburg diskutiert. Am
26. Mai auf dem Auswertungstreffen der Aktionstage gegen die
Residenzpflicht in Berlin soll dann ein offizieller Aufruf entstehen.
Reaktionen auf der Vorschlag willkommen.
Mehr Infos zu Freiburg: www.knack-den-gipfel.de
Aktionen gegen Residenzpflicht:
http://www.humanrights.de
http://www.freespeech.org/inter/residenz
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Unglaublich!
Verbinden mit der Gratiszug-Idee?
Die Idee eines Gratiszuges ist ja auch mit der Forderung nach ungehinderter Mobilität gut verbindbar.
Mehr unter der angegebenen www-adresse.
Gruß ... Jörg
zugbesetzung
ansonsten:
sitzplätze für alle - sonst gibts krawalle!
kein Gratiszug
Fahrrad und Bauwagenkarawane nach Genua
Warum ist der Gratiszug hierarchisch?
Ich kann mir kaum vorstellen, wie Leninismus und direkte Aktion zusammenpassen...
Und selbst wenn Linksruck mit irgendeiner ideologischen Verrenkung dazu kommt, daß direkte Aktion & Vernetzung von unten für sie okay sind (Lenin wird sich im Grab umdrehen): Warum bedeutet das, daß das Thema dann ein Tabu für alle "anständigen" Linken ist?