Erklärung zur Weltbank-Absage
Presseerklärung der "Komission zur Koordination der Kampagne gegen die Weltbank, Barcelona 2001" zur Absage der Weltbank-Konferenz
Presseerklärung zur Absage des Weltbank-Treffens in Barcelona
(aus dem Spanischen...)
Dies ist nur der Anfang
Eine andere Welt wird möglich sein
Angesichts der Meldung von der Absage der Weltbank-Konferenz über "Ökonomische Entwicklung" erklärt die 'Komission zur Koordinierung der Kampagne Gegen die Weltbank - Barcelona 2001' (comision de coordinacion de la Campana Contra el Banco Mundial - Barcelona 2001):
* dass die Absage der Konferenz einen bislang nicht dagewesenen Erfolg für die Bewegung gegen die kapitalistische Globalisation darstellt,
* dass die Absage deutlich macht, wie die Mobilisierung in den Städten zu einer Determinante für eine Veränderung des aktuellen neoliberalen Modells werden kann,
* dass die Ziele der Weltbank sich mit dieser abgebrochenen Konferenz auf ein reines Aufpolieren des Images reduziert haben - was aufgrund der Stärke und Breite der vorhersehbaren Mobilisisierungen unmöglich gewesen wäre,
* dass die Argumente, die die Weltbank-SprecherInnen zur Rechtfertigung ihres Rückzuges anführten, den vollständigen Mangel an demokratischer Kultur innerhalb dieser Institution belegen sowie deren Unfähigkeit, die Realität einiger Bewegungen zu verstehen, die im sozialen Gesichtspunkt sehr viel repräsentativer sind als sie,
* dass die Motive, die die Proteste inspiriert hatten, weiterhin fortbestehen und dass folglich die Mobilisationen fortgeführt werden, genau wie sie geplant waren und der Absage des Treffens zum Trotz,
* dass der Erfolg der vorhersehbaren Mobilisationen gegen die Weltbank, so wie auch die Wiedergeburt der Kämpfe in Katalunien und im spanischen Staat (Sintel, el Plan Hidrológico Nacional, der Kampf gegen das AusländerInnen-Gesetz, etc....) einen neuen Rückschlag für die Pläne der Regierung von PP und CiU bedeuten könnten,
* dass die Autoritäten des globalisierten Kapitalismus sich durch die breiten Bewegungen gegen die Globalisation bedroht fühlen. Sie, die sich in Türmen treffen, umgeben von Mauern und Soldaten, um sich von den Völkern, die sie unterdrücken, abzuschotten, wollen sich als Opfer darstellen. Sie, die sämtliche Mittel des Planeten zu ihrer Verfügung haben, beklagen sich, dass diejenigen, die wir gar nichts haben, ihrer Stimme Gehör verleihen wollen,
* dass wir uns am Dienstag, den 22.Mai um 19.30 Uhr zu einer außerordentlichen Versammlung treffen, um die neue Situation zu bewerten, und dass wir zu einer Pressekonferenz am Mittwoch, den 23.Mai aufrufen.
COMISION DE COORDINACION
CAMPANA CONTRA EL BANCO MUNDIAL, BARCELONA 2001
(aus dem Spanischen...)
Dies ist nur der Anfang
Eine andere Welt wird möglich sein
Angesichts der Meldung von der Absage der Weltbank-Konferenz über "Ökonomische Entwicklung" erklärt die 'Komission zur Koordinierung der Kampagne Gegen die Weltbank - Barcelona 2001' (comision de coordinacion de la Campana Contra el Banco Mundial - Barcelona 2001):
* dass die Absage der Konferenz einen bislang nicht dagewesenen Erfolg für die Bewegung gegen die kapitalistische Globalisation darstellt,
* dass die Absage deutlich macht, wie die Mobilisierung in den Städten zu einer Determinante für eine Veränderung des aktuellen neoliberalen Modells werden kann,
* dass die Ziele der Weltbank sich mit dieser abgebrochenen Konferenz auf ein reines Aufpolieren des Images reduziert haben - was aufgrund der Stärke und Breite der vorhersehbaren Mobilisisierungen unmöglich gewesen wäre,
* dass die Argumente, die die Weltbank-SprecherInnen zur Rechtfertigung ihres Rückzuges anführten, den vollständigen Mangel an demokratischer Kultur innerhalb dieser Institution belegen sowie deren Unfähigkeit, die Realität einiger Bewegungen zu verstehen, die im sozialen Gesichtspunkt sehr viel repräsentativer sind als sie,
* dass die Motive, die die Proteste inspiriert hatten, weiterhin fortbestehen und dass folglich die Mobilisationen fortgeführt werden, genau wie sie geplant waren und der Absage des Treffens zum Trotz,
* dass der Erfolg der vorhersehbaren Mobilisationen gegen die Weltbank, so wie auch die Wiedergeburt der Kämpfe in Katalunien und im spanischen Staat (Sintel, el Plan Hidrológico Nacional, der Kampf gegen das AusländerInnen-Gesetz, etc....) einen neuen Rückschlag für die Pläne der Regierung von PP und CiU bedeuten könnten,
* dass die Autoritäten des globalisierten Kapitalismus sich durch die breiten Bewegungen gegen die Globalisation bedroht fühlen. Sie, die sich in Türmen treffen, umgeben von Mauern und Soldaten, um sich von den Völkern, die sie unterdrücken, abzuschotten, wollen sich als Opfer darstellen. Sie, die sämtliche Mittel des Planeten zu ihrer Verfügung haben, beklagen sich, dass diejenigen, die wir gar nichts haben, ihrer Stimme Gehör verleihen wollen,
* dass wir uns am Dienstag, den 22.Mai um 19.30 Uhr zu einer außerordentlichen Versammlung treffen, um die neue Situation zu bewerten, und dass wir zu einer Pressekonferenz am Mittwoch, den 23.Mai aufrufen.
COMISION DE COORDINACION
CAMPANA CONTRA EL BANCO MUNDIAL, BARCELONA 2001
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Ergänzungen
Kommentar
paso a paso...
die proteste muessen offensiv werden
Es ist wichtig, einen theoretischen unterbau zu fossieren, der allen klarwerden lässt wie wir uns die welt vorstellen. dieses muss der menschheit vermittelt werden, während auf der strasse für die ziele gekämpft wird.
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxDER ANFANG IST GEMACHT
XXXXXXXXXXKEEP ON MOVING
JA zur Gewalt !
Globalisierung ist kein Fußballspiel
Anders als beim Castor-Transport stellt sich wohl die Frage, ob das wirksame Verhindern sinnvoll ist.
Die Ausbeutung in einer mittelamerikanischen Fabrik könnt ihr mit Euren Sprechchören allein halt nicht beenden. Was die richtige Strategie ist, weiss ich natürlich auch nicht.
Steineschmeisser gleich Bulle?
gipfel stuermen
ausserdem hat es einen symbolischen wert den mensch auch nicht wegreden laesst.
durch das verbot von demos und das abriegeln der konferenzzentren wird die gewalt erst noetig unumgaenglich.
wir koennen durch militante aktionen mehr aufmerksamkeit auf uns und irgentwie auch auf unsere anliegen lenken und es den delegierten so ungemuetlich wie moeglich machen.
ausserdem werden auf solchen treffen entscheidungen getroffen die wnigstens verzoegert werden wenn die globalisierung der konzerne & finanzmaerkte auch ohne gipfel voran ginge.
jedeR sollte nach den eigenen idealen handeln ob friedlich oder militant und nicht andere wegen ihren methoden angreifen.
kreative friedliche aktionen sind auch wichtig.
Anti-...
Parrallel zum Widerstand muß es auch zu einem Aufbau einer besseren Alternative kommen.
Ich sehe keine Möglichkeit, durch Änderungen innerhalb der bestehenden Strukturen, die bestehende Unterdrückung, Globalisierung, Umweltzerstörung, Völkerausrottung...zu
vehindern.
Trotz alle dem sehen wir uns erstmal in Genua und anderswo.
A.
Ein Erfolg - wie weiter?
Aber, die Frage wurde schon in den Raum gestellt, auch ohne Ihre Gipfeltreffen geht der Kapitalismus weiter. Deshalb muss es darum gehen, die Bewegung gegen den globalen Kapitalismus mit den Kämpfen von Einzelbewegungen zu verbinden, die versuchen, die Schweinereien des Kapitalismus direkt zu verhindern.
Die Castor-Proteste zeigen, wie es geht. Lasst uns dieses Konzept ausweiten. Auch Panzer müssen transportiert werden. Abschiebeknäste kann man, wie Ya Basta gezeigt hat, auch angreifen.
OhneTreffen kein Kapitalismus
OhneTreffen kein Kapitalismus
Halts Maul, Schwachkopf
Dich nimmt hier keiner ernst!
Mir is übrigens egal, ob du Bulle, Nazi oder beides bist...
räusper
p.s. dummheit schützt vor strafe nicht...
gegen zensur und hohles gelaber!
Trotzdem nach Barcelona