?Americans, think why you are hated ...
Die Angriffe auf das World Trade Center, das Pentagon und das State Department führen letztendlich die Unmenschlichkeit der US-amerikanischen und europäischen Politik vor Augen. Die Menschen im Westen sollten darüber nachdenken, warum ausgerechnet sie das Ziel dieser Angriffe waren!
"Americans, think why you are hated all over the world."
[Aufschrift eines Transparentes von Studenten in Pakistan]
George W. Bush steht auf den Trümmern des World Trade Centers. Die eine Hand um einen über und über mit Staub bedeckten Feuerwehrmann, in der anderen ein Megafon. Durch die Rede sind die Gemüter erhitzt. Einzelne Rufe werden laut bis allmählich die ganze Menge mit einstimmt: ?USA!? - Vor einer Gedenkstätte stehen vereinzelt Personen, die mit ihrer Hand zur Brust greifen. Gemeinsam singen sie; ?God bless America!? Wenn solche Bilder über den Bildschirm flimmern, sind die Moderatoren zumindest von seriösen Medienanstalten in einer etwas peinlichen Situation: es würde sich hierbei natürlich um keinen ?dumpfen Nationalismus? handeln, vielmehr sei dies das ?Solidaritätsgefühl? der US-amerikanischen Nation.
In seinen Reden verwendet der Präsident der Vereinigten Staaten sehr eindeutige Bilder. Der selbsternannte Repräsentant der ?Zivilisation? bemüht Vergleiche, die wohl etwas von dem entfernt sind, was man gemeinhin unter Zivilisation verstehen würden. Von mittelalterlichen ?Kreuzzügen? und vom Wilden ?Westen? ist da die Rede. Aus ?Höhlen? will er ?ausräuchern?. In der US-amerikanischen Bevölkerung scheint diese Kriegshetze großen Anklang zu finden. In einer Befragung der ?New York Times? unter Tausend US-Amerikanern zwei Tage nach den Angriffen sprachen sich 85 Prozent der Befragten für eine militärische Aktion der USA aus. Drei Viertel von jenen würden dies auch in Kauf nehmen, wenn dabei Unschuldige getroffen würden.
Die Angriffe auf das World Trade Center, das Pentagon und das State Department haben sehr deutlich den Charakter der USA und auch von Europa gezeigt. Der Rassismus und Militarismus dieser Staaten wird nun in jeder Rede, in jeder Aktion deutlich sichtbar. Es wird nun klar wie sehr sie ihre eigenen, angeblich grundlegenden Werte missachten. Der Rhetorik von Demokratie und Frieden wird nun noch stärker der Rücken gekehrt.
Mit dem Begriff der ?zivilisierten Welt? drücken diese Wortführer ihren eigenen Rassismus und ihre Arroganz gegenüber dem ?Rest der Welt? aus. Die sogenannten zivilisierten Länder würden die Welt von den ?Mächten des Bösen? befreien. Die Pluralität und damit auch die Demokratie werden nun ersetzt durch offenen Rassismus. So wurde beispielsweise in Hessen der Antrag auf islamischen Religionsunterricht für 50.000 SchülerInnen mit der Begründung abgelehnt, dass die Islamische Religionsgemeinschaft Hessen Kontakte zu islamistischen Extremisten hätte. In den USA selbst werden täglich Menschen arabischer Herkunft oder islamischen Glaubens verfolgt, tätlich angegriffen und sogar ermordet.
Diese Angriffe und deren propagandistische Verwertung werden nun funktionalisiert. Mit dem Verweis auf den ?Terrorismus? kommt es nun zu einem deutlichen Ausbau der Repressionsorgane. Der an sich schon totalitäre Charakter der westlichen Staaten hat sich nun noch verstärkt.
Die beiden Häuser des Kongresses haben den Präsidenten das Recht auf Gewalt gegen Nationen, Organisationen oder Personen eingeräumt. Die Diskussion um das Problem der Gewaltenteilung wurde nur sehr kurz geführt. Dieser doch angeblich so grundlegende Wert der modernen Demokratien wurde mit der Phrase abgegolten, es handle sich um eine ?notwendige und angemessene Gewaltanwendung?. Ein Kommentar des Senators Mc Cain unterstreicht den Charakter dieser Resolution. Er verglich diese mit der Tonkin-Resolution von 1964, die den damaligen US-Präsidenten die juristische Legitimation zur Aggression gegen Nordvietnam gab.
Der NATO-Rat interpretierte die Angriffe als kriegerischen Akt und als Angriff auf die Sicherheit der Allianz. Somit wäre eine militärische Aktion im Rahmen der NATO juristisch legitimiert. Es stellt sich nur die Frage wen diese Aktion treffen solle. Über die daraus resultierende Problematik des Aggressionsverbotes der UNO wird nicht mehr diskutiert. Diese angeblich grundlegende Maxime in den internationalen Beziehungen wird einfach aus den Diskurs ausgeblendet.
All diese Phänomene stellen keine neue Qualität dar. Sie bilden vielmehr einen Kulminationspunkt. Durch die Angriffe auf die USA wurden die wesentlichen Charakterzüge der US-amerikanischen und der europäischen Gesellschaften und Staaten deutlich. In dieser außerordentlichen Eskalation werden alle Ansprüche der Demokratie und des Friedens noch mehr missachtet. Dies war schon immer vorhanden nur jetzt tritt es in aller Deutlichkeit hervor. Die Angriffe auf die USA zeigen also in ihrer Wirkung deutlich den Charakter ihrer Politik.
Diese Angriffe sind in einem Zusammenhang mit der US-amerikanischen und europäischen Politik zu sehen. Seit Jahrzehnten und Jahrhunderten richtet sich diese Politik gegen die Länder der anderen Kontinente. Hunger, Not und Krieg sind die Konsequenzen. Wer betrauert in den USA und Europa die Millionen Toten im Irak verursacht durch den Golfkrieg und durch das Embargo? Wer betrauert die Opfer der Bombardierung Jugoslawiens? Wer betrauert die Opfer der militärischen Interventionen in Südamerika, Afrika und Asien?
Die Angriffe auf das World Trade Center, das Pentagon und das State Department führen also letztendlich die Unmenschlichkeit der US-amerikanischen und europäischen Politik vor Augen. Die Menschen im Westen sollten darüber nachdenken, warum ausgerechnet sie das Ziel dieser Angriffe waren!
[Aufschrift eines Transparentes von Studenten in Pakistan]
George W. Bush steht auf den Trümmern des World Trade Centers. Die eine Hand um einen über und über mit Staub bedeckten Feuerwehrmann, in der anderen ein Megafon. Durch die Rede sind die Gemüter erhitzt. Einzelne Rufe werden laut bis allmählich die ganze Menge mit einstimmt: ?USA!? - Vor einer Gedenkstätte stehen vereinzelt Personen, die mit ihrer Hand zur Brust greifen. Gemeinsam singen sie; ?God bless America!? Wenn solche Bilder über den Bildschirm flimmern, sind die Moderatoren zumindest von seriösen Medienanstalten in einer etwas peinlichen Situation: es würde sich hierbei natürlich um keinen ?dumpfen Nationalismus? handeln, vielmehr sei dies das ?Solidaritätsgefühl? der US-amerikanischen Nation.
In seinen Reden verwendet der Präsident der Vereinigten Staaten sehr eindeutige Bilder. Der selbsternannte Repräsentant der ?Zivilisation? bemüht Vergleiche, die wohl etwas von dem entfernt sind, was man gemeinhin unter Zivilisation verstehen würden. Von mittelalterlichen ?Kreuzzügen? und vom Wilden ?Westen? ist da die Rede. Aus ?Höhlen? will er ?ausräuchern?. In der US-amerikanischen Bevölkerung scheint diese Kriegshetze großen Anklang zu finden. In einer Befragung der ?New York Times? unter Tausend US-Amerikanern zwei Tage nach den Angriffen sprachen sich 85 Prozent der Befragten für eine militärische Aktion der USA aus. Drei Viertel von jenen würden dies auch in Kauf nehmen, wenn dabei Unschuldige getroffen würden.
Die Angriffe auf das World Trade Center, das Pentagon und das State Department haben sehr deutlich den Charakter der USA und auch von Europa gezeigt. Der Rassismus und Militarismus dieser Staaten wird nun in jeder Rede, in jeder Aktion deutlich sichtbar. Es wird nun klar wie sehr sie ihre eigenen, angeblich grundlegenden Werte missachten. Der Rhetorik von Demokratie und Frieden wird nun noch stärker der Rücken gekehrt.
Mit dem Begriff der ?zivilisierten Welt? drücken diese Wortführer ihren eigenen Rassismus und ihre Arroganz gegenüber dem ?Rest der Welt? aus. Die sogenannten zivilisierten Länder würden die Welt von den ?Mächten des Bösen? befreien. Die Pluralität und damit auch die Demokratie werden nun ersetzt durch offenen Rassismus. So wurde beispielsweise in Hessen der Antrag auf islamischen Religionsunterricht für 50.000 SchülerInnen mit der Begründung abgelehnt, dass die Islamische Religionsgemeinschaft Hessen Kontakte zu islamistischen Extremisten hätte. In den USA selbst werden täglich Menschen arabischer Herkunft oder islamischen Glaubens verfolgt, tätlich angegriffen und sogar ermordet.
Diese Angriffe und deren propagandistische Verwertung werden nun funktionalisiert. Mit dem Verweis auf den ?Terrorismus? kommt es nun zu einem deutlichen Ausbau der Repressionsorgane. Der an sich schon totalitäre Charakter der westlichen Staaten hat sich nun noch verstärkt.
Die beiden Häuser des Kongresses haben den Präsidenten das Recht auf Gewalt gegen Nationen, Organisationen oder Personen eingeräumt. Die Diskussion um das Problem der Gewaltenteilung wurde nur sehr kurz geführt. Dieser doch angeblich so grundlegende Wert der modernen Demokratien wurde mit der Phrase abgegolten, es handle sich um eine ?notwendige und angemessene Gewaltanwendung?. Ein Kommentar des Senators Mc Cain unterstreicht den Charakter dieser Resolution. Er verglich diese mit der Tonkin-Resolution von 1964, die den damaligen US-Präsidenten die juristische Legitimation zur Aggression gegen Nordvietnam gab.
Der NATO-Rat interpretierte die Angriffe als kriegerischen Akt und als Angriff auf die Sicherheit der Allianz. Somit wäre eine militärische Aktion im Rahmen der NATO juristisch legitimiert. Es stellt sich nur die Frage wen diese Aktion treffen solle. Über die daraus resultierende Problematik des Aggressionsverbotes der UNO wird nicht mehr diskutiert. Diese angeblich grundlegende Maxime in den internationalen Beziehungen wird einfach aus den Diskurs ausgeblendet.
All diese Phänomene stellen keine neue Qualität dar. Sie bilden vielmehr einen Kulminationspunkt. Durch die Angriffe auf die USA wurden die wesentlichen Charakterzüge der US-amerikanischen und der europäischen Gesellschaften und Staaten deutlich. In dieser außerordentlichen Eskalation werden alle Ansprüche der Demokratie und des Friedens noch mehr missachtet. Dies war schon immer vorhanden nur jetzt tritt es in aller Deutlichkeit hervor. Die Angriffe auf die USA zeigen also in ihrer Wirkung deutlich den Charakter ihrer Politik.
Diese Angriffe sind in einem Zusammenhang mit der US-amerikanischen und europäischen Politik zu sehen. Seit Jahrzehnten und Jahrhunderten richtet sich diese Politik gegen die Länder der anderen Kontinente. Hunger, Not und Krieg sind die Konsequenzen. Wer betrauert in den USA und Europa die Millionen Toten im Irak verursacht durch den Golfkrieg und durch das Embargo? Wer betrauert die Opfer der Bombardierung Jugoslawiens? Wer betrauert die Opfer der militärischen Interventionen in Südamerika, Afrika und Asien?
Die Angriffe auf das World Trade Center, das Pentagon und das State Department führen also letztendlich die Unmenschlichkeit der US-amerikanischen und europäischen Politik vor Augen. Die Menschen im Westen sollten darüber nachdenken, warum ausgerechnet sie das Ziel dieser Angriffe waren!
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Ergänzungen
Britische Medien vermuten US Angriff auf
link dazu
die taliban sind doch eh schon ins x-belibig
ja bitte, mach´ ne übersetzung. das fände ich ziemlich gut. vielleicht läßt sich daraus auch ein flyer oder so machen. hast du vielleicht noch ein paar infos über diese frauenorganisation oder gruppe oder...?
also wenndie Flugschule gemacht haben, dann ist es doch nicht schwer Flugzeuge zu enntführen, und damit irgend wohin zu fliegen, das sollen die USA Keine Besondere Logistig oder Kostenaufwand hinein projezieren, Meistens schaffen das Sogar Mittellose Verrückte, Ohne Waffe.
genauso wie die Schwachsinnige Anordnung das Keine Dünger Flieger mehr fliegen dürfen, die US Amis wissen schon warum! weil sie selbst dabei sind Milzbrand Erreger GEN Technisch zu verändern, und diese GEN Technisch Veränderten Milzbrand Erreger mit Dünger Fliegern einsetzen würden, gegen Staaten, die Ihre Rohstoffe nicht Umsonst oder so Billig wie es die US Amis gern hätten hergeben würden, die USA denken von Anderen Weltbürgern So Schlecht Wie Sie selber selbst sind! Kurt Tucholsky sagte einmal: "Solange es Schlachthöfe gibt, wird es Schlachtfelder geben"
Wenn solche Typen angeblich auf "meiner", also der antikapitalistischen und im weitesten Sinne "linken" Seite sind, dann läuft hier irgendwas verquer, denn das was Du ablässt ist nicht nur tierverachtend, sondern auch menschenverachtend; hirnverbrannt, plump provokativ und sinnentleert. Wenn solche Pappnasen wie Du irgendeinen revolutionären oder überlegten Gedanken repräsentieren, dann schäme ich mich ab heute dafür, ein Teil davon zu sein oder zumindest sein zu wollen.
Tön weiter
seht euch das mal bitte an
Schweinerei!