Anwort an das Kollektiv IMC-Rußland

Wladimir 03.10.2001 18:40 Themen: Indymedia
Geehrte Kollegen,
da Indymedia-Rußland von Anfang an ein eigenmächtiges
Unternehmen war, bin ich bereit die vorliegende eigenmächtige Erklärung des
Kollektivs, die Namen von Personen beinhaltet, die sich bisher an der Arbeit
an der Seite überhaupt nicht beteiligt haben, als rechtmäßig anzuerkennen
und mich dem ausgesprochenen Verdikt unterzuordnen. Mit dem Moment der
Publizierung dieses Postings, lege ich alle Aufgaben als Hauptadministrator
der Seite ab und trete auch von meiner Teilnahme an seiner Moderierung
zurück. Wem ich die Passwörter und Schlüssel zur Seite übergeben soll, soll
vom Kollektiv entschieden werden. Dazu bin ich auch bereit, mich mit dem
zukünftigen Webmaster zusammenzusetzen, besonders betreffs meiner
Archivmappen der russischen Indymedia-Seite.

Zum Abschluß unserer Zusammenarbeit, die, wenn auch auf negative Weise,
letztlich zur gewünschten Formierung eines Kollektivs geführt hat, möchte
ich gerne nochmals mein völliges Einverständnis mit allen fundamentalen
Rechten und Freiheiten des Menschen versichern und bitte darum, die
Beispiele meiner rein privaten intellektuellen Bemühungen nicht als
angemessenen Ausdruck einer persönlichen bürgerlichen Position zu betrachten
(????????????). Mein politisches Ideal ist Mahatma Ghandi, der es durch die
konsequente Praxis des gewaltfreien Widerstands und die Politik des
Vertrauens auf die eigenen Kräfte geschafft hat, eine umfassende öffentliche
Front gegen das Ausbeutersystem zu "spinnen" (das Symbol des Ghandismus ist
das Spinnrad).

Ich bin fest davon überzeugt, daß in jeder Gesellschaft immer die
Möglichkeit friedlicher institutioneller Reformen anstatt von Gewaltlösungen
besteht. Daher rührt mein Interesse zum Traditionalismus als Disziplin, die
sich mit fundamentalen sozialen Einrichtungen beschäftigt, welche in
vielerlei Hinsicht das gesellschaftliche Rechtsbewußtsein der Massen bis zum
heutigen Tag bestimmen.

Die Texte mit traditionalistischem Hintergrund, welche mir als rechte
Propaganda inkriminiert werden, stellen in der Tat den kreativen Versuch
dar, sich in einen bestimmten Diskurs hineinzudenken, der eine Zeit lang
meine Aufmerksamkeit als soziologischer Forschungsgegenstand erregte.
Daneben waren zu unterschiedlichen Zeitpunkten andere Diskurse ebenfalls
Gegenstand meiner Forschung, von der radikalen Ökobewegung im Geiste
Unabombers bis zur orthodoxen Mystik des göttlichen Herrschers in den
Traditionen Rastafaris, vom konservativen Proudhon bis zum libertären von
Haiek.

Doch all dies ist keine müßige Ablenkung in der Freizeit, sondern ein
Bestandteil meines Lebens als Medienmensch und als Person, die in womöglich
unpassender Weise bemüht ist, das unvereinbare zu vereinen. Als ich
Indymedia-Rußland gegründet habe, hatte ich gehofft, daß meine Erfahrung der
allseitigen Erforschung der Problematik sozialer Ungleichheit und der
repressiven Ethik dabei hilft, die Seite zu einem Ort des Dialogs für all
jene zu werden, die auf der Suche nach einer gemeinsamen
Diskussionsgrundlage durch solidarisches Verstehen neuer historischer
Herausforderungen an die freie Gesellschaft seitens des konsolidierten
Herrschaftssystems sind. Dies ist im übrigen alles in der von mir erstellten
Charta (Mission Statement) dargelegt.

Inzwischen hat die Situation des 11. September unerwartet alle gängigen
Vorstellungen über bestehende Fronten über den Haufen geworfen, indem ein
neuer Abschnitt der globalen Konfrontation eingeleitet wurde. Welche Haltung
Indymedia-Rußland in dieser Realität einnimmt - das liegt nun nicht mehr an
mir zu entscheiden, und ich kann lediglich der neu gefestigten Redaktion ein
hohes Niveau an Professionalität zu
wünschen und ein gutes Andenken zu bewahren.

Hochachtungsvoll, der Redakteur


P.S.:

Ich möchte all diejenigen um Entschuldigung bitten, denen durch diese
Geschichte Unannehmlichkeiten bereitet wurden. Das Vorgefallene ist mir
äußerst peinlich und es tut mir leid, daß meine mysthischen Machwerke im
traditionalistischen Sinne einen solch schrecklichen Eindruck hinterlassen
und noch dazu zum Objekt zweifelhafter Nachdrucke wurden. In den Tagen von
Seattle begriff ich, daß eine neue Epoche anbricht, ich habe mich von den
alten Idolen verabschiedet und mich vollkommen dem Wind der Veränderungen
geöffnet. Denn eben dieser Wind spornte mich zur Gründung des
russischsprachigen Indymedia an. Ich freue mich, daß es mir möglich war mit
euch zu arbeiten, obwohl das wohl nicht auf Gegenseitigkeit beruht.
Ich bitte keinen Groll gegen mich zu hegen.

Wladimir
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen

Kann man den rechten spinner nicht löschen?

peter 03.10.2001 - 18:53

Kann Mensch Peter nicht löschen?

Hannes 03.10.2001 - 19:34

Ich habe Niemals gezweifelt Wladimir

Anja 03.10.2001 - 20:13

Lesen und verstehen Sechs, setzen!

Nina 03.10.2001 - 20:18
der Wladimir steht Weiter Links, als Manche Kommentatoren sich wähnen.

Bestmögliche Sache

Farin 03.10.2001 - 21:03
Ich hab das Gefühl, dass sich dieser Vladimir tatsächlich Gedanken macht, ob er mit seinem neurechten Scheißdreck nicht vielleicht einen großen Mist gebaut hat, für den er jetzt bezahlt. Das heißt jetzt nicht, dass er deswegen gleich wieder zum Genossen wird, aber vielleicht sollte man seine Eingeständnisse (obwohl manches immer noch einen Nebenton von Rechtfertigung hat) als ersten Schritt einer Umorientierung betrachten. Oder zumindest die Möglichkeit nicht ausschließen. Auf jeden Fall ist seine Erklärung, die bestmögliche Sache, die er für Indymedia hätte machen können.

warum kam nicht gleich

03.10.2001 - 21:39
eine offene distanzierung gegnüer rechten gedankengutes?

Also das was ich von Wladimir gesehen habe

redhack 03.10.2001 - 22:53
war Alles Mögliche ausser Rechts, wenn den mal fragen würdest, der könnte dir noch nicht mal ne Rechte Net Side nennen, und alles was der los gelassen hat, und Rechts aussah war Ironie, weil der ja als Jurnalist viel unterwegs ist, und sich Jurnalistisch mit vielen Dingen beschäftigt hat, und Fast in jedem Sachgebiet unterwegs war, ist Viel Dreck als Legende hängen geblieben, aber ich habe Keinen Hinweis gefunden das er Aktiv und Längerfristig für Irgendeine Rechte Bewegung tätig war, noch das er, wie behauptet, an der Erstellung besagter Zeitschriften, beteiligt war, auch war er nicht auf Rechten Veranstaltungen zu sehen, und es finden sich auch Keine Anhaltspunte dafür, das er Überhaupt Kontakt zu Personen der Rechten Szene hat, auch in Seinen Offiziellen und Inoffiziellen Aufzeichnungen, im Net und Internet zumindest, finden sich Keine Anhaltspunkte auf Rechte Betätigung, er soll zwar die Mao Bibel Veröffentlichungen von Ho Tchi Min, Ghandi, Honeckers Letzte Worte, sowie der Letzte Krampf des Gröfaz, Beate Uses Wirtschafts Lexikon, und die Kinder vom Bahnhof Zoo, Else Urys Nesthäkchen, Karl Mays Lederstrumpf, Unser Jahrhundert, Walt Disneys Donald Duck Taschenbuch Serie Komplett, sowie die Brachen Telefon Bücher von Berlin, Mannheim, Kiev, in Buchform, sowie Diverse Offiziell Nicht Indizierte, Beate Uhse CDs welche er auf der suche nach dem Grund des Niederganges eines Freundes, durchforschte wobei er bei der Forschung auf die Ur CD stiess, er besitzt auch nach nach Index Aufzeichnungen Software CDs aber Alles Unpolitische zu Forschungs und Erprobungszwecken, meiner Meinung nach passen diese Fakten zu Keiner Extremistischen Politischen Rechts oder Links Ausrichtung.

Ich weiss nicht, hier haben auch Andere

Joshua 03.10.2001 - 23:18
Extremisten herum gepostet, und wo B ist, ist A auch nicht Weit, sonst wirds Einseitig, ich bin ja Dagegen , wenns auch Zensur ist, das Keinerlei Menschenverachtende Beiträge veröffentlicht werden dürfen.

Alter bei dem gabs Keine Limits

Stauni 03.10.2001 - 23:46
Kinder vom Bahnhof Zoo, das ist ein Süchtiger, Beate Uhse Cds, das muss ein Vergewaltiger sein, Lederstrumpf! das ist ein Terrorist, wenn der im Net auch überall durch ist, muss der ein Wrack sein, man Gut das er Ehrlich ist, und indymedia abgegeben hat, das hätte ja Alles mit rein reissen können.

Was macht der nun als Freier Journalist?

Sub Verlag 03.10.2001 - 23:58
hat der gesagt ob er Pläne hat, will er nun selbst ein Indymedia auf machen?

Wenn der aus seinen Forschungsobjekten

Siggi 04.10.2001 - 00:15
Vorträge gehalten hätte, nicht aus zu denken, oohh, aahh, oohh, aahh, usw. aber wie kommt der zu seiner Linken Lebenseinstellung?

redhack bist du dir Sicher

Boris 04.10.2001 - 01:11
das du da bei Wladimir im Server geblättert hast, du würdest ohne suchmaschine noch nicht mal, indymedia finden.

Ich weiss nicht

Fred 04.10.2001 - 03:01
Irgendwie fehlt dem Ganzen die Logig, was ihm nachgeredet wird, kann doch nicht stimmen, was nirgendwo steht, das er auch eine Friedensbewegung gegründet haben soll, und nun soll er Faschist sein, das passt auch oben mit dem Text nicht zusammen, gut er hat bei seinem Feindbild konnte er immer ganz Schön los legen , aber Agressiv und Imperial wie ein Faschist war er nicht, und hat versucht seine Ideologie mit Hass Agressiv auf seiner Nordschiene zu verkaufen, davon konnte man bei indymedia Russland nichts bemerken, es gab einige die versucht haben ihm ziemlich übel Beiträge aus zu legen, aber er hat immer nur gesagt, uberseh die einfach, meiner Meinung nach schreien nur Faschisten, ständig nach Kampf gegen Feinde, und versuchen alles zu reglementieren weil sie Imperial sind, ihre Theorien nicht ankommen, also von Kampf und so, konnte man bei ihm nicht bemerken, ein Rechter kann der nicht sein, wird bestimmt ein Verlust für die Meinungsfreiheit bei indymedia Russland werden.

Ich habe noch was gefunden

redhack 04.10.2001 - 13:15
Als Wladimir als Volontär während der Kriegsberichterstattung erfasst wurde, wurde im Sympatisantentum mit dem Vietkong nachgewiesen, worauf hin er für mehrere Jahre in ein Arbeitslager kam, er schreibt, er sah Viele Freunde kommen und als Krüppel wieder gehen, er selbst soll wegen seiner Zahlreichen Ausbruchsversuche, trotz Ständiger Bewachung, Stärkster Gehirnwäsche durch Spezialisten, so welche wie die von Hitler und Mosch Karajan ausgesetzt worden sein, vielleicht ist da was hängen geblieben, was seine Direkte Art erklärt, die ihm für Rechts ausgelegt wird, ich bleibe Weiter am Ball.

Mir wird Schlecht!

Anna 04.10.2001 - 13:30
Wenn ich diesen redhack so lese, macht der aus dem Armen Wladimir noch eine Glatze, ist schon Schauerlich was der so Alles mit gemacht haben soll, aber da immer noch zu sinnieren, ob der Rechts oder Links ist find ich Beschämend, Wladimir wir zweifeln nicht an dir, ich fand deine Beiträge immer Anstandfrei und über Jeden Zweifel erhaben.

Aber eine Macke hat er!

Suschi Wong 04.10.2001 - 14:03
ich habe bei ihm auch eine Zeitlang volontiert, und wo der auch war, auf der Welt, ob am Südpol, oder am Nordpol, ob in Afrika oder Feuerland, der hat sich Ständig von Braunen Cowboys und ihren Schiesseisen, verfolgt gefühlt, der ist auf Bornum bei Forschungen über das Liebesleben der Wollkampf Krabben aufgeschreckt, weil er ein Atom Uboot in der Hausbar auftauchen sah, das ging soweit, das der eine Milch Allergie entwickelt hat, und seinen Kakao nur noch mit Jamaika Rum gekocht hat.

Genau!

Wanda 04.10.2001 - 14:20
das habe ich auch mit bekommen, als wir in Nurmansk im die ersten UBoot Wracks sahen, fiel der für zwei Tage in eine Katalepsie, weil er dachte das wären Funktionstüchtige US Atom UBoote, und bei der Reportage über die Philipinischen Südsee Piraten, brauchte er einen Monat um seine Allergie gegen Gehäuftes auftreten von Maschinengewehren zu überwinden.

provokateure!

04.10.2001 - 15:24
sushi wong und redhack

Ich sage es noch Mal

Wladimir 04.10.2001 - 15:56
Liebe Leute, um die weitere Mißverständnisse zu vermeiden ich sag´s noch Mal und ganz offen. Ende 90 ich hab´ als Journalist in die entsprechende Szene recherchiert und sollte dafür als "Insider" auch ein paar Texten oder Interviews fertigstellen. Meine Website diente bloß nur als Notizbuch, wo hatte ich alles mögliches zusammengepack, aber alles stammte von ganz legalen Quellen. Ich habe die jetzt zugemacht um die Rumoren zu vermeiden. Allerdings, das alte Kram soll davon sowieso verschwinden. Meistens was ist hier über mich geschrieben stimmt überhaupt nicht zu. Aber ich bin schon müde mit Windmühlen zu kämpfen. Das war´s uns seien nicht böse auf mich.

Wladimir ist ein Linker Ghandi

Prof. Al Ghandi jun. 04.10.2001 - 17:16
Wladimir war schon seit Jahren der Meinung, als er Forschung, im Rahmen seiner immer Stärker werdenden Trigemus Beschwerden, als Ursache für dieses Leiden, Lokale Mangelernährung Ernährung Bestimmter Bereiche des Gesamten Gewebes aus machte, er hat Ständig auf Schwerere Schädigung des Gesamten Gewebes hingewiesen, welche die Form Bösartigen Haut Krebses annehmen könnte, welcher durch Elitäre Radikale Chirurgen, streuen und zu einem sich Rasend ausbreitenden Grossflächigen Schwarzen Melanom führen könnte, er hatte Theorien zur Behebung dieser Lokalen Mängel entwickelt, welche eigentlich Keiner Bestimmten Richtung zu zu ordnen sind, in seinen Theorien dominierte der Mega Ghandi Aspekt, nach der Schwert auf den Kopf, und der Kartenhaus Theorie, auch sei hier seine Abhandlungen zu dem Thema, wo Starke Schmerzen sind, kann ein Heisses Schwert auch nicht mehr helfen, oder zum Thema, wo es nichts zu beissen gibt regiert die Gewalt, oder hört Endlich auf Geld kann nicht arbeiten, Geld lebt nicht, oder das Letzte Hemd hat Keine Taschen, oder Teilen ist Seeliger den nehmen, Kriegs Helden sterben Jung, Gewalt die Sackgasse ins Abseits, aus dem Letzten Jahrtausend erwähnt, wer Wladimirs Beiträge studiert hat kommt zu dem Schluss das er mit seiner Theorie über das Thema, Wer Wenig Beschwerden hat, wird sich Relativ Ausgewogen ernährt haben, schon im Letzten Jahrtausend mit Futuristisch ausgerichteten Gedankengängen beschäftigte, die meiner Ansicht nach nicht auf irgendwie ausgerichtete Denkrichtungen hinweist.