und in columbien gehts auch zu im windschattt

star 02.11.2001 12:47 Themen: Weltweit
US State Department stellt militaerische Aktionen
gegenkolumbianische Guerilla in Aussicht
US STATE DEPARTMENT STELLT EINSATZ MILITÄRISCHER GEWALT GEGEN KOLUMBIANISCHE
GUERILLA-ORGANISATIONEN IN AUSSICHT.


In Kolumbien findet seit Jahrzehnten ein nicht erklärter Krieg der Regierung
gegen soziale Bewegungen, Gewerkschaften und die verschiedenen
Guerilla-Organisationen des Landes statt. Erst kürzlich haben rechte
Paramilitärs, denen enge Beziehungen zur kolumbianischen Armee nachgesagt
werden, wieder ein Massaker mit Dutzenden von Toten verübt. Um die soziale
Unruhe endlich in den Griff zu bekommen, wurde vor kurzem der sog. "Plan
Colombia" ins Leben gerufen, der u.a. eine umfangreiche finanzielle und
logistische Unterstützung der USA für die Aufstandsbekämpfung der
kolumbianischen Regierung vorsieht. Doch mit dem Rückenwind des 11.9.
scheint jetzt auch eine direkte Intervention der USA auf Seiten der
kolumbianischen Regierung in greifbare Nähe gerückt zu sein.

Nach einem Bericht von Agence France Press (AFP) kündigte Francis Taylor,
der "Anti-Terrorismus-Koordinator" des US State Department am 15. Oktober
an, dass "terroristische Organisationen" in Kolumbien ebenfalls Ziel der
"Antiterrorismus-Kampagne" der USA im Gefolge des 11. September seien
würden.

Der Bericht zitiert Taylor, anläßlich einer Pressekonferenz im Hauptquartier
der "Organisation Amerikanischer Staaten" (OAS) in Washington DC,
dahingehend, dass "Alle Ressourcen", über die die USA verfüge, in dieser
Kampagne genutzt würden, einschließlich "dort, wo es notwendig erscheint, so
wie wir es in Afghanistan getan haben, der Einsatz militärischer Gewalt".

Die kurze Pressekonferenz fand im Anschluß an eine nichtöffentliche Sitzung
des "Interamerikanischen Kommitees gegen Terrorismus" (CICTE) statt, auf der
Taylor einen Bericht über den Verlauf der "Antiterrorismus-Kampagne"
vorlegte.

Auf die Nachfrage hin, ob die Kampagne Aktionen gegen die kolumbianischen
Guerilla-Organisationen, die vom State Department als "terroristische
Organisationen" qualifiziert werden, beinhalten würden, äußerte sich Taylor
zustimmend.

"Die FARC, die ELN und die AUC befinden sich auf dieser Liste, weil sie
terroristische Aktivitäten unterstützen." "Sie werden ebenso behandelt, wie
jede andere terroristische Gruppe", sagte Taylor, "im Hinnlick auf unser
Interesse, sie zu verfolgen und ihre terroristischen Aktivitäten zu
beenden". "Alle Gruppen auf der Liste sind Terroristen und damit Gegenstand
der Antiterrorismus-Kampagne", erklärte er wiederholt.

Taylor verweigerte Erklärungen darüber, ob die Kampagne zu einer Erhöhung
der militärischen Unterstützung für die kolumbianische Regierung führen
würde. Er wollte sich auch nicht über Details äußern, wie die Vereinigten
Staaten zwischen "Antiterrorismus-Aktionen" und
"Aufstandsbekämpfungs-Aktionen" unterscheiden würde. Washington hatte in der
Vergangenheit zugesichtert, sich nicht an der Aufstandsbekämpfung in
Kolumbien zu beteiligen.

Taylor sagte, die "Antiterrorismus-Strategie" der USA in der westlichen
Hemisphere sei die gleiche, wie sie die USA überall in der Welt zur
Anwendung bringen werde und dass diese "die Ausnutzung aller uns zur
Verfügung stehenden Ressourcen beinhalten wird, ebenso wie diejenigen der
Länder in der Region", die den Terrorismus verurteilen und versprochen
hätten, mit Washington zu kooperieren.

Dies würde politische Kooperation, Austausch von Geheimdienstinformationen
und die Nutzung der finanziellen Hilfsmittel, die dem US-Finanzdepartment
und anderen Regierungen zur Verfügung stehen würden beinhalten, mit dem
Ziel, "die Finanzstrukturen, die diese Kriminellen benutzen zu
identifizieren und zu zerstören."

Bestandteil sei auch "dort, wo es notwendig erscheint, so wie wir es in
Afghanistan getan haben, der Einsatz militärischer Gewalt, um ihren
Aktivitäten ein Ende zu setzen", so Taylor.

[Quelle: Syndicalist List]
[Weiterführende Informationen:  http://www.narconews.com/oas1.html]
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Ergänzungen

hook 02.11.2001 - 14:14
im open posting gibts noch einen aufruf zu einem internationalen camp 2002 in ecuador mit interessanten links. und in der hauptspalte ist auch noch etwas weiter unten ein bericht zu kolumbien.
adelante companer@s!

hook 02.11.2001 - 14:16
im open posting gibts noch einen aufruf zu einem internationalen camp 2002 in ecuador mit interessanten links. bei der flut von eingehenden texten verschwinden die nur im open posting veröffentlichten texte aber ziemlich schnell. schade! in der hauptspalte ist auch noch etwas weiter unten ein bericht zu kolumbien.
adelante companer@s!

Korrektur

02.11.2001 - 14:20
Die hier als "soziale Bewegungen, Gewerkschaften und verschiedene Guerilla-Organisationen" titulierten Bewegungen sind bekanntermaßen Gruppierungen, die Bürgerkrieg, Terror und Elend in Kolumbien verbreiten. Nur weil die USA diese auch als Gegner bezeichnen, werden sie doch nicht automatisch zu irgendwelchen Heilsbringern! Informiert euch doch nicht immer nur bei www.linker-terror.de !!!

manchen...

onkel cracker 02.11.2001 - 14:39
ist eben auch nicht mehr zu helfen. wer ein weltbild hat, wie der/die "kameradIn", der/die hier etwas "korrigieren" will, gehört meines erachtens zu den manchen. tust mir leid, aber hier ein guter tip: iss mal mehr wurst. ist hirn drin.

Damit war ja zu rechnen.

co 02.11.2001 - 15:01
Jetzt wird überall "aufgeräumt", wo noch Gegenwehr gegen die Geostrategischen Ziele des reichen Nordens ist. Und in Kolumbien gibt es tatsächlich eine terroristische Guerilla: Die rechten Paramilitärs, die für Coca Cola und Co Gewerkschafter ermorden.....

wer sind die Guten?

Sprachmittler 02.11.2001 - 17:28
++ unten ein Link als Ergaenzung zum ersten Kommentar ++ Leerzeichen nach Narco-Link:  http://www.narconews.com/oas1.html
++ @Korrektur , @onkel cracker : Ich bin dumm und habe beim Herrn Pfarrer gelernt, dass es Gute (->Himmel) und Boese (->Hoelle) gibt. In Kolumbien gibt es die Guerilla FARC, die Paramilitaers AUC, Gewerkschaften, Baeuerinnen die Koka als Vorprodukt fuer die Drogenproduktion anbauen, arme Leute, reiche Leute, US-Soldatinnen. Fuer mich als Vulgaermaxist is das ganz einfach: Arme, Bauern und Gewerkschafter sind immer die Guten und die Reichen sind immer die Boesen. Paramilitaers sind boese, weil sie Gewerkschafter umbringen (colombia.indymedia.org). Die US-Soldaten sind boese, weil sie die Koka-Pflanzungen mit Gift bespruehen. Die Guerlla muss gut sein, denn Che Guevara war auch gut. Mal im ernst: Warum stehen die USA nicht mehr hinter den Paramilitaers, sondern klassifizieren diese als Terroristen? Tut die FARC was gutes fuer die Menschen in Kolumbien oder sind das nur Warlords, die ihr eigenes Sueppchen kochen? Ich uebersetzte zwar gelegentlich Texte von IMC-Columbia, aber dort werden die Hintergruende als bekannt vorausgesetzt.Wie kommen "Korrektur" und Onkel Cracker zu ihren unterschiedlichen Einschaetzungen?

Nur ein linker Mord

Matthias Maecker 02.11.2001 - 17:42
...ist auch ein guter Mord.
Dann killt die linke Guerilla stattdessen Gewerkschafter für Koks statt Coca...das eine schnups ich,das andere sauf ich.
Da gibts einen Indianerstamm,es sind nur noch derer 7000,die haben mit kollektiven Selbstmord gedroht.Deren Führer werden regelmässig durch linke FARC-Guerillas oder rechte Todesschwadrone kaltgemacht...die Uno interessierts nicht,die Amis interessierts nicht,die Kartelle in Cali und Medellin interessierts nicht,Pastrana interssierts nicht,die Gesellschaft für bedrohte Völker kann nichts mehr tun und hier interessierts auch kein Schwein...drum snups ich und sauf ich....aber;...warum solls uns auch sonst einen Dreck interessieren...DENN WIR BRAUCHEN KEINE FÜHRER

Millitant und Terror sind Gegensätze

Milli 02.11.2001 - 17:42
Wiso werden hier herrschende Formulierungen einfach übernommen?
Terror ist eigendlich eine krasse Form um"Befriedung"
zu schaffen.
Extralegales morden von Oppositionellen,delegetimierung von
sozialen oder militanten Bewegungen(z.B.Brigada Rossa)
Terror ist ein Mittel der Herrschenden zur Herrschaftssicherung !!!
Militant heißt Kampf mit allen Mitteln,nach den Gesichtspunkten der Emanzipation und richtet sich gegen
Unterdrücker oder deren Symbole, nicht aber gegen Unterdrückte.
Wenn Menschen linkx sind, wird Mensch sie auch daran erkennen.
Viva la revolution!! Solidarität mit den Kämpfenden und ihren Gefangenen aus der Linken !!!

Milli

Matthias Maecker 02.11.2001 - 17:58
Aus unterdrückten können sehr schnell Unterdrücker werden.Denn merke:Ich Opfer du Täter,schlecht...besser...Ich Täter du Opfer.Ausserdem,was schert es das Endergebenis wie es zustandegekommen ist,ob nun auf herkömmliche Art und Weise oder die Hand Gottes,also komm nicht mit solch naiver Scheisse daher,da kannst du auch gleich ins Kloster exilieren

es bleibt dabei...

..kommunismus oder barbarei 02.11.2001 - 18:29
alkohol macht dumm, wie mensch bei den deppen von der appd ja sehen kann. aber auch bei anderen kommentaren denk ich mir, dass manche leute lieber mal ein buch lesen und sich ein paar gedanken machen sollten bevor sie hier irgendeinen scheiss verzapfen. vermutlich posten bei indymedia aber auch viele leute ihre kommentare weil sie dem projekt schaden wollen, denn meistens steht hier so viel mist, dass eine diskussion von vornherein unmöglich gemacht wird. wenn dass so bleibt und indymedia nicht engere grenzen setzt, fänd ich dass echt schade.ich bin es wirklich langsam leid, wenn ich ein paar gute diskussionen zu einem text führen oder nur ein paar ergänzungen lesen will, mir seitenweise bürgerliche scheisse durchzulesen, die oft sogar noch unter dem niveau des focus ist.
wie wäre es denn wenn ihr mit den kommentaren so ähnlich umgeht wie mit den texten also erstmal nur bestimmte kommentare anzeigt und mensch sich unter "alle kommentare" den rest noch anschauen kann? gibz da noch keine ideen oder vorschläge mal was zu ändern?

Hallo Barbier...

Matthias Maecker 02.11.2001 - 18:59
...hallo...hallo.Ist da jemand zu Hause??KlopfKlopf...statt loszupöbeln und laut nach der Diskurspolizei zu schreien solltest du vielleicht zu fundierter Kritik greifen.Also was hast du??Wo ist das Problem??Wo ist deine Antithese??Widerlest du mich??Wo??In welchen Punkten??...ich bitte darum.ICH SCHREIE DANACH...ICH RUTSCHE AUF ZERSCHUNDENEN KNIEN UND FLEHE DANACH....Aber nein,aber nein...verzeih mir...du gehörst ja zu diesen avantgardistischen Arschlöchern von der RIM...die haben keine Diskussion nötig,die sind sich selbst genug,weshalb sie ihre Flugis in der U-Bahn auch Leute anschreiend verteilen...und die Deppen von der Appd ,die bekommen noch zeitig genug den Genickschuss,drum muss man deren Geschreibsel auch dringlichst ignorieren und als Schwachsinn abtun

Seid Ihr 2 bald fertig?

Eigener Kopf 02.11.2001 - 19:31
Ich nutze Indymedai zur Informationsbeschaffung und brauche keinen Neunmalklug, der die Sachen für mich nach seinem Weltbild interpretiert.

Amnesty ++ P.S.@Matthias Maecker/appd

02.11.2001 - 19:40
Bericht von Amnesty International ueber Ereignisse in Kolumbien von Januar bis Dezember 2001. Menschenrechtslervetzeungen wurden vor allem von Paramilitaers begangen, aber auch von Oppositionsgruppen (FARC und ELN). Die Paramilitaers wurden von den staatlichen Streitkraeften unterstuetzt. Letztere haben z.B. auf eine Schulklasse gefeuert und sechs Kinder zwischen 5 und 15 Jahren getoetet. Den Angriffen der (Para)militaers bzw. der Opposition auf ihren jeweiligen militaerischen Gegner fielen auch ZivilistInnen zum Opfer. Die Paramilitaers terrorisierten die Zivilbevoelkerung. Die FARC ermorderte (vermeintliche) KritikerInnen unter den Zivilisten, verschleppte Menschen und rekrutierte Minderjaehrige, sogar 13jaehrige. Die Justiz verfolgte einige Menschenrechtsverletzungen, aber die meisten bleiben ungestraft. Paramilitaers entkamen in der Regel aus der Haft. Eine Verurteilung (in Abwesenheit) betrifft die Ermordung dreier US-amerikanischer Aktivisten fuer die Rechte der Indigenas/Ureinwohner durch die FARC; zwei weitere beispielhaft genannte Verurteilungen betreffen Polizisten bzw. Paramilitaers. Amensty lehnt den Plan Colombia ab. Soviel zum Amnesty-Bericht. Die sehen ihre Aufgabe ja wohl eher im Aufdecken von Menschenrechtsverletzungen als in der Analyse und Bekaempfung der dahinter stehenden politischen Ursachen. USA und Drogen werden in diesem Bericht nur in dem Abschnitt ueber dem Plan Colombia erwaehnt. (Anderer Bericht: "Human Rights and USA Military Aid to Colombia"  http://web.amnesty.org/ai.nsf/Index/AMR230652000 ). Vielleicht wuerde die FARC behaupten, dass die 3 US-Aktivisten Spione waren? Quelle:  http://web.amnesty.org/web/ar2001.nsf/webamrcountries/COLOMBIA?OpenDocument
++++ P.S.@Matthias Maecker/appd: weist Du, wo sich die meunchener KamernosInnen treffen, seitdem das Ex-Drakar der "Neukonzeption von Altbausubstanz" zum Opfer gefallen ist? Wenn Faschos und Buletten die Antwort nicht lesen sollen, schick bitte ne Mail.

Unternehmen Rasur

Matthias Maecker 02.11.2001 - 19:50
So,in der letzten halben Stunde ist meine Laune erheblich gesunken,meine Körpertemperatur dafür umso mehr gestiegen.
Mir reichts jetzt.Wer bist du überhaupt,was fällt dir überhaupt ein Leute von der Seite her anzuquatschen.
Warst du in Kolumbien,warst du in Chiapas,hast du jemals genügend Geld gehabt um diesem Land mehr als 2000 km fern zu sein???Vermutlich nicht,sonst würdest du und deine Spiessgesellen auch nicht soviel Scheisse erzählen wie es um Befreiungssbewegungen in anderen Ländern aussieht.Weisst du,die Leute wollen dort Brot und Schuhe und du hast nur Theoriegelaber zu bieten,dafür und nur dafür habe ich schon gesehen wie lebensfremde Armleuchter deines Schlages gehörig verprügelt wurden...und überhaupt hab ich es satt mir von räudioen Promenadenmischungen etwas über das Wesen der Hundezucht erzählen zu lassen.Du hast ja noch nichtmal einen Namen,du bist ein Niemand,verstehst du,ein Niemand und wirst auch als solcher krepieren.Das bin ich auch,aber du willst das nicht kapieren in deiner indolenten borniertheit.
Ich habe Architektur studiert,gut das war vielleicht verschenkte Zeit,aber Typen wie du wollen mir am Ende was über Houseman,Mies van der Rohe,oder le Corbusier erzählen...und dieser Umstand macht mich so betroffen,das professionelle Stümper und Autisten als grosse Kommunikatoren gelten wollen...und das allerschlimmste dazu,deine Claqueure am Rande kaufen das auch noch

Drakar??Wie??Was??

M.M. 02.11.2001 - 20:11
Was ist das??Was soll da sein??
Ich frag heute Abend nach,ein Anruf sollte reichen...die Bulletten...ja hehe,die liefern uns Aspirin bevor wir überhaupt wissen das wir Kopfschmerzen haben..huhu Herr Kalldehäne...hehe kleiner Insider am Rande

wer ist wer?

Sprachmittler 02.11.2001 - 20:12
Ich bin "Sprachmittler" und Autor des Amnesty-Kommentars und hab vergessen meinen Namen einzugeben. Ich bin nicht die von Matthias Maecker oben mit "Hallo Babier" angeredete Autorin von "es bleibt dabei ... kommunismus oder Barberei". Dass meine Mail-Adresse nach "Barbier" und "Rasur" klingt ist ein ungluecklicher Zufall.

Sprachmittler

M.M 02.11.2001 - 20:19
Dich meinte ich ja auch nicht:-)

Solidarität mit der ELN!

zyx 02.11.2001 - 20:27
Es ist unglaublich: "Die hier als "soziale Bewegungen, Gewerkschaften und verschiedene Guerilla-Organisationen" titulierten Bewegungen sind bekanntermaßen Gruppierungen, die Bürgerkrieg, Terror und Elend in Kolumbien verbreiten."
Ist das ein Zitat von Pastrana oder Bush? Derartigen Müll ließt mensch sonst nur in den KAS-Auslandsinfos...
Hier werden von einigen, die scheinbar keine Ahnung haben, die Guerillas in Kolumbien generalisierend als (Narco)Terroristen bezeichnet. Toll wie "Linke" US-amerikanische Propagandalügen unreflektiert weitergeben. Lesen bildet, zum Beispiel: "Zelik/Azzellini: Kolumbien". Dann würde mensch nähmlich wissen, das die Behauptungen die Farc wäre in den Drogenhandel verstrikt nicht stimmen. Der Eln derartiges vorzuwerfen wäre dermaßen absurd, dass nicht mal die Amis es tun. (Vor einigen Jahren wollte der Leiter der staatliche Substitutionsbehörde die Eln offiziell in die staalichen Programme zum alternativen Anbau einbinden um die Programme der Guerilla gemeinsam zu koordienieren) Was terroristische Aktivitäten angeht, so empfielt sich der Blick in die Berichte der Menschenrechtsorganisationen. Zum Beisiel Human Right Watch (www.hrw.org/wr2k1/americas/colombia.html) oder amnesty international (www.amnesty.de). Bei allem was berechtigter Weise der Farc zur Last gelegt wird (Morde an Zivilisten), bleibt für die Eln gerade noch ein paar Vorwürfe wegen Sabotage, oder ähnliches, von Massaker oder so, nichts...
Die Eln führt nicht zum Spass die schwarzrot Fahne. Informiert euch bitte über ihr Konzept von "Volksmacht", lokale Automonomie usw die auf einer Rezeption von Gramsci beruhen. Die Eln ist nicht wie die Farc der bewaffnete Arm der KP. Ihr Kampf ist derselbe, den auch die Zapatisten in Mexiko führen. Wenn die USA gegen die Eln vorgeht, so ist das nicht hinnehmbar! (Selbst der deutsche Agent Werner Mauss, der Schmittbauer und der CDU nahestand, bezeichtete die Eln als "soziale Bewegung"). In diesem Sinne: SOLIDARITÄT MIT DER ELN!
PS: Schaut euch die Homepage an.

Hallo Milli Terror ist ne Sackgasse!

Fred 03.11.2001 - 09:39
der Kann nicht nur, der schafft das was er abschafft.

es bleibt dabei...

kommunismus ist barbarei 05.11.2001 - 00:02