Der linksradikale Student

Ini zur Beendigung der studentischen Epoche 18.12.2001 15:48 Themen: Bildung
Warum man nicht AN der Uni sondern GEGEN sie protestieren sollte
Der linksradikale Student – nach Überzeugung der meisten ihr zugehörenden Exemplare eine allmählich aussterbende Gattung. Dieser Endzeitstimmung entsprechend, sind auch die diversen in diesen Kreisen beliebten Beschäftigungen. Für die interessierten sind im Angebot:

Der wegen rapide sinkendem Angebot immer weniger Gelegenheit zum Zeittotschlagen gebende Besuch der so genannten kritischen Seminare, im Privaten beliebig erweiterbar durch die für Außenstehende etwas mysteriösen Lesekreise oder Theoriegruppen, die sich aus den fleißigsten Teilnehmern der erwähnten Seminare rekrutieren. Häufig wird auch gleich ein zwar nicht so bezeichnetes, aber dennoch als solches fungierendes berufsvorbereitendes Praktikum gratis mitgeliefert, indem die betreffenden Studenten sich der Vorbereitung der kritischen Seminare widmen. Der Uni-Betrieb ist von diesen Studenten längst schon aufs Gründlichste und Erbarmungsloseste durchschaut, umso beruhigter und gelassener lässt es sich dann in dessen letzten Nischen bequem machen.

Ein zweites Grüppchen, das zwar eine Schnittstelle mit dem ersten bildet, dennoch mit diesem nicht identisch ist, mag sich mit dieser Beschränkung auf Theorie nicht zufrieden geben. Es drängt zur Praxis und legt dabei überraschenden Eifer und Ausdauer an den tag. Überraschend, weil diese Aktivisten unversehens immer wieder bei den von der Tradition überlieferten Formen des studentischen Protests landen, sich aber von ihren historischen Vorbildern in einem nicht unwesentlichen Punkt unterscheiden: Bildeten die linken Studenten einstmals noch die Avantgarde, die Inhalt und Richtung des Protestes vorgab und eine nicht ganz unerhebliche Menge an Gefolgsleuten hinter sich herzog, muss diese Avantgarde heute auch noch ihre eigene Masse bilden, da die meisten Studenten durchaus ausbildungswillig sind und eher den Strukturveränderungen an den Unis vorauseilen als umgekehrt. Die Metapher von den historischen Ereignissen drängt sich auf, die einmal als Tragödie geschehen und dann als Farce wiederkehren. Auch von studentischen Folkloregruppen ließe sich sprechen: Von der zeit offensichtlich überholt, werden Protestformen als Rituale immer und immer wieder inszeniert. Adressaten, die solchem Protest gewicht beimessen würden oder ihr handeln von diesem auch nur geringfügig beeinflussen ließen, existieren nicht. Man lässt die Protestler gewähren, bittet sie nur zwischendurch, dass sie doch auf das Beschmutzen der Wände der Uni-Gebäude mit Farbe verzichten mögen – sie seine doch auch sonst ganz liebe Menschen.

Die beiden oben genannten Gruppen zeichnen sich noch dadurch aus, dass sie der Realität angemessen ihrem Treiben nicht mit dem Eifer von Barrikadenkämpfern in der Hochphase der Revolution nachgehen, sondern selbst für gewöhnlich eine gewisse Lust- und Perspektivlosigkeit an den Tag legen, sich also gewissermaßen im Wartestand auf bessere Zeiten befinden und die zeit bis dahin irgendwie mit linker Beschäftigung füllen wollen. Besonders nach der jeweils erneut verlorenen Schlacht sind sie umstandslos bereit ihre Rückzugsgefechte für studentische Partikularinteressen auch als solche zu begreifen.

Anders sieht es mit einem dritten Grüppchen aus – weil es vielleicht mittlerweile das größte ist, kann man auch von einer Gruppe sprechen -, das die großen Zeiten schon beinahe gekommen sieht und sich auch benimmt, als ob vorrevolutionäre Zeiten hereingebrochen seien. Jede Missfallensäußerung eines x-beliebigen Studenten über sein Studium, die Uni, seine finanzielle Lage, sein Leben wird mit Heißhunger als Ansatzpunkt für propagandistische Agitation aufgenommen, für ein Zeichen, wie sehr die Verhältnisse schon am Kippen seien. Die Massen sind schon da, man muss sie nur mobilisieren, in Bewegung setzen, ihrem Unmut ein Ziel geben. Wir da unten müssen ja nur die da oben von ihren Machtsesseln entfernen, dann wird alles gut. Angespornt wird diese Gruppe von den Kämpfen, die sie an jedem noch so abgelegenem Ort der Erde für sich entdeckt, irgendwie geht’s ja selbst in Tora-Bora noch um die Abschaffung des Kapitalismus. Vorzugsweise verweist man aber auf die Städte, in denen sich anlässlich internationaler Politiker- oder Wirtschaftstreffen ein paar Zehntausend oder Hunderttausend Menschen für die Rückkehr des alten Sozialstaatsmodells auf der Straße eingesetzt haben. Der Vernunft sind die Vertreter dieser Richtung erfahrungsgemäß nicht zugänglich, jeder Widerspruch und jedes Argument wird nur als Aufforderung verstanden, ihren Missionseifer noch zu verstärken.

Schließlich bleiben noch jene Studenten, die politische Aktivität an der Uni generell als unerquicklichen Teilbereichskampf verstehen und deswegen ihre linksradikalen Aktivitäten vollständig außerhalb der Universitäten ansiedeln. Wie es denen dann ergeht ist ein anderes Thema. Allerdings dürften Studenten dieser art ohnehin den geringsten Anteil der geringfügigen Linken an den Unis darstellen.

Was fast allen gemein ist, die in diese Gruppen fallen – und das sind alle, die sich als Linke verstehen und mehr oder weniger regelmäßig zur Uni kommen – ist ihr affirmatives Selbstverständnis, Student oder Studentin zu sein. Dies ist nur ein Zeichen, für die Bereitwilligkeit, - und das betrifft nun wirklich alle – zur Identifikation mit der ihnen zugewiesenen Position innerhalb des gesellschaftlichen Ganzen, welche nicht unbedingt die schlechteste ist. Das ganze zu negieren und zu denunzieren, wie es notwendig wäre, wäre damit aber die Negation ihrer selbst und zumal ihres objektiven Konkurrenzvorteils. Das verinnerlichte kapitalistische Prinzip des marktkonformen ,,Hauen“ und „Stechens“ – z.B. alle zwei Jahre qua ritualisierter Demonstrationen und Besetzungen – kann nicht viel mehr als Kritik am Bestehenden zulassen, um durch Appelle an oben, den Abstand nach unten zu sichern. Dass dabei nicht viel Emanzipatorisches übrig bleibt, soll dann durch pseudo-revolutionäre und autoritäre Agitationsversuche gegenüber KommilitonInnen und anderen BürgerInnen oder durch liberalistisch-herablassende Solidarisierungen mit ,,unseren muslimischen Kommilitoninnen und Kommilitonen“ kaschiert werden. Sich in erhitzten Disputen positiv aufs studentische Gewicht für (den Standort) Deutschland zu beziehen, sich also auf die internationale Konkurrenz einzuschießen, ist dabei z. Zt. eher verpönt. Von sich als den Studierenden, von denen das wohl und wehe der Welt ganz besonders abhinge, zu sprechen, ist dagegen durchaus verbreitet.

Wer sich jedoch auf ein so unsicheres Kollektiv wie „Studierende“ nicht verlassen möchte, verlässt sich im Dschungel der zweiten natur lieber auf sich selbst und auf den guten Ratschlag aus dem ersten Semester: kritisch zu sein. So werden kritische Seminare und kritische Tutorien besucht oder gar kritische AK`s zu kritischen Themen organisiert, wie z.B. obligatorische Protest-AGs ,,Kritische Wissenschaft“ oder ,,Uni und Gesellschaft“. Hier stellt man dann überrascht fest, dass Hochschule und Gesellschaft in einem ,,dialektischen Verhältnis“ stehen und dass das gar nicht gut ist, weil die Gesellschaft nicht gut ist. Also werden noch mehr kritische Seminare und kritische Bücher an der Uni gefordert, um die Gesellschaft noch besser kritisieren zu können, anstatt die Uni als konsequenten Ausdruck dieser Gesellschaft mit ihr abschaffen zu wollen. Die unablässliche Kritik, die nicht mal unbedingt konstruktiv sein will, weil sie die Frage ,,wofür“ ignoriert, wird dabei schnell zur Profilierung, um sich das wissenschaftliche Pöstchen zu sichern oder die eigene Stellung innerhalb der Linken und gegen andere Linke zu festigen.

Selbst wenn Universitäten einst dem Verwertungsinteresse nicht vollständig unterworfen gewesen sein sollten, ist dieser bereich spätestens durch die Popularisierung im Zuge der 68er-Studentenbewegung in die Logik des Kapitals integriert worden. Mit den Massen, die seit Ende der 60er in den Hochschulen auf Verwaltungsaufgaben vorbereitet wurden, setzte sich der in ihren Köpfen sedimentierte Abdruck der objektiven Verhältnisse als positivistische Wissenschaft in vielen Varianten durch. Die objektiven Herrschaftsverhältnisse erschlugen somit jegliche Möglichkeit all jener Gedanken an den Universitäten, die versuchten, der herrschenden Totalität eine Annäherung an die Wahrheit im Sinne Adornos entgegenzusetzen.
Die Forderungen nach Demokratisierung erfüllten und erfüllen somit nichts weiter, als die Zementierung des Bestehenden, weil sie eben keine Herrschaftsfreiheit sondern die perfekte Form der anonymen Herrschaft darstellt. Das blinde Festhalten an den Normen der Bildung und Wissenschaft, wie sie einst z.B. von W. v. Humboldt gegen direkte Herrschaft aufklärerisch formuliert wurde und heute gerne mal vom Verfassungsgericht gegen die Asten in Anschlag gebracht wird, ignoriert beflissentlich ihre gesellschaftliche Bedingtheit und Realität, zumal in der institutionalisierten Form ,,Hochschule“, und fällt jener um so bedingungsloser zu. Den Prozess der Demokratisierung wieder rückgängig machen zu wollen, wäre dagegen nur ein reaktionärer, wenn auch unter Umständen gesellschaftlich notwendiger, Verteilungskampf um die Vorteile, die Hochschulen in Bezug auf die Schlacht um den gesellschaftlichen Misthaufen versprechen. Die Universität war nie ein Ort, der sich gegen bestehende Herrschaft richtete und wird nie ein solcher sein.

Wer das Vorgetragene nun als unzulässige Pauschalisierung oder als Miesmacherei ablehnen will, dem sei gesagt, dass wir derartige Vorwürfe vehement zurückweisen und durchaus standhaft behaupten, dass das gesagte schon seine Richtigkeit hat. Die Lage der Linken nicht nur aber auch an den Unis ist so mies, wir brauchen u s gar nicht anstrengen, es noch schlimmer zu darzustellen, und die links inspirierten Aktivitäten dort sind durchweg perspektivlos, sind entweder Beschäftigungstherapie oder illusionärer Aktivismus. Worauf es ankäme, wenn überhaupt für die Linke an den Unis noch was zu ,,holen“ sein sollte, wäre die nüchterne Besinnung auf diese objektiv verzweifelte Lage, weiter der verzicht, den realen Verhältnissen durch Anpassung hinterherzulaufen, schließlich die öffentliche Denunzierung der rundweg als schlecht erkannten Verhältnisse. Wird man deswegen dann als ,,Vertreter der reinen lehre“ oder ähnliches beschimpft, sollte dies als Hinweis aufgefasst werden, dass man auf dem richtigen Weg ist. Auf besserem jedenfalls, als wenn man des Mitmachens zuliebe die Grundsätzlichkeit des eigenen Anspruchs unter den Tisch fallen lassen würde, z.B. indem man bessere Unis forderte, anstatt sich für deren Abschaffung einzusetzen. Diejenigen, die das tun, enden praktisch nur in der Ununterscheidbarkeit und sind weniger ,,radikale Linke“ oder ähnliches als protestierende Studenten. Und das scheint der ganze Aufwand dann doch nicht wert. Dem ist erfolgreich studieren und reich werden durchaus vorzuziehen.

Initiative zur Beendigung der studentischen Epoche

Dezember 2001
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Ergänzungen

Da habt ihr wohl

Recht 18.12.2001 - 16:20
Ich falle in mindesten ein zwei der von euch aufgezeigten Kategorien, hab aber wohl schon unterbewusst längst den entschluss gefasst, den realen
Verhältnissen durch Anpassung nicht mehr hinterherzulaufen.
In diesem sinne (scheisse 16:00 mensa zu...) bin ich mein radikales subjekt und kuschel mich wieder ins bett.

Da hast Du sie wohl falsch verstanden ...

Israel Defense Trooper 18.12.2001 - 16:41
Ihnen geht es in ihrem Text ja nicht um das Abfeiern von Vereinzelung oder gar um das Lob des Mitmachens im kapitalistischen Betrieb, sondern um eine Kritik der affirmativen Praxis (Teilbereichs- und Stellvertreterpolitik, Reformvorschläge, Fixierung auf den bürgerlichen Staat etc.) der Linken!! Die Linke soll sich nicht an die konstruktive Ausgestaltung (schönere Uni, Tobin-Tax etc.) des Kapitalismus, sondern an dessen Abschaffung machen!! Ein erster Schritt in diese Richtung wäre die bestimmte theoretische Verneinung der kapitalistischen Verhältnisse ohne wenn und aber!! Ein zweiter, diese auch öffentlich ohne Abstriche zu vertreten!! Schluß mit alternativer Politikberatung und ählichem Dreck, Schluß mit ,,konstruktiver Kritik"!! Im diesem Sinne: Her mit der ganzen Bäckerei!! Für den Kommunismus!!

Tipp 4 U

fischnet 18.12.2001 - 16:47
Empfehle Jungle World, der letzte linke Student. Leider eingestellt, im Archiv suchen.Echt zum wegschmeißen.

@Israel Defense Trooper

/dev/com.munist 18.12.2001 - 17:34
was heisst hier "Her mit der ganzen Bäckerei!!"
willst du hammer und sichel rauf malen und sagen fertig ist der kommunismus?

DIE SCHEISS BÄCKEREI KAPUTMACHEN
GEGEN KAPITAL, VOLK, STAAT UND NATION
FÜR DEN KOMMUNISMUS

Ein begriffliches Mißverständnis

Israel Defense Trooper 18.12.2001 - 17:49
Natürlich wollen wir nicht einfach nur die Bäckerei übernehmen, sondern auch und vor allem das BackREZEPT ändern!! Für die Befreiung der Bedürfnisse, für den Kommunismus!! ;-))

@Israel Defense Trooper

/dev/com.munis 18.12.2001 - 18:03
acho....na das hört sich ja schon mal viel besser an :)

kommunismus ist aber trotzdem nicht soo toll

wenns nach lenin und stalins vorbild geht 18.12.2001 - 18:25

studieren und linksradikal ist hahahahhahaha

kein_brot-torte! 18.12.2001 - 18:38
...besonders aktionen machen-nennt mich alt und frustriert aber ich habe keine motivation zu kämpfen dass eine privilegierte Schicht ihre Privilegien behält. andererseits ist es so geil feige sich zurückzuziehen auf "ja, wenn die revolution erstmal da ist ist alles toll"- da kann ich ja gleich an gott glauben, haha. bis dahin erstmal gegen alles und für kuchen für alle!

Wenn es keine Unis gäbe...

Pseudointellektueller? 18.12.2001 - 18:41
könnte niemand einen durchintellektualisierten Text wie diesen lesen (oder gar verfassen). Die Frage ist natürlich ob das ein Verlust wäre wenn man gezwungen wäre sich einfach und verständlich auszudrücken...

Die Uni ist tot

Gebühren: 20´000 €/ Semester 18.12.2001 - 18:58
Her mit der Advanced Business Acedemy!

Ich bin kein Student

Ich bin kein Student 18.12.2001 - 19:24
was heisst hier gegen das volk ? FÜR DEN ANARCHISMUS !

Gleich viel und nicht gleich wenig

Der Absolvent 18.12.2001 - 19:46
Liebe Studenten,

früher ging es der Linken mal darum, dass alle gleich viel und nicht gleich wenig haben: dass alle studieren und was Intelligentes tun können und nicht dass alle blöd bleiben und was Blödes tun müssen....

schon richtig

aaber 18.12.2001 - 20:20

Guter Artikel, hat mir Spass gemacht zu lesen. Doch das Aber: Wo bleiben die konkreten Veränderungsvorschläge. Wie geht das mit der "Uni Abschaffen" ?

Back dat

Backmehl 18.12.2001 - 20:26
Wenn ihr die Bäckerei ubernehmt, das Brot wird ungenießbar.

Bäckerl

Bäcker 18.12.2001 - 22:32
Tolle Idee, Abschaffung der Uni, viel Spass beim Brötchen backen...

Schulen abschaffen!

Voltaire 19.12.2001 - 01:00
GameBoys für alle umsonst. (Auf die Symbole klicken). Wir müssen entschlossen zurückgehen ins 18. Jahrhundert. Denn damals hatten wir die Revolution noch VOR uns. Dafür braucht es aber Analphebeten: Die die BILD-Zeitung nicht lesen können.

Es gibt KEINE Kommunisten !!

Semantiker 19.12.2001 - 12:14
Also wer sich hier alles KommunistIn schimpft :-)

Meiner Meinung nach wird die erste KommunistIn frühestens in der Dritten Nachgeborenen-Generation des Post-Kapitalismus geboren !!!

ALLE, die hier schreiben sind zu 100% im kapitalistischen Patriachat sozialisiert. Und lesen ausschließlich Texte von Autoren, auf die das selbe zutrifft.

post-kapitalistische Alternativen erscheinen frühestens, nachdem die herrschende Klasse EXMATRIKULIERT wurde.

Bis dahin kann Mensch höchstens versuchen, post-kapitalistische Ideen und Handlungsformen theoretisch zu entwickeln. DAS macht jedoch noch KEINEN Kommunisten !!

Ob sich die POST-KAPITALISTISCHE ÄRA dann nach 200 Jahren zum Sozialismus-Kommunismus, Subsidaritäts-Demokratie, Cyber-Demokratie, GAYA-Ökotopia, Anarcho-Syndikalismus, Anarchismus, Wissenschaftsgesellschaft, spirituelle Weltgemeinschaft, duale Brave New World, humanistische Fortschritts-Diktatur, Weltkrieg, Naturkatastrophe, oder STAR TREK entwickelt oder der Messias kommt, wird sich erst dann zeigen & hängt auch von uns ab.

GRUESSE aus dem linguistischen NIRVANA !

prima-perspektive

Pablo S. 19.12.2001 - 20:14
klasse artikel, beschreibt eigentlich fast jeden ansatz studfentischer polit-aktivität an der uni. aber nicht, dass das alles wäre, unser aufgeweckter author schafft es auch, an jedem punkt das zynischste element hervorzuheben und damit den/die leserIn mit einm dermaßen unbeschreiblichen durchblick zu vereinnahmen, dass es nur so kracht. es ist also sehr schwer, heute "linksradikale studierende" anzutreffen. denn erst wenn man alles und jeden,der oder die etwas zu machen versuchen, auf arrogante und überhebliche art und weise anpisst, und aufdeckt, dass eigentlich gegen die herrschenden zustände gar nichts unternommen werden kann, weil ja alles soo hoooochkomplex und nur für superbewusste experten, wie der author es ja unweigerlich auch ist, begreifbar ist, ja liebe freunde, dann, und wirklich erst ab dann ist man ein/e super linksradikale/r studentIn. find ich spitze, dass uns in unserem politischem kamp leute wie du begleiten. immer für ein abstraktes geschwafel gut, nie den geringsten ansatz parat, einfach perfekt. für alle, die genau hinsehen, ist denke ich ganz offensichtlich, dass sich an den europäischen - ja, auch an der deutschen - unilanschaften etwas verändert, und dass die weltweit entstehende globalisierungskritische bewegung eine neue qualität hat. neu im vergleich zum bekackten sumpf der 80err, azus dem sich viele sogenannte linke (volldeppen) nicht lösen wollen. ich kann nur sagen: weiter so, immer den dümmlichen, beschränkten, ach nee, ich meine natürlich absolut weitsichtigen und sehr durchdachten, berechtigten skeptischen pessimismus vor uns hertragen. das wird uns voranbringen. danke, lieber verfasser für dieses grandios stück text...

eine unwichtige meinung

ein kleiner Niemand 21.10.2002 - 22:27

also ich habe weder studiert noch habe ich es vor!Ich bin mir auch nicht mal sicher ob ich den ganzen text verstanden habe(ich bin über mein fremdwörterbuch froh)!Aber soweit ich es rausbeckommen habe ist es eine kritick an kritikern und der kritick was eigentlich schon wieder lustigt ist.Ich habe mich in lezter zeit mit den thema linke auseinander gesezt und festgestelt das es zwischen rechten und linken (glaubt es mir ob ihr wollt oder nicht) änlickeiten giebt
1.rechte und linke haben an alles was gescheit etwas auszusetzen an der presse und an der regierung genaus so wie an ihrer umgebung!
2.ob rechts oder links alle versuchen ein geschehn zu ihren zweck zu nutzen wie z.B das thema amerika 8wo ich jezt nicht weiter darauf eingehen will
3. es ist bei beiden noch so verschiedenen seiten so das es viele sehr viele mitläufer giebt und das es genau so linke wie rechte schläger giebt ist auch beckannt!
Ich kann nicht sagen wie es am besten ist sich zu verhalten vileicht finde ich das noch raus aber irgendwie komme ich zu den entschlus das jeder mensch ein kleiner rasist ist (ich selber schließe mich nicht aus) den jeder hatt vorurteile wie zumbeispiel ich habe vorurteile gegenüber angeber und großmäulern
Ich will jezt nicht kritiesieren aber das sind meine ansichten wen ich da was falsch verstanden habe sorry
und nochmal sorry für die rechtschreibung aber ich durfte ja mal meine meinung schreiben schlißlich giebt es in deutschland meinungsfreiheit (lol)