alternativer 1. mai

vorbereitungsgruppe ein anderer 1.mai 25.01.2002 12:09 Themen: Freiräume
alle jahre wieder, tränengas, massenverhaftungen und viele verletzte. der anfang scheint schon durch das ende definiert zu sein. die cops belagern kreuzberg wie eine invasionsarmee. geht es auch anders? vielleicht ein bisschen mehr raum für fundamentale gesellschaftskritik? vielleicht ein kreuzberg ohne polizei?
Mal anders: Der 1. Mai in Berlin-Kreuzberg
"denn es kömmt darauf an sie zu verändern" Kalle

Die sich alljährlich wiederholenden "politischen" Ereignisse des 1. Mai in Kreuzberg wirken auf Außenstehende oft befremdlich oder grotesk. Die Demo zieht durch Kreuzberg, unvermeidlich scheint das Ende: dicke Tränengasschwaden, Steine fliegen durch die Luft, irgendwo schreien Menschen, Verletzte liegen auf dem Boden, knüppelschwingende Polizeihundertschaften die beliebig Menschen verhaften, oder die hektisch und planlos umherirren. Einige Stunden später trifft man sich mit Freunden in einer Kneipe, trinkt mehrere Pils und leckt sich die Wunden.
Der Versuch sich an diesem Tag politisch zu äußern, hat umgekehrt proportional zur steigenden Teilnehmerzahl abgenommen. Kaum Transparente und nur wenig Flugblätter. Und noch vor dem letzten Redebeitrag liegt Kreuzberg in dichten Tränengasschwaden. Die politische Artikulation scheint ihres Sinnes enthoben.
Ähnlich einer Invasionsarmee okkupiert die Polizei den Kreuzberger Bezirk. Mit dem massiven Polizeiaufgebot wird die fundamentale Gesellschaftskritik präventiv für illegitim erklärt. Der politische Raum ist schon mit dem Ende, nämlich Steinwürfe und Massenverhaftungen definiert.

Dem will ein Bündnis entgegenwirken.
Mit folgender Zielsetzung:

1.Rückeroberung der Politik; den 1.Mai in seiner Tradition der fundamentalen Gesellschaftskritik in den Vordergrund stellen.
2.Kreuzberg bleibt Polizeifrei; denn die Polizeidominanz eskalierte bewusst in den letzten
Jahren die Situation.

Zugegeben ein hehres Ziel, dass sich nur schwierig verwirklichen lässt. Aber weshalb nicht das Experiment wagen. Denn die ritualisierte Auseinandersetzung wurde von vielen von uns als politische Sackgasse empfunden. Wir möchten deshalb im Vorfeld mit vielen Menschen ins Gespräch kommen und die Idee eines anderen 1. Mais diskutieren. Wir möchten die Legitimität fundamentaler Kritik einen Raum verschaffen und mit vielen Gruppen und Menschen über einen anderen 1. Mai reden. Bislang sind sehr unterschiedliche Menschen an dem Projekt beteiligt von der AAB bis zum FU-Prof.

Im Rückblick des bisherigen Geschehen wurde ein Vorschlag entwickelt der die selbstbestimmte Gestaltung dieses Tages neu anstrebt. Nur indem man im vorhinein Druck auf die politischen Entscheidungsgeber des Rot-Roten Senats ausübt wäre eine andere Tagesgestaltung möglich. Vorrausetzung für ein fernbleiben der Polizei ist eine sehr grosse Teilnehmerzahl bspw. 40.000 plus x.
In einem breiten Bündnis von Anti-Globalisierungsinitiativen, Antifagruppen, Bürgerrechts- und Menschenrechtsgruppen, Bürgerinitiativen, Parteien, Migrationsprojekten, Schulen und SchülerInnen, Hochschulgruppen, Antirassistischen Initiativen, kritischen Gewerkschaftern u.v.m. wollen wir
etwas anders ausprobieren unter Ausschluss politischer Parteien.

Das Projekt:
Ziel des Projektes ist es, aus dem 1. Mai 2002 eine offene Veranstaltung zu machen, auf der die politischen Inhalte wieder im Vordergrund stehen. Ohne im Sinne eines sozialarbeiterisch befriedenden Ansatzes abstriche von den politischen Forderungen zu machen.

Es sollen möglichst viele brisante ökonomische, politische, soziale, kulturelle und individuelle Problemdimensionen behandelt werden.

Von A wie Antifaschismus bis Z wie Zapata ist alles möglich.

Nicht nur eine große Teilnehmerzahl für eine Demo und ein Fest ist entscheidend. Es kommt auf die Ausgestaltung und die Vermittlung von Kritik an.
"Wenn ich hier nicht tanzen kann, ist das nicht meine Revolution" Emma Goldmann

Bisher ist geplant ein großes Konzert am Abend vor dem 1.Mai in Kreuzberg. Am 1. Mai soll es mittags mit Diskussionen, Info, etc. beginnen, das Mariannenplatzfest geht dann nachmittags los, wie immer mit vielen Bands, Ständen etc. Zudem soll um 18 Uhr die revolutionäre 1.Mai-Demo beginnen. Während des ganzen Tages werden politische Initiativen ihre Projekte in vielfältiger Form vorstellen. Dabei soll kein Jahrmarkt der Beliebigkeiten geboten werden, stattdessen stellt ein breites politisches Spektrum der Linken die Notwendigkeit von Kritik dar.

Auch die Kritik an einem Rot- Rotem Senat lässt man sich nicht verbieten. Wir wollen dem neuen Stadtregime nicht den Rücken frei halten durch einen befriedeten ersten Mai, sondern durch die Rückeroberung politischer Handlungsmacht Veränderung denkbar machen bei der die Kritik der
gesellschaftlichen Verhältnisse der Ausgangspunkt ist. Denn, Kritik ist bekanntlich der Kopf der Leidenschaft.

Das Projekt ist offen und in seiner Gestaltbarkeit von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Vorbereitenden mit einem eigenständigen Charakter bestimmbar. Wir sind gespannt auf Kritik und Anregungen. Und es kann sich jede und jeder einbringen in die Gestaltung eines anderen revolutionären 1. Mai in Berlin-Kreuzberg.
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Ergänzungen

alles kein problem

see you 25.01.2002 - 12:35
der 1.mai 2002 wird der friedlichste seit 1986 werden. warum? weil rot-rot alles weniger braucht als krawalle. also wird sich die bullerei schön zurückhalten dürfen und ohne bullen kein krawall. schon in den letzten jahren war der sachschaden in kreuzberg minimal (2001 drei schrottautos und eine bushaltestelle). es gibt dort kaum was kaputtzumachen, banken und läden haben rolläden. glaubt ihr nicht? ihr wart halt nicht bei der ll-demo 2002. da gabs früher auch immer stress wegen pkk-fahnen und anderen lappalien. dieses jahr kaum bullen an der demo, keine festnahmen, keine probleme. genauso wird der 1. mai laufen

Background-Wissen?

Hansi 25.01.2002 - 12:50
Wisst Ihr was über die Hintergründe des 1.Mai in X-Berg? Er entstand in der Traditon eines Kiez-Aufstandes 1987, als Polizei ein Strassenfest angriff. Der Kiezaufsand war erfolgreich - die Polizei wurde vertrieben. Spästesens seit den frühen 90ern ist der 1.Mai zum großen teil ein Ritual für anpolitisierte Mitläufer, die nicht mal in X-Berg leben (und alles mögliche zerdeppern - bis hin zum Studi-Fahrrad, das gerade iregendwo steht). Die Polizei nutzt den 1.Mai für Übungs- und Trainigszwecke. So werden oft kurz hintereinander verschiedenen Angriffstaktiken und Rückzugstaktiken geübt, die Kiddies spielen mit. Wenns dann genug ist, wird geräumt. Besonders deutlich beim letzten Jahr: Kessel um das Fest, ein paar Angriffe und los ging das Training. .... Andererseits ist der 1.Mai in X-Berg aber auch Ausdruck derer, die sich als klar antikapitalistisch verstehen. Daher kann sicher darüber nachgedacht werden, wie dieses Ritual durchbrochen werden kann , aber trotzdem der radikale, antikapitalistische Charakter erhalten werden kann. (Also ein großes Volksfest wie am Alex zu machen bringt nichts - zumal die Entscheidung für Gewalt bei der Polizei liegt, die bisher immer die Randale begonnen hat.... Ob mit "Zylinderkräften" oder ducrh direkte Angriffe auf die Leute) was ich mir vorstellen könnte: die vielen 1000 Leute begehen in Berlin massive Aktionen des zivilen Ungehorsams: Hausbesetzungen/Straßenblockaden/Umsonstaktionen/Transparent-Aktionen/... vieeel mehr. Diese Aktionen sind eigentlich friedlich, aber trotzdem radikal. Das wäre wirklich ein Kompromiss. Aber die Ablehnung des Systems zu "begehen" wird (und kann auch nicht) mit dem Segen der Regierung geschehen. Es kann maximal einen Deal geben: Ihr greift nicht an und dafür gibts keine krassen Strassenschlachten". Punkt.

hippies!!

pflasterstein 25.01.2002 - 12:52
was soll das??
den raum für radikale kritik öffnen-blah-blah!
ich kann mir radikale kritik von fu-profs vorstellen!

schön wenn sie die bullen kritisieren, aber uns solln se in ruhe lassen!!!

25.01.2002 - 12:54
Täusch dich da mal nicht....was denn, wenn die Demo gar nicht durch Kreuzberg, sondern durch Mitte geht?

Sinnvolle Aktionen sind jetzt wichtig

Wolf 25.01.2002 - 13:36
Ich denke angesichts des aggressiver werdenden Kapitals (z.B. Kettenhund Otto, Wahnsinnsbrezel Bush) ist es wichtig, vielen Menschen diese Situation so zu vermitteln, das sie darüber nachdenken, die Fakten einordnen und evtl. dann auch bereit sind sich dagegen aufzulehnen.
Deshalb kann z.B. ein Straßenfest, das Menschen unterschiedlichster Einstellung anzieht und ihnen dann nebst Bier und Brezel(wer Georg heißt kriegt keine) unaufdringlich Inhalte linker Politik vermittelt, sinnvoller sein als das zwar medienwirksame aber sonst keine Resonanz erzeugende alljähliche Polizei-Linke-Festspiel vergangener Jahre.
Wenn es Euch ums Einheimsen von "Ärger-Punkten" des Kapital geht erntet Ihr mit dem linken Fest, bei dem Politikvermittlung im Vordergrund steht, sicher mehr als mit den Veranstaltungen der letzten Jahre. Die galten in den Medien des Kapital nehmlich als Beweis dafür das linke nur wilde Randalierer sind.

Mehr Inhalte

kann nicht so schwer sein 25.01.2002 - 13:48
Ich denke was ich auf jedem Fall an dem Artikel unterstützenswert ahlte, ist der Aufruf nach der vermehrten Vermittlung von Inhalten. Wenn nur 10% der anwesenden Personen ein Transpi, Plakat, Häuserwand Spray, oder sonstwie (Infotisch spontan) machen, kommt viel mehr rüber. Es kann auch einfach sein, und einfach sagen: Diese Politik nicht mit uns. NEIN zu Stoiber NEIN zu Schroeder NEIN zu den Grüenen NEIN zur PDS... Oder kein Krieg keine Staatsterrorist. Bush und Schily schlimmer als Bin Laden. Kapitalismus abschaffen...

new kids on the blac bloc 25.01.2002 - 14:07

...mh - eigentlich ganz interessante Idee, nur wenn es das Ziel hat, militanz zu verhindern ist eben doch ne befriedungssozialarbeiter Kacke. Den Militanz gegen die Richtigen vermittelt sich schon durchsichselbst das dat da keine richtigen(verbesserungsvorschläge) im falschen gibt. Und beim Gedanken an nen VOLKSfest kommt mir platt gesagt das Kotzen. Dann schon lieber Aktionsradius erweitern und die City (oder besonders wichtige Punkte) kreativ lahm legen (geht auch ohne black bloc), aber es sollte dabei bleiben: 1 Mai -> Konfrontation mit den herrschenden Verhältnissen!

Sinnvoll ist immer wichtig

K.W.Hennigfeld 25.01.2002 - 14:08
Sinvolle Aktionen sind immer wichtig.
Aber ihr tut so als könntet ihr das Vorgehen der Polizei beeinflussen.
Das geht nur über den Verzicht auf ganz bestimmte Inhalte.
Die Form, der eskalierenden Gewalt, wird vorgegeben durch die Inhalte, die, mehr oder weniger, revolutionären Charakter haben und von daher von Seiten der Herrschenden absolut nicht toleriert werden.
Wenn ihr die "linken" aussperren wollt wollt und statt dessen ein "Happening" feiern wollt, solltet ihr euch lieber einen anderen Platz dafür aussuchen.
Der 1. Mai als "internationaler Kampftag der Arbeiterklasse" hat leider nicht die historische Bedeutung die ihm eigendlich zustehen sollte. Nur wenn wir jetzt freiwillig darauf verzichten sollen die wenigen, guten, linken Ansätze zu vertreten dann machen wir da nicht mit.
Der 1. Mai wird genutzt um der herrschenden Klasse zu zeigen das es uns noch gibt. Als Bewegung und als Kraft.
Darauf werden wir freiwillig nicht verzichten.

johnny 25.01.2002 - 14:34
nur was macht ihr, wenn (wie zu erwarten) trotzdem die üblichen gewaltheinis ankommen und ihren frust per randale rauslassen? viele würden einen "friedlichen 1.mai" eher langweilig finden,weil das gewaltritual für sie an erster stelle steht. es ist sowas wie ein ventil für frustration, wirklich verändern wird es nie etwas an den gegebenheiten, weil nach dem 1. mai die ganze wut/energie raus ist und sich alle wieder revolutionär fühlen dürfen, nächsten tag gehts dann wieder zur uni/job und alle regen sich auf, dass in der zeitung nix über politische ziele steht. ich finde die initiative gut und richtig und wünsche mir, dass das funktioniert. ich kenne allerdings genug leute, die bei so ner "hippie-kacke" nich mitmachen und ihr werdet sehen, wie wenige wirkliche veränderung wollen und wie viele wirklich nur ihren spaß am "revolutionär-fühlen"

25.01.2002 - 14:45
Was ist dagegen Auszusetzen, am ersten Mai Frust abzulassen? Nimm die ganzen Kreuzberg-Kids, oder auch Antifas, Autonome etc..... 364 Tage im Jahr gibt´s von den Bullen auf die Fresse.... warum soll man dann am ersten Mai nicht den Bullen mal eins draufgeben?

Nun ja

X-Berg 25.01.2002 - 15:04
Am 1.Mai bekommen keine/kaum Bullen auf die Fresse. Hast Du noch nie im Leben irgendwas kritsich hinterfragt? Wie wärs wenn Du endlich mal mit nachdenken anfängst und nicht versuchst, jegliche Kritik einfach abzuschmettern. Lies mal den ersten langen Kommentar oben! (Ich weiss jetzt nicht, von wem der ist)

...

X-Berg 25.01.2002 - 15:06
Hansi heisst er, den ich meine. denken statt reflexe, liebe 18jährigen!

25.01.2002 - 15:48
nun, jugendliches Alter ist keine Schande, und auch wenn manche Leute meinen ihre hohlen Phrasen von wegen "sich mal Gedanken machen" (ja, auch diese Forderung verpufft regelmässig ohne jede Konsequenz,) durch vorgetäuschte Erfahrung und höheres Alter zu Untermauern, bleib ich dabei: Nem Bullen auf die Fresse hat noch nie was geschadet... wobei mich dein Beitrag, sowie der erste doch stutzig machen: Weder Sachbeschädigungen noch Riots mit den Bullen hat´s am ersten Mai gegeben? Warum dann die Aufregung, wenn´s n normales Straßenfest mit Latschdemo war?

25.01.2002 - 15:50
Ich hinterfrage grundsätzlich nichts. Wenn die Parteizentrale den Einsatzbefehl gibt renn ich los...sowie die anderen 10000 13jährigen willenlosen Riot-Zombies.....

schade

x-berg 25.01.2002 - 16:58
hatte ich also recht. leuten wie dir gehts gar nicht um veränderung, sondern um spass haben. daß sachbschädigungen in erster linie kleine leut getroffen hat und die bullen leute wie dich benutzen, um ihre übung durchzuziehen und außerdem wahrscheinlich die polizei jede sekunde unter absoluter kontrolle hat, interessiert dich nicht. was ist eigentlich der unterschied zwischen linken und konservativen/reaktionären/rechten? eigentlich doch die fähigkeit nachzudenken, in frage zu stellen und nicht festgefahren im denken zu sein.... dein denken ist absolut eindimensional und auf reflexe aufgebaut. wahrscheinlich hängst du lenien oder mao an (nur ne vermutung auf grund des niedrigen reflexionsgrads). 10.000 leute, die radikal in der ablehnung des systems sind könnten ne menge reissen, wenn sie mal nicht die von der polizei vorgebene planung mitmachen. du findest bestimmt revolutionen ganz toll oder? hast du dich schon mal mit revolutionen und so beschäftigt? weisst du, daß revolutionen (um die es gar nicht geht, weil 95% de menschen für das system sind) meist erst dann möglich waren, wenn es eine mehrheit gab? diese mehrheit ist nicht mit "ich zerklopp telefonzellen und spiele mit der polizei" zu bekommen. es geht darum strukturen zu schaffen, radikale alternativen anzubieten/vorzuleben. es geht nicht darum einen pseudoradikalen kindergeburtstag zu feieren. gewalt und radikalität ist nicht dasselbe!

1. Mai in Berlin Archiv

gesehen bei löpa 25.01.2002 - 19:36
Die Geschichte des revolutionären 1. Mai seit 1987 gibts im Netz, unter  http://www.geocities.com/CapitolHill/Lobby/8522/mai1a.html einen Bericht vom 1.5.2000 und eine Chronologie

FÜR REVOLUTION

GEGEN DEUTSSCHLAND 25.01.2002 - 22:15
HERAUS ZUM REVOLTIONÄREN 1.MAI!!!
International kämpfen gegen Ausbeutung und Unterdrückung!
Keine Befreiung ohne Revolution!!!!
1987 - 2002: Revolutionäre 1.Mai-Demo
13:00 UHR ORANIENPLATZ

13.00?

ich 25.01.2002 - 22:24
um 13.00 treffen sich stalinisten, maoisten, linksfaschisten. nee, lasst mal! für alle anderen: damals (vor 10 jahren) haben sich diese reaktionären sekten (allen voran die rim), die sich nur links nennen damit bekannt gemacht, daß sie andere demoteilnehmer verprügelten, um an die spitze des demozuges zu gelangen. deshalb und weil die linke in berlin nichts mit stalinisten/maoisten zu tun haben will, sind sie aus der demo rausgeflogen und machen nun jedes jahr um 13.00 eine eigene. wer aber auf skurille dinge steht, sollte sich das mal reinziehen. (aber vorsicht, die sind aggressiv)

SPD im Bündnis?

Balthasar 25.01.2002 - 23:23
Ich hab gehört Jusos/SPD sitzen da auch im Bündnis, stimmt das? Muss man sich alles bieten lassen?

26.01.2002 - 02:17
was nicht alles geredet wird...

Kapitalistische Zentren angreifen?

Kreuzberger 26.01.2002 - 06:58
tach,

also es heisst immer die kapitalistischen zentren angreifen

nur wieso läuft das am heinrichplatz?

welche zentren sitzen denn da oder am mariannenplatz?

die aab sitzt doch auch in pberg,wieso kommen die

immer nach xberg? natürlich um sich mit den bullen zu

prügeln,geht das nicht in pberg?sitzen in pberg nicht mehr

kapitalistische zentren? oder in mitte?

nö aab-bullen prügelei komt ja besser dort wo man nicht

wohnt nech aab

ist ja auch scheisse wenn man nach hause will und alles

ist abgesperrt,da wird sich lieber in anderen bezirken

geprügelt und dananch ins bettchen in pberg ohne strassen-

sperren

na mal schaun wie sich die autonomen verhalten,wenn die

bullen mal wegbleiben(hoffnung!)

cu aus SO36

ein kreuzberger

15.3.welweit

klausi 26.01.2002 - 14:44
am 15.3.ist weltweit ein kampftag gegen die polizei angesagt.rüsten wier uns.(siehe indymedia fom 26.1.)

1.mai

bulle rot 26.01.2002 - 15:10
merkt euch dass,der 1.mai ist ein kampftag.schon seit 100 jahren.wir bullen wollen kämpfen am 1.mai.wir brauchen das als übung.>ein bulle der keinen am 1.mai verprügelt wir sind doch alle nur liebe menschen.(oder).der körting ist doch auch ganz lieb am 1.mai.er sagt nix polente kein geld.nur liebe bullen mit mütze will er einsetzen am 1. mai.die,die nur reden,seid artig,keine gewalt und so.

:-P

:-O 26.01.2002 - 15:52
klausi bleib lieber zu hausi bist so doooof ´:-(

klausi ist wohl ein bulle?

- 26.01.2002 - 21:04
am 15.3. ist protesttag gegen polizeigewalt. und den bullen (bulle rot) darunter: wir kämpfen wie wir wollen und nicht so wie ihr wollt!

noch mal besser ausgedrückt:

26.01.2002 - 21:13
der 15.3. ist tag gegen polizeibrutalität. warum sollten wir dann genau das machen, was euch kennzeichnet? und an den typen darunter: kampftag ja? aber woher weisst du denn so genau, daß seit über 100 jahren die polzeierwartungen erfüllt wurden und die leute deren spiel mitspielten?

1.mai

misstkäfer 26.01.2002 - 23:30
am 1.mai marschiert doch der gysi in der 1.reihe.wenn die SPD bullen die demo angreifen,bekommt doch gysi auch eins auf die mütze(oder ? ).gleiches recht für alle!die 1.,1. mai demo unter rot,dunkel rot,wie das wohl ausgeht dieses jahr.wird spannend denke ich.oder wollen die nur rechte bullen einsetzen?denn rote bullen schlagen doch keine linken.also die lieben gewaltfreien linken bullen kenzeichnet euch.denn auch bullen haben P D S gewählt.

Betrifft feedback...

irgendwer 27.01.2002 - 00:35
Ich denke, ihr solltet euch hier nicht allzuviel fundiertes Feedback erhoffen, von xtausenden, die hier mitlesen schreiben ja nur wenige kommentare und die sind nicht unbedingt repräsentativ..

same procedure as....

Matthias Maecker 28.01.2002 - 03:28
Hm....also spätestens Mitte der Neunziger hab ich konkrete Militanz und aktive Eventkultur meistenteils an
a.)Italienischen Touristen
b.)Studenten aus der Mongolei
c.)Spassüchtigen Hip-Hoppern
d.)Marginalisierten Türkenkids
e.)Möchtegernmilitanten Mitläufern
bemerkt
Wobei die Italiener anmerken liessen das es zu Zeiten von Lotta Continua solch Geschehen wie am 1.Mai zweitweise jeden Tag in gesteigerter Form zu erleben war
Letztere hingegen kennen die frühen Achtziger nur vom Hörensagen,und versuchen diesen Umstand zu kompensieren indem sie einfach nur irgendwelche Sachen vernichten...
Wie meinte mal Cäsar Louis Menotti
Was kaputtmachen kann jeder Idiot

P.S.
Natürlich können Exessive Orgien der Vernichtung auch Spass machen