Brotfabrik in Moabit zum zweiten Mal besetzt!!!
Seit 18 Stunden ist die ehemalige Paechbrotfabrik in Moabit, steht seit 10 Jahren leer, zum 2. Mal besetzt worden. Stand jetzt: Transpas am Gebäude, einige UnterstützerInnen vor der Fabrik, bisher keine cops!!! Kommt alle nach Moabit! Birken- Ecke Stephanstr., U9 Birkenstr. oder S Westhafen, U9 und Ringbahn fahren durch!!!
Die erste Besetzung war am 6.7., die erste Demo am 14.7., dann noch ne Demo am 5.10, und jetzt die zweite Besetzung. Wir sind in Vorverhandlungen mit dem Bezirk für Verträge, nachdem sämtliche kommerziellen Nutzungskonzepte gescheitert sind.
Moabit ist einer der ärmsten Kieze in (West)- Berlin, hier gibts kein Kino, Kein Krankenhaus, Das Freibad haben sie auch dichtgemacht, also höchste Zeit für ein soziokulturelles, selbstverwaltetes Zentrum in der Brotfabrik.
Kommt lautstark und Massenhaft, bring your own drinks and lotsa friends!!!
Die erste Besetzung war am 6.7., die erste Demo am 14.7., dann noch ne Demo am 5.10, und jetzt die zweite Besetzung. Wir sind in Vorverhandlungen mit dem Bezirk für Verträge, nachdem sämtliche kommerziellen Nutzungskonzepte gescheitert sind.
Moabit ist einer der ärmsten Kieze in (West)- Berlin, hier gibts kein Kino, Kein Krankenhaus, Das Freibad haben sie auch dichtgemacht, also höchste Zeit für ein soziokulturelles, selbstverwaltetes Zentrum in der Brotfabrik.
Kommt lautstark und Massenhaft, bring your own drinks and lotsa friends!!!
Am Freitag, dem 1.November, hat eine Gruppe von uns die seit zehn Jahren leer stehende Paech-Brot-Fabrik in Moabit erneut besetzt.
In den Abendstunden des 2.November ist eine weitere Gruppe zusammen mit Freundinnen und Freunden auf das Gelände gekommen, und wir haben die Besetzung öffentlich gemacht.
Nun rechnen wir wie bei der Besetzung im Juli dieses Jahres mit der Räumung durch die Polizei. Trotzdem werden wir versuchen, so lange wie möglich auf dem Gelände zu bleiben.
Seit der ersten Besetzung hat sich in Bezug auf die Brotfabrik nichts geändert.
Das Konzept, das der Anwalt der Eigentümergruppe, Lammek, im Juli vorstellte, ist, wie wir jetzt recherchiert haben, bereits fünf Jahre alt. Es wurden keine Investoren gefunden, die bereit gewesen wären, zig Millionen Euro in die Umsetzung zu stecken.
Auch an der Situation hier im Stadtteil hat sich nichts verändert. Das Sterben der kleinen Läden setzt sich fort. Auch zwei Läden, die unser Projekt unterstützten -das Cafe Insel in der Gotzkowskystraße und Food and Pens in der Birkenstraße, haben mittlerweile dicht gemacht.
Moabit verödet und verarmt immer mehr. Während die oberen Zehntausend rauschende Feste feiern -und dafür ist auch in Zeiten leerer Kassen immer Geld da-, und sich auf Vernissagen, im Theater und teuren Restaurants amüsieren, bleibt für uns da unten immer weniger übrig.
Für uns sollen ein paar Eckkneipen, Imbisse und Videotheken genug sein.
Dieser Zustand, der uns traurig und wütend macht, wird von uns nicht widerstandslos hingenommen werden.
Wir wollen auf dem nutzlos hinrottenden Gelände ein soziokulturelles Zentrum mit Räumen für Konzerte und Veranstaltungen, Cafe und Kneipe, Initiativen und Projekte aufbauen.
Noch sind die Räume in einem Zustand, der eine rasche Umsetzung dieser Konzeption möglich machen würde.
Die viele Unterstützung, die wir von AnwohnerInnen und Gewerbetreibenden, sowie auch von Menschen außerhalb Moabits erfahren haben, ist für uns auch eine Verpflichtung, den Kampf um ein soziokulturelles Zentrum fort zu setzen.
Wir wollen nicht nur das Stück Brot, wir wollen die ganze Fabrik!
Die FabrikbesetzerInnen
In den Abendstunden des 2.November ist eine weitere Gruppe zusammen mit Freundinnen und Freunden auf das Gelände gekommen, und wir haben die Besetzung öffentlich gemacht.
Nun rechnen wir wie bei der Besetzung im Juli dieses Jahres mit der Räumung durch die Polizei. Trotzdem werden wir versuchen, so lange wie möglich auf dem Gelände zu bleiben.
Seit der ersten Besetzung hat sich in Bezug auf die Brotfabrik nichts geändert.
Das Konzept, das der Anwalt der Eigentümergruppe, Lammek, im Juli vorstellte, ist, wie wir jetzt recherchiert haben, bereits fünf Jahre alt. Es wurden keine Investoren gefunden, die bereit gewesen wären, zig Millionen Euro in die Umsetzung zu stecken.
Auch an der Situation hier im Stadtteil hat sich nichts verändert. Das Sterben der kleinen Läden setzt sich fort. Auch zwei Läden, die unser Projekt unterstützten -das Cafe Insel in der Gotzkowskystraße und Food and Pens in der Birkenstraße, haben mittlerweile dicht gemacht.
Moabit verödet und verarmt immer mehr. Während die oberen Zehntausend rauschende Feste feiern -und dafür ist auch in Zeiten leerer Kassen immer Geld da-, und sich auf Vernissagen, im Theater und teuren Restaurants amüsieren, bleibt für uns da unten immer weniger übrig.
Für uns sollen ein paar Eckkneipen, Imbisse und Videotheken genug sein.
Dieser Zustand, der uns traurig und wütend macht, wird von uns nicht widerstandslos hingenommen werden.
Wir wollen auf dem nutzlos hinrottenden Gelände ein soziokulturelles Zentrum mit Räumen für Konzerte und Veranstaltungen, Cafe und Kneipe, Initiativen und Projekte aufbauen.
Noch sind die Räume in einem Zustand, der eine rasche Umsetzung dieser Konzeption möglich machen würde.
Die viele Unterstützung, die wir von AnwohnerInnen und Gewerbetreibenden, sowie auch von Menschen außerhalb Moabits erfahren haben, ist für uns auch eine Verpflichtung, den Kampf um ein soziokulturelles Zentrum fort zu setzen.
Wir wollen nicht nur das Stück Brot, wir wollen die ganze Fabrik!
Die FabrikbesetzerInnen
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Ergänzungen
Endlich mal wieder was von den Haubesetzern
Gibt es sowas wie ne einweihungsfeier ????
bleibt mal schön lange da drin!
all unsre liebe...der kadterschmiede
liebe und kraft allen besetzern.
soli mit bambule, rigaer 94, ulrike und und und
Come together...
Unsinn
Ohhh - ein Troll!
Genau Chimbo
Ja, ja. Lieber Chaoten per Steckbrief suchen und zum arbeiten zwingen. Genauso die ganzen Arbeitslosen, sind doch eh alle faul.
Und Politiker sind nicht korrupt.
Ich BILD Euch meine Meinung ein.
bla
Genau
geht klar
nix zu sehen...
Neues von den Besetzern
Die BesetzerInnen baten mich ausrichten, dass sie die Besetzung mit Erfolg durchgeführt haben und zwar insgesamt mehr als 30 Stunden mit einer "kurzen Unterbrechung" durch die Bullen. Am Freitag nacht kam sogar ein Wasserwerfer und leider mußten einige Rucksäcke mit Freßalien etc. dran glauben. Trotzdem kamen sie dann kurz danach wieder rein, haben bis Samstag abend durchgehalten und wie geplant um 22.00 die Besetzung öffentlich gemacht. Als die Bullen zwei Stunden später kamen, konnten sie noch rechtzeitig verschwinden.
Die Bullen suchen immer noch nach den Besetzern: wo laufen sie denn? Derzeit stehen sie mit mehreren Sixpacks da rum und fahren auch Streife und wissen nicht genau: kommen die heute wieder oder nicht? Aber wer weiß das schon?
Details noch in einem Junge-Welt-Artikel, der jetzt schon Online ist.
Alles Liebe, Dank für die Glückwünsche usw. und heute mußten sich alle ein bißchen erholen!
Bis bald
Die Warterei auf den geposteten Text
die Warterei dauert so lange, daß ich unsicher bin, ob überhaupt noch was kommt. Sorry, wenn das jetzt doppelt ist.
Besetzung erfolgreich, Leute waren mit "Unterbrechung" durch die Cops fast 30 Stunden drin, Sa. 22.00 wie geplant öffentlich gemacht, Räumung zwei Stunden später, Besetzer konnten gerade noch rechtzeitig abhauen. Jetzt mehrere Sixpacks und mindestens eine Wanne streift oder lauert stehenderweise kommt noch jemand oder nicht?
Besetzer lassen alle grüßen, danken Euch ganz lieb und brauchten heute etwas Erholung . . . Bis demnächst, denn wer weiß wann sie wieder kommen? Die netten UnterstützerInnen bestimmt eher als die Bullen. Schöne Grüße soll ich ausrichten.
hier auch ein jw-Artikel
Besetzung in Moabit -KULTURHAUPTSTADT BERLIN
mal ne ansage an chimbo
als weiteren aspekt der geschichte sehe ich die agressive marktpolitik der besagten firma, denn es läßt sich nicht mehr nachvolziehen wieviele kleine und private bäcker durch diese firma in die pleite getrieben worden sind. das ergebniss dieser politik sind abertausende von vernichteten arbeitsplätzen. Wobei ich hier nicht über den sinn von arbeit schwadronieren will. dies alles sind nur fakten die beweisen, das wir alle, gesteuert von schwachköpfen und arschlöchern uns in den ruin treiben lassen.
schön das es menschen gibt die weiterdenken als bis zum eigenen tellerrand mit mehr als nur dem eigenen profit im sinn.
Ergänzung
Am Abend der bekanntmachung der Besetzung waren 12 Streifensixers und 5 Bullenwannen+ 3Ziwiwägen
( B-KR 597 ; B-KL 5413; B-MU 214...nur für interessenten)anwesend, die erst in der späteren Nacht ,außer einer Wanne und mehreren vorbeifahrenden sixers, abgezogen wurden.
NICHT NUR EINEN KUCHEN ODER ZWEI;
SONDERN DIE GANZE BÄCKEREI!!!!!!!
GEBT UNS DEN SCHLÜSSEL!!!!!!!!!!!
KEINE MACHT DEN KAPITALISTEN!!!!!