Argentinien: Polizei gegen die Madres de la Plaza de Mayo
Repression in Argentinien nimmt zu
Presseerklärung der Madres de la Plaza de Mayo aus aktuellem Anlass
(Gefunden hier: "
http://barcelona.indymedia.org/front.php3?article_id=30783&group=webcast", und kurz mal übersetzt)
Eine gewaltige Polizeieinheit hat am gestrigen Abend auf der Plaza de Mayo in Buenos Aires die Bühne geräumt, die die Madres de Plaza de Mayo dort für eine heute 18 Uhr geplante Kundgebung vorbereiteten.
Presseerklärung der Madres de la Plaza de Mayo aus aktuellem Anlass
(Gefunden hier: "
http://barcelona.indymedia.org/front.php3?article_id=30783&group=webcast", und kurz mal übersetzt) Eine gewaltige Polizeieinheit hat am gestrigen Abend auf der Plaza de Mayo in Buenos Aires die Bühne geräumt, die die Madres de Plaza de Mayo dort für eine heute 18 Uhr geplante Kundgebung vorbereiteten.
Um 22 Uhr wurde die Bühne der Madres de Plaza de Mayo von einer gewaltigen Polizeieinheit geräumt, die dort für den 22a. Marcha de la Resistencia (= 22. Widerstandsmarsch) aufgebaut werden sollte, der heute um 18 Uhr dort beginnen soll.
Mehr als 60 Beamten der Guardia de Infanteria, bewaffnet mit Gaspistolen, Schlagstöcken und Hunden, bildeten einen Kessel um die Bühne und verboten den weiteren Aufbau.
Der Einsatz wurde vom Superintendenten der Seguridad Metropolitana geleitet, welcher auf Anfrage der Madres äusserte, auf Befehl des Jefe de Gobierno de la Ciudad, Aníbal Ibarra, zu handeln, der den 22a. Marcha de la Resistencia auf keinen Fall auf der Plaza de Mayo stattfinden zu lassen, auch wenn dies bedeute, gegen die Madres vorzugehen.
Mit dem Verstreichen der Stunden und der beständigen Weigerung der Madres, den Platz zu verlassen, auf welchem sie seit 25 Jahren jeden Donnerstag demonstrieren, und auf welchem seit 1981 der Marcha de la Resistencia stattfindet, wuchs die Spannung, im Moment, während diese Presseerklärung verfasst wurde, waren bereits mehr als 150 Beamten der Guardia de Infantería auf der Plaza de Mayo damit beschäftigt, die Bühne einzureissen und die Mütter und hunderte von FreundInnen, die aus Solidarität erschienen sind, weiter einzukesseln.
Seit 1981 wurde nur während der Militärdiktatur der Marcha de la Resistencia durch die Anwendung Gewalt – wie heute Nacht – verboten.
Wir rufen alle Organisationen / Bürgerinitiativen (organizaciones populares) auf, auf den Platz zu kommen und die Räumung des Platzes zu verhindern, so wie es der Sprechchor der Anwesenden gestern Nacht gefordert hat: „Die Plaza gehört den Madres und nicht den Feiglingen!“ ("la Plaza es de las Madres, y no de los cobardes")
Vor aller Welt erheben wir Klage gegen die Aggression gegen die Madres, und verlangen die volle Verantwortung für die Unversertheit der auf dem Platz Anwesenden von der Stadtregierung Buenos Aires und der Policía Federal
ASOCIACION MADRES DE PLAZA DE MAYO
Buenos Aires, 11 de diciembre de 2002, 02:00hs.-
www.madres.org/
Mehr als 60 Beamten der Guardia de Infanteria, bewaffnet mit Gaspistolen, Schlagstöcken und Hunden, bildeten einen Kessel um die Bühne und verboten den weiteren Aufbau.
Der Einsatz wurde vom Superintendenten der Seguridad Metropolitana geleitet, welcher auf Anfrage der Madres äusserte, auf Befehl des Jefe de Gobierno de la Ciudad, Aníbal Ibarra, zu handeln, der den 22a. Marcha de la Resistencia auf keinen Fall auf der Plaza de Mayo stattfinden zu lassen, auch wenn dies bedeute, gegen die Madres vorzugehen.
Mit dem Verstreichen der Stunden und der beständigen Weigerung der Madres, den Platz zu verlassen, auf welchem sie seit 25 Jahren jeden Donnerstag demonstrieren, und auf welchem seit 1981 der Marcha de la Resistencia stattfindet, wuchs die Spannung, im Moment, während diese Presseerklärung verfasst wurde, waren bereits mehr als 150 Beamten der Guardia de Infantería auf der Plaza de Mayo damit beschäftigt, die Bühne einzureissen und die Mütter und hunderte von FreundInnen, die aus Solidarität erschienen sind, weiter einzukesseln.
Seit 1981 wurde nur während der Militärdiktatur der Marcha de la Resistencia durch die Anwendung Gewalt – wie heute Nacht – verboten.
Wir rufen alle Organisationen / Bürgerinitiativen (organizaciones populares) auf, auf den Platz zu kommen und die Räumung des Platzes zu verhindern, so wie es der Sprechchor der Anwesenden gestern Nacht gefordert hat: „Die Plaza gehört den Madres und nicht den Feiglingen!“ ("la Plaza es de las Madres, y no de los cobardes")
Vor aller Welt erheben wir Klage gegen die Aggression gegen die Madres, und verlangen die volle Verantwortung für die Unversertheit der auf dem Platz Anwesenden von der Stadtregierung Buenos Aires und der Policía Federal
ASOCIACION MADRES DE PLAZA DE MAYO
Buenos Aires, 11 de diciembre de 2002, 02:00hs.-
www.madres.org/
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Ergänzungen
Es geht wieder los
Bilder
Gerüst steht mittlerweile
schäbige soldaten
@ming und alle interessierten
kann mir mal jemand sagen...
PREPARATION FOR DECEMBER 20TH ??
After legal skirmishes with the Federal Police, the Madres of Plaza de Mayo, were granted permission today to organize their March of Resistance, an annual demonstration demanding human rights and the punishment of those responsible for the crimes of the "Dirty War". This is the first time in years that the government has tried to interfere with the event.
This morning, around 150 police officers drove around 60 people who were setting up the stage for the Madres´ event out of the Plaza. Around 2 PM, however, the activity was authorized and the police vacated the area.
Some political observers told our correspondents that the measures taken this morning by the Federal Police were part of a government strategy to see how much repressive measures left organizations are willing to accept.
These observers linked the attempts to prohibit the Madres' activities to growing rumors of potential violence to be carried out on December 20, when the country will hold large demonstrations to commemorate the first anniversary of the mass mobilizations that overthrew then-President Fernando de La Rua.
All the organizations of the unemployed (piqueteros) and the left announced massive demonstrations next December 20 under the general slogan of "everyone must go." Over the last few days, these same organizations have repeatedly denounced the Peronists, particularly supporters of ex-president Carlos Saul Menem, for encouraging acts of looting on December 20th in order to destabilize the government and to justify the intervention of the Army, to ¨prevent crime¨ possible.
For its part, the government announced an increase in subsidies for the unemployed, together with the organization of a vast security operation of the police to ¨prevent crime and guarantee order on the 20th."
Benneton
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Benneton
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