Dresden: Nazihools versuchten zu stören
Die gruppe sabotage aus Dresden macht zur Zeit eine Veranstaltungsreihe zum 13. Februar in Dresden. Am 11. Februar stand "Der 13. Februar - ein nationaler Feiertag?" auf dem Programm. Schon Wochen vorher kündigten organisierte Neonazis ihr Kommen an und waren dann auch da.
Referent der Veranstaltung war Martin Blumentritt, der mit seinem hervorragenden Aufsatz "Keine Träne für Dresden - Über die Dresdenmythen" einen der besten und vor allem umfangreichsten Texte zum 13. Februar geschrieben hat.
In ihren Drohungen schrieben die Neonazis von ihm als "DER JUDE" und kündigten an, der Veranstaltung beiwohnen zu wollen.
Das sah dann aber anders aus. Eine halbe Stunde vor Beginn waren schon etwa 15 Schläger-Nazi-Hools anwesend, telefonierten wie wild und hielten sich teilweise direkt vor dem Saal auf. Die Veranstalter hatten schon die Tür verbarrikadiert und schnell waren es auch viel mehr Antifas, die um die Nazis herumstanden.
Herr Zita vom Staatsschutz kam dazu, so wie er es schon bei der letzten Veranstaltung der gruppe sabotage angekündigt hatte. (Da war ihm gesagt worden, das auch er nicht an der Veranstaltung teilnehmen solle.) Er war sowas wie der Befehlshaber über die Polizei und nach einer längeren Diskussion mit der Veranstaltungsleitung, an der auch die bekannten Nazi-Kader Ronny Thomas und Ellie Dobberstein teilnahmen wurden die Nazis dann auch endlich weggeschickt.
Die Veranstaltung konnte beginnen, auch wenn die Nazis sich noch in der Nähe aufhielten. Es war ein tolles Referat und auf die Frage aus dem Publikum, wie man das Gedenken der Dresdner am 13.2. besser machen könnte war die Antwort, das zuallererst auch der gefallenen Bomberpiloten der Royal Air Force gedacht werden müsse. Ein Denkmal für Sir Arthur Harris, den Oberbefehlshaber der RAF wäre ein guter Anfang für ein würdiges Gedenken am 13.2.
Als die Veranstaltung zu Ende war, waren die erfolglosen Nazis über alle Berge und alle konnten ruhig nach Hause oder in eine Neustädter Kneipe gehen.
In ihren Drohungen schrieben die Neonazis von ihm als "DER JUDE" und kündigten an, der Veranstaltung beiwohnen zu wollen.
Das sah dann aber anders aus. Eine halbe Stunde vor Beginn waren schon etwa 15 Schläger-Nazi-Hools anwesend, telefonierten wie wild und hielten sich teilweise direkt vor dem Saal auf. Die Veranstalter hatten schon die Tür verbarrikadiert und schnell waren es auch viel mehr Antifas, die um die Nazis herumstanden.
Herr Zita vom Staatsschutz kam dazu, so wie er es schon bei der letzten Veranstaltung der gruppe sabotage angekündigt hatte. (Da war ihm gesagt worden, das auch er nicht an der Veranstaltung teilnehmen solle.) Er war sowas wie der Befehlshaber über die Polizei und nach einer längeren Diskussion mit der Veranstaltungsleitung, an der auch die bekannten Nazi-Kader Ronny Thomas und Ellie Dobberstein teilnahmen wurden die Nazis dann auch endlich weggeschickt.
Die Veranstaltung konnte beginnen, auch wenn die Nazis sich noch in der Nähe aufhielten. Es war ein tolles Referat und auf die Frage aus dem Publikum, wie man das Gedenken der Dresdner am 13.2. besser machen könnte war die Antwort, das zuallererst auch der gefallenen Bomberpiloten der Royal Air Force gedacht werden müsse. Ein Denkmal für Sir Arthur Harris, den Oberbefehlshaber der RAF wäre ein guter Anfang für ein würdiges Gedenken am 13.2.
Als die Veranstaltung zu Ende war, waren die erfolglosen Nazis über alle Berge und alle konnten ruhig nach Hause oder in eine Neustädter Kneipe gehen.
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
Ergänzungen
Sir arthur Harris
den deutschen opfermythos im visier
13.2. + 14.2. 2004 Dresden und vieles mehr
Geschichtsrevisionismus am Beispiel Dresden
Keine Träne für Dresden
Am 14. Feb. (12 Uhr) veranstaltet die rechtsextreme "Junge Landsmannschaft Ostpreußen" einen "Trauermarsch" in Dresden anlässlich der alliierten Bombenangriffe auf diese Stadt im 2. Weltkrieg.
--------------------------------------
Mit zahlreichen Störungen muss gerechnet werden
Freitag und Sonnabend viele Demos in der Innenstadt
Von Alexander Schneider
Ein Wolf im Schafspelz
Nationales Bündnis will sich in Dresden zur Wahl stellen
Von Alexander Schneider
--------------------------------------
Dresden gedenkt der Opfer der Bombenangriffe vom Februar 1945
--------------------------------------
--------------------------------------
HIER DIE DRESDENER NAZITERMINE, NAZI KONTAKTTELEFONE etc
aus der MIA Fan Zeitschrift
dem Zentralorgan der NPD Die"Deutsche Stimme"
dessen Namen das ZDF für ihre Chasting Show benutzte
14. Februar: Trauermarsch der Jungen Landsmannschaft Ostpreußen zur Erinnerung an die Opfer des alliierten Bombenterrors in Dresden.
Redner u.a.: Rechtsanwalt Jürgen Rieger
(derzeit Anwalt von Reinhold Oberlercher im MOM Prozeß
+ Liedermacher: Frank Rennicke.
Beginn: 12 Uhr hinter der Semperoper. Infotelefone: 0173-9555980, 0174-4632288, 0163-4441144,
www.jlo-sachsen.de oder www.nationales-buendnis-dresden.de
in der Jungen Freiheit heißt das ein wenig anders:
14.02.2004: Trauermarsch der Jungen Landsmannschaft Sachsen zum Gedenken an die Opfer der Bombenangriffe von 1945.
14. Februar: Saalveranstaltung des Nationalen Bündnis Dresden mit Liedermacher Frank Rennicke. Beginn: ca. 17.00 Uhr.
Nähere Infos: Tel.: 0173-9555980 oder
www.nationales-buendnis-dresden.de
Quelle:
EIN ARTIKEL ZU DRESDEN AUS DER "Deutschen Stimme"
"3. Februar als Gedenktag" (gemeint ist der 13.Februar)
--------------------------------------
--------------------------------------
Der Wiederaufbau der Frauenkirche zu Dresden
Die N24-Dokumentation am 13.02.04, um 20:15 Uhr.
--------------------------------------
--------------------------------------
DER BRAUN dominiert und regierte FREISTAAT SACHSEN UND SEINE GESCHICHTSREVISIONISTISCHE TOTALITARISMUS POLITIK:
1. das braune Institut (mit dem Mißbrauch Hannah Arendts)
HANNAH-ARENDT-INSTITUT FÜR TOTALITARISMUSFORSCHUNG e.V. AN DER TU DRESDEN
Dr. Uwe Backes + Co
2. der aktuelle Gedenkstättenstreit:
Korn kritisiert Gedenkstätten-Politik in Sachsen (22.1.)
Gedenkstätten
Kritik an Sächsischer Stiftung verschärft sich
Sächsische Gedenkstättenpolitik relativiert NS-Verbrechen und diskriminiert Opfer
Rückzug des Zentralrats der Juden aus Gedenkstätten-Stiftung zwingt zu Kursänderung
Samstag, 24. Januar 2004 GEDENKSTÄTTEN
Sachsen verdoppelt seine Vergangenheit
Volker Müller
--------------------------------------
--------------------------------------
JÜNGERE + ÄLTERE NAZI AUFMÄRSCHE (unvollständig):
Militante "Kameradschaft"s-Nazis gegen Sozialabbau?
Bildberichte zu den drei Montagsdemos im Dezember 2003
Militante "Kameradschaft"s-Nazis und ein Haufen finster abgedrehte Bürger
- zusammen gegen Sozialabbau?
5. und 12. Januar 2004: Miniatur-Bürgermob mit Neonazis
Dresden: Neonazis auf Montagsdemo die Fünfte
Wieder Nazis bei Montagsdemo in Dresden
Dummdreiste Neonazis bei Montagsdemo Dresden
Montagsdemo in Dresden von Neonazis angeführt
--------------------------------------
--------------------------------------
8. Mai in Dresden: Nazis gequirlt, nicht geschüttelt
--------------------------------------
17. Juni 2002 Dresden - sonniges Gedenken mit Neo-Nazis
--------------------------------------
1999
Dresden: Nazis mahnen für »deutsches Hiroshima«
denkmäler für soldaten...
zuerst den gefallenen soldaten gedenken? denkmal für bomber harris?
in die debatte ob diese bombardierung militärisch notwendig war oder nicht will ich nicht einsteigen, dazu fehlt mir ehrlich gesagt auch der sachverstand. ich gesteh euch auch gerne zu dass immer wieder in der geschichte ein vorgehen gegen nazis und faschisten und kolonialherren und chefs und regierungen und warlords... auch mit militärischen mitteln nötig war und immer wieder sein wird. und dass wir die geschichtsschreibung darüber nicht nur den bürgerlichen überlassen ist auch klar.
nur: ein unkritischer, positiver bezug auf irgendein militär ist mit einem emanzipatorischem anspruch null zu vereinbaren.
antimilitarismus ist nicht deshalb linkes basic weil wir pazifistische hippiedogmatiker sind und gerne die andere backe hinhalten, sondern aus vielen guten gründen:
z.B. dass armeen (darüber dass das bild vom idealsoldaten ein steigerung des boldes vom iedealen mann ist) krasse patriachale unterdrückungsdinger sind. dass aus praktisch allen armeen im einsatz heraus vergewaltigt wird, auch wenn die soldaten (z.B. deutsch kfor-hanseln) genug geld für nutten hätten, ist kein zufall.
Armeen funktionieren am besten mit nationalisten als soldaten. auch die die nicht mitkämpfen dürfen nicht an militärischen einsätzen herummäkeln, weil sie sonst "der truppe in den rücken fallen". allein die existenz einer landesarmee, noch mehr ihr einsatz, verschärfen also nationalische diskurse.
armeen disziplinieren ihre soldaten und bereiten sie so aufs berufsleben vor.
armeen sind krass hierarchische institutionen, und die idee bomber harris dafür zu ehren dass seine untergebenen sich haben abschissen lassen ist owas von beschissen.
mit den verstrickungen militär - wirtschsft fang ich erst garnicht an, darüber wurde (wie über den rest hier) viel lesenswertes geschrieben.
insgesamt verbietet es sich einfach für uns, den bomberpiloten zuzujubeln.
auch deshalb, weil viele linke hier ihren eigen gewaltfetisch und militarismusfimmel ausleben. dem ein forum bieten? fällt aus!
genausowenig kann es angehen sich über zivile opfer zu freuen. auch wenn diese wegen ihrem mitläufer/nazi/nichgenugwiderstandleistend sein sicher was auf die mütze verdient haben, sich über flachgebombte wohnviertel freuen ist einfach zu krass.
der dresden mythos wird (erstmal geziehlt geschaffen und dann) dazu instrumentalisiert über diese opferschiene eine deutsche identität herzustellen, die dann als legitimation für sozialabbau (wir alle (=arbeitslose, niedrigverdienende...) müssen den gürtel enger schnallen, damit es uns allen (=dein chef & deine bank) irgendwann mal besser geht), festung europa, verteidigung am hindukusch... und den ganzen scheiss herhält. das funktioniert nich nur über die opferschiene, da spielt noch mehr rein (mia, fussball).
DAS müssen wir angreifen!
aber in diese 'identitätsbildung via opfer sein' - schiene passt es leider saugut wenn wir uns auf das spiel 'nationale identität' einlassen indem wir uns nur in frontstellung zu 'deutschland' begeben, in diesem konkreten fall indem wir uns über die deutschen opfer freuen.
gegen jeden nationalismus heisst für uns auf diesem fleck zwischen den ganzen idioten natürlich zuerst gegen den deutschen nationalismus vorzugehen. aber dass darf nicht heissen dass wir uns linke mit anderen linken (z.B. welchen aus london...) darum prügeln welche rolle bomber harris in der geschichte zukommt.
13. Februar in Dresden - Kranzniederlegung
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
liebe mods — l.do
man — sind
hallo mods — nadja
Hähh? — Mig
Mig — pearl
sir harris als kindersoldat? — do it again, art...
@ Mig — hinweiser
Bomber-Harris — sickbhoy
diskussion mit bullen und nazis ? — frager
Unglaublich — mig
@mig usw. — nkotbb
Oops — mig
@ nkotbb — mig
Super! Noch mehr Bomben... — ennil
Die Antideutschen — sandankoro
@mig — bonne
@irgendein antifa — sandankoro
... — anti
@bonne — X
schnabeltasse — der name