NARCOS/Teil1

Selva 11.03.2004 21:35 Themen: Globalisierung Repression Soziale Kämpfe Weltweit
NARCOS/Teil1

Übersetzungen von Artikeln aus den lateinamerikanischen Indymedias

Über die wahren Verbindungen des "Drogenhandels", der Absurdität
US-amerikanischer "Antidrogen - und Terrorismuspolitik" und dem Krieg bzw. Staatsterrorismus in Lateinamerika DATO
Terrorismus finanziert sich per Drogenhandel, UNO (Staatsterrorismus)
"El terrorismo se financia con el tráfico de droga" ONU (el terrorismo de estado ) http://colombia.indymedia.org/news/2003/11/7659.php


Terrorismus der sich aus dem Drogenhandel finanziert - ist der Terrorismus der Staaten

Die Spannweite des Narcotrafico (Drogenhandel & Geldwäsche) .. (u.a. Treuhandfonds verdeckter Operationen) ist auf intensivste Weise verknüpft mit der Koordinationsstruktur der Apparate "Militärischer Intelligenzen", den aktuellen Plänen zur Militarisierung des "Kampfes gegen die Drogen" - und aber, gerade aufgrund dieser jahrelang anbindenden Kompromisse, bleibt das explizite Ziel der Eindämmung ernsthaft in Zweifel gestellt.........


Der Narcotrafico und andere, als "gewöhnlich" bezeichnete Aktivitäten waren und sind vornehmlich politisch und ideologisch und geschahen/geschehen im Ramen einer Straflosigkeit welche Militärdiktaturen und Staatsterrorismus dafür bieten. Es exsistieren keine wirklichen Kräfte die einen radikalen und effektiven Wandel dieser Politik (die Menschenhandel, Prostitution und Waffenhandel ebenso beinhaltet, Anmrkg.) sichern und der beharrliche Druck, mit welchem das Konzept des "Narcoterrorismus" installiert wird um eine Strategie des Contrawiderstandes und die Militarisierung Lateinamerikas zu fundamentalisieren, beweist die Wiedererstarkung dieser politischen und ideologischen Bedingungen .......



Die hauptsächliche Unfähigkeit der neuen Demokratien ist ihre Inkapazität die militärischen Kräfte und involvierten Teile der Polizeien , zum einen bezügl. der Menschenrechte und zum zweiten wegen ihrer Beteiligung an Drogenhandel, Entführungen, Erpressungen und anderer,als "gewöhnliche Kriminalität" bezeichnter Delikte, zu neutralisieren.

 http://www.tni.org/reports/drugs/folder1/blixen-s.htm

Die US-amerikanischen Interventionen wurden nach Ende des Kalten Krieges nicht ausgesetzt - vielmehr eröffnet der neue US-Kontext eine Politik des Narcotrafico wonach das Anvisieren "des Feindes" auf ausländischen Territorium es den USA gestattet, ihre Einmischung, unter Zustimmung der jeweiligen Regierungen, in Lateinamerika fortzusetzen. Der erbitterte Kampf "gegen" die Drogen schafft die von den USA angestrebten Voraussetzungen für die Re-Installierung von Militärdiktaturen und Paramilitär in jenen Ländern wo sie den Krieg ihrer Eigeninteressen entfachten ....primär dient dies der "Legalisierung" der Gewalt und, einmal mehr, der Destabilisierung der fragilen Demokratien in welchen die USA intervenieren.



Fast alle getöteten MenschenrechtsaktivistInnen Kolumbiens wurden von Paramilitärs ermordet woran deutlich erkennbar wird , dass sich die Verteidigung der Menschenrechte zu einer tödlichen Gefahr im Ramen der Nichtstrafverfolgung entwickelt hat .Ebenso untrüglich beweist sich an Korruption , und der Uneingeschränktit der Macht der militärischen Berater , welche nach Fudjimori in Peru die Regierung des Landes übernahmen , der Charakter der Doppelzünigkeit dieses Kriegs.



Für ihren " Antidrogenkampf" setzen die USA auf jene militärischen und politischen Kräfte Lateinamerikas welche die ersten Vereinbarungen im Kampf gegen den illegalen Handel einlösen und dafür wichtige Militärhilfen und Formationen erhalten.Die Länder Lateinamerikas bezogen insgesamt Millionen von $ um dem Aufruf zum sog." Antidrogenkrieg " Folge zu leisten ....und diese Finanzierung wird weiter ausgedehnt werden....im Verlauf der letzten Dekade hat sich sie Finanzierungsveranschlagung der USA für ihre Antinarcoprogramme um das 5fache erhöht , während die Entwicklungshilfen für Lateinamerika um 2/3 reduziert wurden.



Die domminierenden Anweisungen an die lokalen Sicherheitskräfte schwächen die zerbrechlichen , sozialen Demokratien der Region in ihren Übergangsphasen nach einer Dekade brutaler Militärregime. Der demokratische Übergang in Südamerika und die Beendigung der Konflikte in Zentralamerika beinhalten die immense allgemeine Anstrengung , die Macht der lokalen Sicherheitskräfte zu beschränken ; ihre Autorität zur Kontrolle der Nationalgrenzen zu beschneiden und stattdessen die Kontrolle der gewählten , demokratischen Zivilregierungen über die Armeen und lokalen Informationsdienste auszuweiten und zu stabilisieren.

Diese Anstrengung wird von den USA durch besagte Finanzuwendungen torpediert und durch die Rechtfertigung von Militärdoktrien welche den Armeen die " Antinarco-Operationen" auf lokaler Ebene vorgeben ( eine Funktion welche die Gesetze bündelt , die mehrheitlich in den Demokratien die nationalen Polizeien und autorisiert ). So , durch Festschreibungen fundamentalen Charakters , legitimieren die USA die internen Sicherheitskräfte Lateinamerikas welche ab dato gegen den " neuen Feind " dirigiert werden , was von den Akteuren der Nationalpolizeien ausgeführt wird ( und , wie neuere ,folgende Artikel beweisen zwischenzeitlich auch per Militär ; Anmrkg.)

Meist tritt die " Hilfe" der USA in Funktion vor der Realisierung greifender , institutioneller Reformen die eine verbesserte , zivile Kontrolle und Verpflichtungen zum Schutz der Menschenrechte garantieren würde.



Mit dieser " Antidrogenpolitik " schaffen die USA unheilvolle Allianzen der Kooperation mit Armeen deren Geschichte die Geschichte blutiger Menschenrechtsverletzungen ist. In Kolumbien und Mexiko sind die internationalen Militärs der USA zur " Drogenbekämpfung " ebenso wie die Entsendung von Material , Formationen und dirketen Militärhilfen Teil von Contrawiderstandkampagnen die sich durch gravierende Menschenrechtsverletzungen charakterisieren.In Bolivien provozierte die " Antinarcopolitik " der USA die Gewaltkonfrontation der Kokabauern mit Polizeien und Armeen und systhematische Mißstände.

In Peru vereinfachten die USA die " Antinarco-Zuwendungen" an die Informationsdienste ( SIS ,Servicios de Informacion ) welche verantwortlich sind für das Weiterfunktionieren des Modells der Todesschwadrone und die " dunkle Seite der Demokratie" seit 1992.

Bilanzierend : schwächt der " Antidrogenkrieg" der USA jene Kräfte die dafür vorgesehen waren den Schutz der Menschenrechte und der Demokratien Lateinamerikas und der Karibik zu stabilisieren.



Die Kosten dieser Politik erhöhen sich beständig , wohingegen sich nirgendwo auch nur der minimalste Erfolg abzeichnen würde. Im Gegenteil , hat sich die Kokainherstellung bis nach Kolumbien ausgeweitet welches sich zum Hauptproduzenten gewandelt hat .Organisation und Routen des Drogenhandels haben sich ausgedehnt und , besonders in Lateinamerika , ist die Produktion von Heroin prägnant.

Obwohl die Autoritäten der USA ab und an den Kostenaufwand eingestehen , gilt die Argumentation dieser diene der Eindämmung des internen Drogenkonsumes ...obwohl das Scheitern dieser Strategie offensichtlich ist. Bis dato beläuft sich die Summe welche die Steuerzahler der USA für den "Antidrogenkrieg" aufbringen mussten auf 300 000 Mio $.....aber , in den Strassen der Vereinigten Staaten sind Kokain und Heroin so billig zu haben wie niemals zuvor

 http://www.fuhem.es/CIP/EDUCA/mrs/articulos/youngers.html



Eines der Phänomene der Globalisierung mit ihren tiefreichenden Konsequenzen für die Politik , Ökonomien und nationale sowie internationale Sicherheit ist die Entstehung von interagierenden , mächtigen , kriminellen Organisationen und ihre in einem " globalen Verbrechen " kooperierende Koordination.Dieses umfassende Netz von Verknüpfungen zwischen diesen Organisationen , Mafias , Politik und Militärkräften schafft eine neue , internationale ökonomische und politische Situation ( schätzungsweise 1,5, Billionen $ jährlich nehmen kriminelle Organisationen ein - eine Summe mit welcher die weltweite Auslandsverschuldung annulliert werden könnte ) .....

Illegale Unternehmen der ganzen Welt verbünden sich innerhalb dieser Netze wodurch die Geschäfte sämtlicher Bereiche miteinander verstrickt werden. Dennoch bleiben Drogenhandel und der Handel mit Waffen die herausragensten " Sektoren " des globalisierten Marktes



Es bleibt , die Legalisierung von Drogen erntshaft in Erwägung zu ziehen.....insbesondere wenn sie den Konsequenzen der Legalisierung des Alkohohls gegenüber gestellt wird : Verringerung der Alkohohlpreise um 60 % ; möglich gewordene Kontrolle der Herstellung ; legitimierte Arbeitsbedingungen im Produktionsbereich und gesundheitliche und psychologische Interventionsmöglichkeiten bei Überkonsum .Aufklärungs-und Präventionskampagnen zum Problem der Sucht inclusive Ursachenanalysen. Beweisbar ist durch die Legalisierung der Konsum von Alkohohl NICHT angestiegen.



Das Dilemma ist die Illegalisierung der Drogen ...seit den 80ziger Jahren beweist die Politik Nordamerikas ,dass genau diese Illegalität als Instrumentarium zur Kontrolle der Länder Lateinamerikas ( in welchen der Ge-nicht der Mißbrauch bestimmter Pflanzen Teil ursprünglicher und zwangsklolonialisierter Kulturen ist;Anmrkg. ) benutzt wird und es hierbei um weit mehr geht als um das Thema der Narcos....nämlich um die Neokolonialisierung dieser Länder und um die Installation der entsprechenden Programme.....



Selbige sind ,u.a. :

Plan Colombia

www.no-racism.net/new/colombia

Infos zu Kolumbien auch auf der neuen Kampagnenseite ( in 3 Sprachen )

www.nuevacolombia.de



Plan Puebla-Panama:

 http://www.gipfelsturm.net/puebla.htm



FTAA/ ALCA ( amerikanische Freihandelszone )

Kapitalismus grenzenlos von Alaska bis Feuerland:



Über die Horroreffekte US-amerikanischer " Antidrogenpolitik "

per Chemikalienbesprühungen siehe :

 http://de.indymedia.org/2003/12/70203.shtml
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Ergänzungen

Log About Narcotrafico

medios 02.04.2004 - 18:38
its in Spanish
 http://www.cannabiscafe.net/foros/showthread.php?s=b3ceb8f4e5a0f29eaf003dad906ae56f&threadid=23738&goto=lastpost

i think Google can translate it to English (or his pieces at least)