Aachen: Prozeßtermin und ISOLATIONSHAFT
Jose Delgado: sieben Monate ISOLATION
Der Separierte unter den Angeklagten von Aachen und eine zynische Reaktion ......
Ausserdem: Prozeßtermine stehen fest
Der Separierte unter den Angeklagten von Aachen und eine zynische Reaktion ......
Ausserdem: Prozeßtermine stehen fest
Jose Delgado (der von Wuppertal nach Bielefeld verlegt wurde ) am 18.01.05:
" Ich habe die jüngsten Nachrichten vom Anwalt, in welchen er mitteilt, daß der Prozeß am 26.März beginnen wird ".
Italien gibt folgende Verhandlungstermine an : 23-24-30-31 März, 01-07-13-20-22-27-29 April, 04 Mai
Jose schreibt weiter :
" Ich werde unter Bedingungen härtester Isolation gehalten die mir verwehrt, Kontakt zu knüpfen und die Sprache verstehen zu lernen..
Ich habe eine Arbeit - hier in der Zelle - angenommen, die niedrigst entlohnt wird .. jedoch nicht dieses Geldes wegen ( ohne Geld zu sein kümmert mich nicht ) .... es ist so, daß ich seit Monaten um eine Normalisierung meiner Situation ersuche - und diese " Therapie für Unterentwickelte ", die mich nicht im mindesten von meiner Zwangsvereinzelung erlöst, ist was sie mir jetzt angeboten haben - es sei denn dies wäre ihr erster Schritt " ... ( was nicht unbedingt anzunehmen ist )
" Ich denke, dass sie mich an Aktivitäten mit anderen Gefangenen teilhaben lassen müssen; mich zum Sport und zu den Bildungseinrichtungen gehen lassen müssen.. Seit sieben Monaten komme ich (ausser zu Mahlzeiten ) quasi nicht aus der Zelle. In allen drei Gefängnissen fand / findet letztlich dasselbe statt : ISOLATION
Dazu kommt, dass die sprachliche Theorie mir ohne praktische Anwendung nicht weiterhilft verstehen zu lernen und mich verständlich zu machen. "
Da offenbar nur Jose Delgado von derartiger interner Repression betroffen ist, wäre vielleicht nicht unerheblich zu bedenken, dass er im Baskenland aufwuchs und in Donostia - San Sebastian gelebt hat
Es drängt sich die Frage auf, weshalb er separiert und immer noch Terrorismus-verdachts-kompatibel behandelt wird, obwohl zumindest im " offiziellen Moment " die Ermittlungen abgeschlossen und die anderen Angeklagten solcherlei drakonischen Maßnahmen nicht unterworfen sind.
Vielleicht kann angedacht werden, Protestbriefe und / oder Anfragen an das Landgericht Aachen, dem die restliche " Abwicklung " unterliegt, zu richten oder / und die Leitung der JVA Bielefeld um eine ISOLATIONSHAFT begründende Stellungnahme zu bitten.
Eine Kopie - möglichst auch ev. Antworten bitte an:
ABC/CNA - R
tierra@gmx.net
Solidarität ohne Aktion ist tot
LANDGERICHT Aachen und Aktenzeichen
AZ 52 KS 22 - 04
Landgericht 52034 Aachen / PF
Für Briefkontakt plus
C/0 ( Name des Gefangenen )
HINTERGRUND und ANKLAGEPUNKTE
http://www.de.indymedia.org/2004/12/102529.shtml
" Ich habe die jüngsten Nachrichten vom Anwalt, in welchen er mitteilt, daß der Prozeß am 26.März beginnen wird ".
Italien gibt folgende Verhandlungstermine an : 23-24-30-31 März, 01-07-13-20-22-27-29 April, 04 Mai
Jose schreibt weiter :
" Ich werde unter Bedingungen härtester Isolation gehalten die mir verwehrt, Kontakt zu knüpfen und die Sprache verstehen zu lernen..
Ich habe eine Arbeit - hier in der Zelle - angenommen, die niedrigst entlohnt wird .. jedoch nicht dieses Geldes wegen ( ohne Geld zu sein kümmert mich nicht ) .... es ist so, daß ich seit Monaten um eine Normalisierung meiner Situation ersuche - und diese " Therapie für Unterentwickelte ", die mich nicht im mindesten von meiner Zwangsvereinzelung erlöst, ist was sie mir jetzt angeboten haben - es sei denn dies wäre ihr erster Schritt " ... ( was nicht unbedingt anzunehmen ist )
" Ich denke, dass sie mich an Aktivitäten mit anderen Gefangenen teilhaben lassen müssen; mich zum Sport und zu den Bildungseinrichtungen gehen lassen müssen.. Seit sieben Monaten komme ich (ausser zu Mahlzeiten ) quasi nicht aus der Zelle. In allen drei Gefängnissen fand / findet letztlich dasselbe statt : ISOLATION
Dazu kommt, dass die sprachliche Theorie mir ohne praktische Anwendung nicht weiterhilft verstehen zu lernen und mich verständlich zu machen. "
Da offenbar nur Jose Delgado von derartiger interner Repression betroffen ist, wäre vielleicht nicht unerheblich zu bedenken, dass er im Baskenland aufwuchs und in Donostia - San Sebastian gelebt hat
Es drängt sich die Frage auf, weshalb er separiert und immer noch Terrorismus-verdachts-kompatibel behandelt wird, obwohl zumindest im " offiziellen Moment " die Ermittlungen abgeschlossen und die anderen Angeklagten solcherlei drakonischen Maßnahmen nicht unterworfen sind.
Vielleicht kann angedacht werden, Protestbriefe und / oder Anfragen an das Landgericht Aachen, dem die restliche " Abwicklung " unterliegt, zu richten oder / und die Leitung der JVA Bielefeld um eine ISOLATIONSHAFT begründende Stellungnahme zu bitten.
Eine Kopie - möglichst auch ev. Antworten bitte an:
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tierra@gmx.net Solidarität ohne Aktion ist tot
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
SOLIDARITÄT braucht die TAT
von Gefangenen in Spanien - so aktuell wie JETZT ......
VERTEIDIGUNG DER FREIHEIT
Es braucht nicht viel, um den Terror-Horror der alltäglichen Misere zu beweisen. Die Schande dieser Epoche heisst Nicht-Solidarität und Unsensibilität. Die gegenteilige Tugend heißt Sensibilität, Solidarität und deshalb revolutionär.
Wenn ihr den Blick zur Erde lenkt und die aufmerksam die Windungen des Raumes verfolgt in welchem ihr lebt, die Gwißheit mit welcher wir sprechen bekräftigen können. Es barucht kein TV
( immer weit entfernt von uns ) um die Brennpunkte von Gewalt und Unterdrückung zu sehen; es bedarf ekeiner Presse um zu wissen, dass es am nächstern Ort, Frauen gibt welche häusliche Gewalt erleiden und das Radio wird nicht unbedingt erzählen von dem, was in unter entwickelten ( im Sinne des sozioökönomischen Modellverständnisses seitens der kapitalistischen Tyrannei ) geheim gehalten wird:
ihre vor Ekel, Hunger und Not sterbenden Menschen ..
Es ist nicht nötig, den ofiziellen SprecherInnen der ökonomischen Macht zuzuhören - die den Konsum favorrisieren, die "Ethik " der Leere und der Verdummung diktieren - dabei Sicherheit und Wohlstand versprechend. Weil nach dahin, unter den Augen unserer eigenen sozialen Fiktion, eine Gewalt in Entwicklung begriffen ist, die auf dirkete Weise die Würde und Freiheit Aller betrifft, auch und gerade der Indigen@, der Arbeitslosen, Marginalisierten und Weggezählten dieses Systems. Die institutionelle Gewalt , genauso wie die ofizielle Lüge, sind in unsere Gesellschaft so integriert, dass sie als " natürlich" bezeichnet werden und es erescheint " natürlich" , dass wir dieses System, bewußt oder unbewußt; aktiv oder pasiv; auf diese und jene Weise übernehmen oder auch: auf uns nehmen ...
Es ist offensichtlich,dass die Macht ( habenden ) es verstand ( en ) ihre autovisuellen Batterien zu ihren Gunsten aufzuladen. Die Worte (Prostituierte die sie sind ) verkaufen sich sich an jedweder Ecke und verkehren mit den Mächtigen für ganze Ton- nen von Geld. Aber es bedarf keine Worte der Solidarität - da sie uns kaum twas sagen. Was fehlt sind die Taten welche diese farce anklagen.
! Darauf schreiten wir zu !
Wir erreichen den Punkt von Anklage und Aktion ..,
Nicht nur in den Strassen (kommt dieshier etwa nicht von :hinter den Mauern ?), es ist nicht auf dem Mars und es sind keine Außerirdischen die protestieren und kämpfen ... auch hier, im Ge -
fängnis, diesem lichtlosen Raum der am kältesten ist, am unbekanntesten und daher am unverdächtigsten - kämpfen die Gefangenen
( einige Gefangene, auch dies ist eine Tat-sache),
klagen ( Macht) - Mißrauch und Illegalität an - und werden deshalb fefolter; sie versuchen die Würde zu organisieren, mit und aus Nichts - und werden deshalb,andauernd, getrennt; sie sprechen die Wahreiht aus - und werden deshalb mundtot gemacht, und man versucht sie mit Fußfesseln und Isolation zu bändigen . Die Richter verurteilen sie in Verhandlungen die Drohgebärden entsprechen.
Diese Vorfälle passieren in vielen Gefängnissen,
so auch in Teixeiro gegen Javi, (Rodriguez Gantes) Gabriel (Bea Sampedro) y Victor (Ladron de Guevara ).
Wir, in diesem Moment, sind diejenigen die sich,
an ihre Seite stellen, in Würde und mit der Freiheit dazu. Mit der Freiheit die nicht ein Wort ist, sondern jener Freiheit die dann beginnt, wenn wir aufhören zu reden und beginnen zu handeln.
Verteidigen wir die Freiheit, verteidigen wir alle die für sie kämpfen.
Gabriel Pombo Da Silva. Ma Antonia Fuentespina Vidal.,