Geschäfte mit Nazis?! - Eine Firma weniger...
[MY-WAY-MANAGEMENT]
NPD- Bayertag am 17. Juni 2006, 01. Mai 2006 NPD- Demonstration in Rostock, 8. Mai 2005 zur NPD- Demonstration in Berlin - in allen Fällen organisierte die Firma MY-WAY-MANAGEMENT Bühnenaufbau und Technik mit.
AntifaschistInnen gingen davon aus, dass die NPD auch im Falle des Deutschen Stimme Pressefestes in Dresden auf Dienste der Firma zurückgreifen wird.
Grund genug also um die Geschäftspartner zu informieren.
Die ersten Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten, so antwortet etwa eine Firma: "[...] Im Jahr 2005 erfolgte seitens "My Way" eine letzte Anfrage zum Einsatz von *********** zu einem NPD Treffen in********.
Wir lehnten eine Angebotserstellung ab. Ich kann Ihnen versichern, dass es auch in Zukunft zu keiner Zusammenarbeit kommen wird.[...]"
[Getroffene Hunde bellen]
Die Kampagne "Keine Geschäfte mit Nazis - Der NPD den Boden entziehen" war so freundlich auch die Geschäftsleitung von "MY WAY" über die Informationskampagne zu informieren. Die Reaktion war erwartungsgemäß:
"[...] das wir gegen Sie eine sofortige Unterlassungsklage eingereicht haben und Sie wegen Verleumdung und Falschaussage angezeigen. Wir fordern Sie auf, sofort Ihre Rundmail zurück zu nehmen.Was Sie betreiben ist Rufmord,[...]".
Kurze Zeit später legte man nach: "[...] Sie sind dieser Aufforderung nicht nachgekommen.Aus diesem Grunde habe ich bei der Staatsanwaltschaft Dresden ein Strafverfahren gegen Sie eingeleidet und auch Zivilrechtlich angezeigt und verklagt. Da kommt eine Menge Ärger auf Sie zu!"
Ärgerlich war für das Management aber wohl eher der Morgengruß vor dem Wohnsitz des Herrn Sasse in Riesa. Und plötzlich änderte Kapitän Sasse (der Geschäftsführer) den Kurs: "[...]nach dem Besuch einer Antifa Gruppe am Sonntag morgen, möchte ich nochmals klarmachen, dass es unsererseits keine Zusammenarbeit mehr mit der NPD oder dem DS Verlag mehr geben wird."Man gestand also ein, dass es wohl doch mal eine Zusammenarbeit gegeben haben muss, dafür fand man aber auch gleich eine Begründung - wie üblich waren es rein finanzielle Erwägungen die zu einem Engagement für die rechtsextremistische NPD führten. Gleichzeitig versprach man, sich am Deutsche Stimme Pressefest 2006 nicht zu beteiligen.
AntifaschistInnen werten dies als Erfolg bleiben aber skeptisch, eine Sprecherin der Kampagne ließ verlauten: "Wir werden MY-WAY-MANAGEMENT genau auf die Finger schauen."
Gleichzeitig betonten AntifaschistInnen, dass es immer wieder erschreckend sei, dass Firmen mit dieser offen rassistischen und antisemitschen Partei zusammenarbeiten. Ziel der Kampagne muss es weiterhin sein, ein Klima zu erzeugen die es Firmen unmöglich macht mit dieser Organisation zusammenzuarbeiten.
[Links]
Keine Geschäfte mit Nazis - Der NPD den Boden entziehen
IndyMedia Bericht zum Pressefest
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
Kein Geld für Nazis!
Nach den Nazioutings in Hamburg und vor einiger Zeit in Bremen, wird es auch mal Zeit in Norddeutschland so eine Kampagne zu organisieren. Denn auch hier sind die Naziläden fester Bestandteil der Szene und gar keine Seltenheit, wie man vielleicht denken mag. Wenn diese Läden wegfallen, fällt ein Teil ihrer Strukturen weg!
Nazis abschalten!
Naziläden abreissen!
träumereine bringen uns nicht weiter
dazugehöriger radiobeitrag bei radio corax
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
ob das so gut war? — sniggel
Super Aktion — Dresdner
@sniggel — ----
ANTIFA HEISST ERFOLG AUSKOSTEN! — unwichtig
Nazis den Boden entziehen.! — füll