HDJ-Veranstaltung in Mecklenburg-Vorpommern
Die Heimattreue Deutsche Jugend (HDJ), ein neonazistischer Verein, hat eine dreitägige Veranstaltung in einem Schullandheim in Mecklenburg-Vorpommern organisiert. Rund zwei Dutzend Kinder und Jugendliche sollen teilgenommen haben. Die Polizei beobachtete das Treffen lediglich, was von Politikern der Linksfraktion auf Entsetzen stieß.
Die Veranstaltung, an der laut Medienberichten rund 30 Personen teilgenommen hätten, darunter größtenteils Kinder und Jugendliche, war offenbar als "Familientreffen" deklariert worden. In dem Schullandheim Tückhude in Golchen im Landkreis Demmin stieß die als NPD-Nachwuchsorganisation bekannte HDJ nicht auf Ablehnung.
Nach Informationen des Recherche-Teams ist das Schullandheim Tückhude nicht mehr Mitglied im Landesverband der Schullandheime. Der Vorsitzende des Landesverbandes der Schullandheime Mecklenburg-Vorpommern, Bernd Karsten, bestätigte, dass er erst heute von der Veranstaltung aus der Zeitung erfuhr.
"Der Landesverband distranziert sich von solchen Veranstaltungen und hat schon im Herbst 2007 alle Schullandheime von der Gefahr informiert und gebeten, auf die einquartierten Gruppen zu achten", berichtete Karsten.
"Um solchen Treffen und um die Verbreitung von rechtsextremen Gedankengutes vorzubeugen" wolle der Landesverband "ein Projekt 'Demokratie und Toleranz' starten".
Doch der Vorsitzende möchte weitere Schritte folgen lassen. Gegenüber dem Recherche-Team sagte er, dass er "auf alle Fälle die Streichung des Names Schullandheim verlangen" werde. "Die morgige Jahreshauptversammlung werden wir zum Anlass nehmen, um auf diesen für uns misslichen Fall aufmerksam zu machen und alle Schullandheime, die nicht mehr im Landesverband organisiert sind und diesen Namen noch tragen, auffordern, den Namen zu ändern."
Genenüber dem "MV-Ticker" äußerte sich der Linksfraktions-Sprecher Peter Ritter: "Es ist hinlänglich bekannt, dass bei solchen Treffen keine Straftaten im Sinne des Strafrechts begangen. Genauso bekannt ist jedoch, dass solche Treffen zur Nachwuchsgewinnung und Verbreitung rechtsextremen Gedankengutes genutzt werden." Ritter forderte, dass die Polizei nicht lediglich zusehe, sondern Aufklärungsarbeit betreibe.
Nach Informationen des Recherche-Teams ist das Schullandheim Tückhude nicht mehr Mitglied im Landesverband der Schullandheime. Der Vorsitzende des Landesverbandes der Schullandheime Mecklenburg-Vorpommern, Bernd Karsten, bestätigte, dass er erst heute von der Veranstaltung aus der Zeitung erfuhr.
"Der Landesverband distranziert sich von solchen Veranstaltungen und hat schon im Herbst 2007 alle Schullandheime von der Gefahr informiert und gebeten, auf die einquartierten Gruppen zu achten", berichtete Karsten.
"Um solchen Treffen und um die Verbreitung von rechtsextremen Gedankengutes vorzubeugen" wolle der Landesverband "ein Projekt 'Demokratie und Toleranz' starten".
Doch der Vorsitzende möchte weitere Schritte folgen lassen. Gegenüber dem Recherche-Team sagte er, dass er "auf alle Fälle die Streichung des Names Schullandheim verlangen" werde. "Die morgige Jahreshauptversammlung werden wir zum Anlass nehmen, um auf diesen für uns misslichen Fall aufmerksam zu machen und alle Schullandheime, die nicht mehr im Landesverband organisiert sind und diesen Namen noch tragen, auffordern, den Namen zu ändern."
Genenüber dem "MV-Ticker" äußerte sich der Linksfraktions-Sprecher Peter Ritter: "Es ist hinlänglich bekannt, dass bei solchen Treffen keine Straftaten im Sinne des Strafrechts begangen. Genauso bekannt ist jedoch, dass solche Treffen zur Nachwuchsgewinnung und Verbreitung rechtsextremen Gedankengutes genutzt werden." Ritter forderte, dass die Polizei nicht lediglich zusehe, sondern Aufklärungsarbeit betreibe.
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Ergänzungen
Datum
HDJ in Plauen
Nazi Kinder Lager
die AWO Geschäftsführung sieht sich nicht in der Lage der HDJ zu kündigen!
adr. Schullandheim ´am Schäferstein´
Pfaffengrünerstr.7
08491 Limbach
tel.03765-305569 Leiterin : Martina Glatzer
AWO Vogtland
Bereich Reichenbach
Albertistr.38
08468 Reichenbach
tel. 03765/55500
bericht auf mdr
www.mdr.de/sachsen/5375542.html
Nähere infos...
stay tuned - keep on rockin´!
Nazi-Schulungen für Kinder
Sie lassen Kinder aufmarschieren und fürs Vaterland strammstehen. Sie fanatisieren 7-Jährige und schulen sie in "Heimattreue" und Hass gegen die Demokratie. Sie drillen Jugendliche und bilden sie zum Kampf aus. Die "Heimattreue Deutsche Jugend" ist die wichtigste Nachwuchsorganisation der Neonazis – und der Staat lässt sie gewähren. Ein Verbotsverfahren ist offenbar in weiter Ferne. Dabei weisen Experten schon lange darauf hin, dass viele Gründe für ein hartes Durchgreifen vorliegen. Doch das Innenministerium lässt die rechtsextreme Truppe weiter Kinder ausbilden, viele Justizbehörden geben sich machtlos. Kein Wunder, dass das Auftreten der HDJ offensiver und dreister wird.
Bericht und viele Bilder auf:
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
was für ein... — abc