Unterstützt "La Sapienza"
Ein Appell zur Unterstützung der "La Sapienza" zum Durchhalten der Studierenden.
Quelle www.uniriot.org
Appell zur Unterstützung der Universität la Sapienza, zum Durchhalten der Studierenden
Für die Wahrheit durch Fakten, für die Freiheit von Emiliano
Rom den 9. Mai 2008
Viele Dinge sind in diesen Tagen an der Universität La Sapienza erzählt worden, viele Unwahrheiten haben den Platz der Wahrheit eingenommen.
Die Agression gegen einige Studenten, die militante Kräfte der neofaschistischen Partei Forza Nuova verantworten, ist ( Im Handumdrehen) in eine „Schlägerei“ verwandelt worden, eine erbauliche Manifestation von über zweitausend Studierenden ( trotz des Regens) zur Ermittlungsfestnahme einer Person. Die Wahrheit, so wissen wir ist ein Kampffeld, und nicht immer reichen die Fakten, sie unangreifbar zu machen. Im Sinne der Falschheit wurde ein einziger Übergriff gegenüber der gesamten Universität und den Studierenden fehlinterpretiert.
Die Studierenden wurden nach Ansicht des Corriere de la Sierra für eine politische Degenerierung ohne Vorbild als verantwortlich ausdefiniert: annus terribilis, Kinder der 68iger, und für immer in die Archive zu legen.
La Sapienza erscheint als eine unfähige Institution, um legale politische Kräfte zu Wort kommen zu lassen, obgleich diese Kräfte bereits wiederholt rassistische, fremdenfeindliche Ideologien zur Anwendung gebracht haben und die Shoa leugnen. Zudem sind sie geübt in der Anwendung von Aggression und Gewalt. Aber sie sind legal, also verdienen sie es von Studierenden, Forschern und Dozentinnen gehört zu werden. ( Kurt Tucholski: „Küsst die Faschisten wo ihr sie trefft“ Anmerkung Chaika)
Dieser Angriff muss zurück geschlagen werden, weil er in einem unüberbrückbaren Widerspruch zu kritischem Wissen, der Demokratie und der Autonomie von universitären Institutionen steht.
Ein Widerspruch, der auch die Verfassung der Republik trifft, die ausdrücklich antifa-schistisch formuliert ist: Pluralismus und politische, wie kulturelle Toleranz sind in diesem Sinne nicht trennbar von der Ablehnung von Ideologien, Sprechweisen und Praktiken, die ausdrücklich faschistisch erscheinen, wie die der Forza Nuova.
Die Universität ist möglicherweise ein anormaler Ort im Lande, anormal indes, weil im Inneren derselben die Demokratiepraxis der Meinungsverschiedenheit in ihr Platz findet, anormal, weil die kritik öffentlich praktiziert werden kann.
Eine positive Anomalie, demnach, die die wissenschaftliche Gemeinde insgesamt zusammenhält und die aus der Universität einen demokratischen Raum mach, den es zu schützen gilt.
Es war zuletzt unvermeidbar, dass sich im Zentrum dieser politischen Kampagne ein Urteil des GIP ( Richter für das Vorverfahren) hinzugesellen würde, das die Hausarreste nicht nur für die Angreifer, die Aktivisten der Forza Nuuova bestätigte, sondern auch für Emiliano, ein
angegriffener Student der „ La Sapiena“.
Die Freiheit für Emiliano zu erbitten bedeutet, den Unterschied zwischen Agressoren und Opfern anzuerkennen, die Wahrheit über die Ereignisse an der Sapienza zu sprechen.
Erstunterzeichner:
Nanni Balestrini ( Dichter und Schriftsteller), Erri De Luca (Schriftsteller), Valerio Mastrandrea ( Schauspieler ), Serge Quadrupanni ( Schriftsteller und Übersetzer ), Sandro Mezzadra ( Universitätsdozent, Bologna), Adalgisio Amendola ( Universitätsdozent, Salerno), Sergio Bianchi e Ilaria Bussoni ( Verlag Derive Approdi), Gianfranco Morosato ( Verlag Ombre Corte, Verona ) , Ugo Cornia ( Schriftsteller), Valeria Evangelisti ( Schriftsteller), Benedetto Vecchi ( Journalist, il Manifesto) Matteo Pasquilini (Universitätsforscher, Lon-
don), Carlo Formenti ( Universitätsdozent und Journalist), Franco Berardi Bifo ( Essayist), Agostino Petrillo (Universitätsdozent, Milano), Tizziana Terranova ( Universitätsforscherin Napoli), Adelino Zanini ( Universitätsdozent, Ancona), Augusto Illuminati ( Universitäts-dozent, Urbino), Angelo mastandrea ( Journalist, Il Manifesto ), Girolamo De Michele (Schriftsteller), Roberto Gramiccia ( Arzt und Schriftsteller), Gabriele Porro ( Journalist, La Repubblica), Alessandro Pandolfi (Universitätsdozent, Urbino), Wu Ming ( Schriftsteller),
Andrea Fumagalli ( Universitätsdozent, Pavia), Christine Ferret ( verantwortliche Leiterin, Centre des Reccources – Französische Botschaft Rom), Veronica Raimo ( Schriftstellerin ), Luisa Capelli ( Verlag Meltimi), Marco Bascetta ( Verlag Manifestolibri), Raffaela Battaglini(Schauspielerin am Theater), Elena Vanni ( Schauspielerin), Marco Philopat (Schriftsteller) Massimo Gaudioso ( Bühnenbildner), Elio Germano ( Schauspieler), Ottavio Marzocca ( Universitätsdozent, Bari), Pini Marino (Liedautor und Musiker), ( Anne Pizzo, Journalistin, Carta), Pierluigi Sullo ( Journalist, Carta), Luca Casarini ( Aktivist und Schriftsteller), Lanfranco Caminiti ( Journalist ), Tano D`Amico ( Fotograf), Raul Mordenti (Universitätsdozent, Rom)
Neue Unterzeichner und Unterzeichnerinnen:
Daniela Bendoni (Kunstmalerin), Roberto Iovino (Koordinator der Nationalunion der Studierenden) Chicco Funaro (Journalist), Radio Kairos (Bologna), Anna M. Borghi (Assoziierte Professorin, Universität von Bologna), Francesco Zanotelli (Dozent an der Universität, Siena), Rita Ramberti (assegnista di ricerca in filosofia Forschungsangestellte ?? für Philosophie Bologna), Claudia Scorolli (Doktorandin, Universität von Bologna) Alessia Mariotti (geografia economico-politica, ökonomisch-politische Geographie? Università di Bologna), Luca Tornatore (Fachbereich für Astronomie, Universität Trieste), Alessandro Arienzo (assegnista di ricerca, Napoli), Luca Tomassini (ricercatore, Roma), Alfredo Bertocchi (ricercatore Enea, Frascati), Cristina Centioli (ricercatrice Enea, Frascati), Claudio D’Agguanno (Enea Casaccia), Aldo Nunzi (tecnico Enea Casaccia), Lucia Pierlorenzi (architetto, Roma), Sergio Vaccaro (ricercatore Enea Casaccia), Agostino Letardi (entomologo Enea Casaccia), Arsen Palestini (dipartimento di Scienze Economiche, universita' di Bologna), Sandro Bellassai (Università di Bologna), Christian Picucci (attivista antirazzista), Paola Liberto (Arci Solidarietà Lazio), Carlo Moccaldi (giornalista Metropoli-Repubblica), Luca Leuzzi (ricercatore a TD, Roma) Giovanni Bazzocchi (tecnico-laureato, università di Bologna), Matteo Montanari (assegnista, università di Bologna), Francesca Scandellari (assegnista, università di Bologna), Vittorio Morandi (CNR, Bologna), Loredana Erra (dottoranda di Chimica, università di Salerno), Rossana De Simone (delegata CUB Bologna), Maria Cristina Sordilli (studentessa universitaria, Roma), Parsifal Reparato (studente specializzando in antropologia alla Sapienza), E-RETICOLETTIVO (Orbassano, provincia di Torino), Adriana Marafioti (biblioteca di filosofia della Statale di Milano)
Weitere Unterstützerinnen gerade auch aus dem akademischen Bereich bitte
übersetztvon@vs@ und korrigiert von Chaika.
Wer besser übersetzen kann möge sich am Orginaltext versuchen, bzw. die weiteren Ereignisse in Italien kritisch verfolgen.
Appell zur Unterstützung der Universität la Sapienza, zum Durchhalten der Studierenden
Für die Wahrheit durch Fakten, für die Freiheit von Emiliano
Rom den 9. Mai 2008
Viele Dinge sind in diesen Tagen an der Universität La Sapienza erzählt worden, viele Unwahrheiten haben den Platz der Wahrheit eingenommen.
Die Agression gegen einige Studenten, die militante Kräfte der neofaschistischen Partei Forza Nuova verantworten, ist ( Im Handumdrehen) in eine „Schlägerei“ verwandelt worden, eine erbauliche Manifestation von über zweitausend Studierenden ( trotz des Regens) zur Ermittlungsfestnahme einer Person. Die Wahrheit, so wissen wir ist ein Kampffeld, und nicht immer reichen die Fakten, sie unangreifbar zu machen. Im Sinne der Falschheit wurde ein einziger Übergriff gegenüber der gesamten Universität und den Studierenden fehlinterpretiert.
Die Studierenden wurden nach Ansicht des Corriere de la Sierra für eine politische Degenerierung ohne Vorbild als verantwortlich ausdefiniert: annus terribilis, Kinder der 68iger, und für immer in die Archive zu legen.
La Sapienza erscheint als eine unfähige Institution, um legale politische Kräfte zu Wort kommen zu lassen, obgleich diese Kräfte bereits wiederholt rassistische, fremdenfeindliche Ideologien zur Anwendung gebracht haben und die Shoa leugnen. Zudem sind sie geübt in der Anwendung von Aggression und Gewalt. Aber sie sind legal, also verdienen sie es von Studierenden, Forschern und Dozentinnen gehört zu werden. ( Kurt Tucholski: „Küsst die Faschisten wo ihr sie trefft“ Anmerkung Chaika)
Dieser Angriff muss zurück geschlagen werden, weil er in einem unüberbrückbaren Widerspruch zu kritischem Wissen, der Demokratie und der Autonomie von universitären Institutionen steht.
Ein Widerspruch, der auch die Verfassung der Republik trifft, die ausdrücklich antifa-schistisch formuliert ist: Pluralismus und politische, wie kulturelle Toleranz sind in diesem Sinne nicht trennbar von der Ablehnung von Ideologien, Sprechweisen und Praktiken, die ausdrücklich faschistisch erscheinen, wie die der Forza Nuova.
Die Universität ist möglicherweise ein anormaler Ort im Lande, anormal indes, weil im Inneren derselben die Demokratiepraxis der Meinungsverschiedenheit in ihr Platz findet, anormal, weil die kritik öffentlich praktiziert werden kann.
Eine positive Anomalie, demnach, die die wissenschaftliche Gemeinde insgesamt zusammenhält und die aus der Universität einen demokratischen Raum mach, den es zu schützen gilt.
Es war zuletzt unvermeidbar, dass sich im Zentrum dieser politischen Kampagne ein Urteil des GIP ( Richter für das Vorverfahren) hinzugesellen würde, das die Hausarreste nicht nur für die Angreifer, die Aktivisten der Forza Nuuova bestätigte, sondern auch für Emiliano, ein
angegriffener Student der „ La Sapiena“.
Die Freiheit für Emiliano zu erbitten bedeutet, den Unterschied zwischen Agressoren und Opfern anzuerkennen, die Wahrheit über die Ereignisse an der Sapienza zu sprechen.
Erstunterzeichner:
Nanni Balestrini ( Dichter und Schriftsteller), Erri De Luca (Schriftsteller), Valerio Mastrandrea ( Schauspieler ), Serge Quadrupanni ( Schriftsteller und Übersetzer ), Sandro Mezzadra ( Universitätsdozent, Bologna), Adalgisio Amendola ( Universitätsdozent, Salerno), Sergio Bianchi e Ilaria Bussoni ( Verlag Derive Approdi), Gianfranco Morosato ( Verlag Ombre Corte, Verona ) , Ugo Cornia ( Schriftsteller), Valeria Evangelisti ( Schriftsteller), Benedetto Vecchi ( Journalist, il Manifesto) Matteo Pasquilini (Universitätsforscher, Lon-
don), Carlo Formenti ( Universitätsdozent und Journalist), Franco Berardi Bifo ( Essayist), Agostino Petrillo (Universitätsdozent, Milano), Tizziana Terranova ( Universitätsforscherin Napoli), Adelino Zanini ( Universitätsdozent, Ancona), Augusto Illuminati ( Universitäts-dozent, Urbino), Angelo mastandrea ( Journalist, Il Manifesto ), Girolamo De Michele (Schriftsteller), Roberto Gramiccia ( Arzt und Schriftsteller), Gabriele Porro ( Journalist, La Repubblica), Alessandro Pandolfi (Universitätsdozent, Urbino), Wu Ming ( Schriftsteller),
Andrea Fumagalli ( Universitätsdozent, Pavia), Christine Ferret ( verantwortliche Leiterin, Centre des Reccources – Französische Botschaft Rom), Veronica Raimo ( Schriftstellerin ), Luisa Capelli ( Verlag Meltimi), Marco Bascetta ( Verlag Manifestolibri), Raffaela Battaglini(Schauspielerin am Theater), Elena Vanni ( Schauspielerin), Marco Philopat (Schriftsteller) Massimo Gaudioso ( Bühnenbildner), Elio Germano ( Schauspieler), Ottavio Marzocca ( Universitätsdozent, Bari), Pini Marino (Liedautor und Musiker), ( Anne Pizzo, Journalistin, Carta), Pierluigi Sullo ( Journalist, Carta), Luca Casarini ( Aktivist und Schriftsteller), Lanfranco Caminiti ( Journalist ), Tano D`Amico ( Fotograf), Raul Mordenti (Universitätsdozent, Rom)
Neue Unterzeichner und Unterzeichnerinnen:
Daniela Bendoni (Kunstmalerin), Roberto Iovino (Koordinator der Nationalunion der Studierenden) Chicco Funaro (Journalist), Radio Kairos (Bologna), Anna M. Borghi (Assoziierte Professorin, Universität von Bologna), Francesco Zanotelli (Dozent an der Universität, Siena), Rita Ramberti (assegnista di ricerca in filosofia Forschungsangestellte ?? für Philosophie Bologna), Claudia Scorolli (Doktorandin, Universität von Bologna) Alessia Mariotti (geografia economico-politica, ökonomisch-politische Geographie? Università di Bologna), Luca Tornatore (Fachbereich für Astronomie, Universität Trieste), Alessandro Arienzo (assegnista di ricerca, Napoli), Luca Tomassini (ricercatore, Roma), Alfredo Bertocchi (ricercatore Enea, Frascati), Cristina Centioli (ricercatrice Enea, Frascati), Claudio D’Agguanno (Enea Casaccia), Aldo Nunzi (tecnico Enea Casaccia), Lucia Pierlorenzi (architetto, Roma), Sergio Vaccaro (ricercatore Enea Casaccia), Agostino Letardi (entomologo Enea Casaccia), Arsen Palestini (dipartimento di Scienze Economiche, universita' di Bologna), Sandro Bellassai (Università di Bologna), Christian Picucci (attivista antirazzista), Paola Liberto (Arci Solidarietà Lazio), Carlo Moccaldi (giornalista Metropoli-Repubblica), Luca Leuzzi (ricercatore a TD, Roma) Giovanni Bazzocchi (tecnico-laureato, università di Bologna), Matteo Montanari (assegnista, università di Bologna), Francesca Scandellari (assegnista, università di Bologna), Vittorio Morandi (CNR, Bologna), Loredana Erra (dottoranda di Chimica, università di Salerno), Rossana De Simone (delegata CUB Bologna), Maria Cristina Sordilli (studentessa universitaria, Roma), Parsifal Reparato (studente specializzando in antropologia alla Sapienza), E-RETICOLETTIVO (Orbassano, provincia di Torino), Adriana Marafioti (biblioteca di filosofia della Statale di Milano)
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen