Danke Irland

Dschugan Rosenberg 13.06.2008 21:23 Themen: Globalisierung Soziale Kämpfe Weltweit
Die irische Bevölkerung hat den Vertrag von Lissabon abgelehnt.
Es gab und gibt viele Gründe, der EU und dem Vertrag von Lissabon die rote Karte zu zeigen.
Viele grundsätzliche Thesen über den Charakter der EU und die Verfassung, die sich ja weitgehend im Vertrag von Lissabon wieder findet, hat der tschechische Bürgerrechtler und spätere Präsident Vazlav Klaus in einem Interview formuliert ( http://www.mzv.cz/wwwo/default.asp?id=31261&ido=11029&idj=36&amb=2&ParentIDO=11021).
Er beklagte insbesondere die Konstruktion einer EU, die grundlegende Anforderungen, wie sie traditionell an einen demokratischen Staat gestellt werden, nicht erfüllt.
Dazu einige Gedanken:

**Nicht vorhanden, aber notwendig: Gewaltenteilung als Grundbaustein der Demokratie**

Die Gewaltenteilung zwischen Exekutive (Regierung), Judikative (Rechtsprechung) und Legislative (Gesetzgebung) ist eine der Fundamente, auf denen ein demokratischer Rechtsstaat traditionell aufbaut.
Dieser Gedanke war selbst in konservativen Kreisen so unstrittig, dass es heute jedem Schüler im Rahmen der Staatsbürgerkunde als Bestandteil des Unterrichts mitgegeben wird.

In der EU ist diese Gewaltenteilung jedoch nicht vorhanden. Das EU-Parlament ist nicht der Gesetzgeber, obwohl dies viele Bürger als selbstverständlich annehmen! EU-Gesetze heißen sind EU-Richtlinien und EU-Verordnungen.

EU-Verordnungen treten sofort in Kraft, Richtlinien nach Umsetzung in Gesetze und Verordnungen in den Mitgliedsländern. Zu dieser Umsetzung haben sich die Mitgleidsstaaten verpflichtet, so dass tatsächlich über den Inhalt dieser Gesetze in Brüssel entschieden wird.

Das in der EU ist der Gesetzgeber die Exekutive ist, kann man schon im Namen der EG-Richtlinien zu sehen ist, die alle mit dem Titel „Richtlinie des Rates …“ beginnen. Rat ist dann der Rat der Fachminister (z.B. Rat der Landwirtschaftsminister) oder der Rat der Regierungschefs.

** Nicht vorgesehen, aber notwendig: Gleichheit vor dem Gesetz **

Im Mittelalter stand der Adel über dem Gesetz, nicht aber die Bauern. Eine der wichtigsten Errungenschaften der bürgerlichen Revolution war daher, dass auch die Exekutive sich vor dem Gesetz zu verantworten hatte. So stand in Preußen der König Friedrich der II. unter dem Gesetz und war Rechtsurteilen unterworfen.

Nach der Zeit der Willkürherrschaft in der „Festung Europa“ unter dem Hitlerregime war eine der ersten Maßnahmen der Alliierten, via Verfügung die deutschen Behörden unter das Recht zu stellen.

Dies gilt in der EU nicht: EU-Beamte genießen lebenslange strafrechtliche Immunität für Diensthandlungen, auch wenn sie Handlungen verüben, die für andere Bürger strafbar sind! (infolink:  http://www.newropeans-magazine.org/content/view/5061/270/).

Dies bedeutet, dass Mitarbeiter der EU-Behörden als Täter durch Bürger als Betroffene oder Opfer nicht vor Gericht gebracht werden können.

**Nicht vorhanden: Sinnvoller und sparsamer Umgang mit Steuergeldern **

Was gab und gibt es nicht alles in der EU: Förderung der privaten Kühlung von Fischen, Förderung des Tabakanbaus,Förderung von Multimillionären, Großgrundbesitzern und Großkonzernen an Stelle von Kleinbauern und Kleinbetrieben ( http://www.krone.at/krone/S25/object_id__99038/hxcms/index.html).

Und Förderung von Tiertransporten und Lebensmitteln über tausende von Kilometern an die EU-Grenzen, um sie in Ländern der dritten Welt faktisch umsonst zu Dumpingpreisen auf den Markt zu werfen, so dass dort die Wirtschaft dieser Länder nachhaltig zerstört wird und mehr Hunger entsteht.

Um die Fördertöpfe der EU hat sich eine Meute von Haifischen versammelt, welche sich dieses Geld illegitim aneignen. Das fängt im Kleinen bei der Erschleichung von Sitzungsgeldern der Parlamentsabgeordneten an und endet bei den großen Taten: Das Verschwinden von Milliarden von EU-Steuergeldern einschließlich von Hilfsgeldern in einem großen Skandal in den 90er Jahren führte zur Bestrafung einer Person: des Beamten der diesen Skandal aufgedeckt hatte.

**Keine Lösung in Sicht: EU-Korruption in großem Ausmaß **

Auch jetzt, heute und aktuell wird in großem Ausmaß betrogen und gestohlen, die Institutionen der EU sind unfähig ihre eigene Korruption in den Griff zu bekommen. So meldet die Budapester Zeitung „Gelegenheit macht Diebe“ ( http://www.budapester.hu/index.php?option=com_content&task=view&id=745&Itemid=28 ),
das Magazin „DiePresse.com“ meldet "Bulgarien: Korruption mit EU-Geldern explodiert“, der Spiegel meldet „Slowenien erschwindelte EU-Gelder mit Geisterkühen“ ( http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,444654,00.html), die FAZ meldet: „Trotz Wahlbetrugs: EU Geld für Kenia" ( http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EAD1887ED462C45F08E69CD7B9767DE91~ATpl~Ecommon~Scontent.html), . Und so weiter und so fort.

Einen Übersichtsartikel geschrieben von einem Insider findet sich im Spiegel ( http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,472567,00.html)

Wer die Korruption im EU-Parlament selbst angreift wird bestraft und da ist der Arm der EU sehr lang und grausam im Umgang mit ihren Kritikern ( http://www.raucherbewegung.eu/12.03.08-eu-skandal-jetzt-wird-der-aufdecker-bestraft.html).

Angesichts der Dauerkorruption kann es für mich nur eine Schlussfolgerung geben: die EU hat für mich das Recht verwirkt, überhaupt mit Steuergeldern umzugehen und in meinem Namen irgendwelche Ausgaben oder Einnahmen zu tätigen.

Ich gebe ja auch keinem Trickbetrüger meine Geldbörse, damit er diese verwaltet und damit sorgsam umgeht.

** Nicht vorhanden: Unteilbarkeit der Menschenrechte ***

Auf dem Papier wird viel in der EU und im Vertrag von Lissabon von den Menschenrechten geschrieben. Tatsächlich werden diese nur dann in den Mitgliedsstaaten verfolgt, wenn es politisch opportun ist. Für den Betrieb von US-Folterlagern und Geheimgefängnissen in vierzehn EU-Mitgliedsstaaten wurde niemand zur Verantwortung gezogen. Der zuständige EU-Ermittler hatte überhaupt kein Recht auf unabhängige Ermittlungen und Zugang zu diesen Orten in diesen Mitgliedsstaaten. Damit wurden alle Ermittlungen blockiert ( http://de.rian.ru/world/20070927/81405980.html). Wenn es aber darum geht, in fremde Länder zur "Krisenbewältigung" einzumarschieren, dann ist es kein Problem, sich gewaltsam mit Kfor/Nato und wie diese Truppenverbände mit EU-Beteiligung auch immer heißen, Zugang zu verschaffen.

In gleicher Weise genießen US-Bürger strafrechtliche Immunität bei Menschenrechtsverbrechen vor dem Internationalen Strafgerichtshof in den Haag. Dieser ist zwar keine Institution der EU, der s.g. „EU Menschengerichtshof“ allerdings auch nicht. Belgien musste ein Gesetz auf Druck der USA zurückziehen, welches die Verfolgung von Menschenrechtsverbrechen von US Bürgern auf dem Territorium der EU ermöglicht hätte. Aber auch Diktatoren wie Pinochet werden wegen der Ermordung und Folter von spanischen Bürgern hier nicht verfolgt werden. Als sich Pinochet in England ärztlich behandeln ließ und festgenommen werden sollte, zeigte sich die schützende Hand der EU für diesen Diktator: mit einem geheim gehaltenen Arztgutachten durfte er ausreisen.

** Harte Verfolgung von staatlicher Folter nur dann, wenn es politisch opportun ist**

Und schließlich ist die juristische Behandlung der Folter sehr fragwürdig. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Wenn Institutionen der Mitgliedsländer im Herz der EU wie Spanien oder Frankreich foltern, wird mit Samthandschuhen vorgegangen und der Europarat schreibt Berichte.
Wenn es dagegen um die EU-unabhängige Institutionen wie den ehemaligen jugoslawischen Präsidenten geht, wird durch die EU bis zum Militäreinsatz alles getan, um ihn vor den internationalen Menschenrechtsgerichtshof zu bringen, obwohl Jugoslawien nicht Mitglied der EU war. Das Sahnehäubchen daran ist, dass die mit der Nato/US/EU verbundene UCK-Armee im Jugoslawien genauso folterte wie die Truppen der anderen Seite. Aber als „Freund und Partner“ haben sie natürlich kein Verfahren zu erwarten. Also wird so gehandelt, als gäbe es „gute“ und „schlechte“ Folter.
Die der „Freunde und Partner“ ist „gut“ und wird nicht strafrechtlich verfolgt, auch bei aufgefundenen, abgeschnittenen Ohren im UCK-Folterkeller. Folter von Gegnern ist „schlecht“ und wird verfolgt. Dazu natürlich der Spruch, dass man immer und jederzeit der Einhaltung der Menschenrechte verpflichtet ist.

** Todesstrafe mit zweierlei Maß und ihre geplante Wiedereinführung im Vertrag von Lissabon im Kleingedruckten **

Übertragen wir das auf die Todesstrafe: die Chinesen sind im Gegensatz zu den USA sicher kein Militärpartner der EU. Angesichts der Unruhen in Tibet gab es kürzlich einen Beschluss des EU-Parlaments, in dem China aufgefordert wird, die Todesstrafe abzuschaffen.

Die USA führt jedoch auch die Todesstrafe durch und es ist hinter vorgehaltener Hand bekannt, dass offensichtlich auch genügend Unschuldige hingerichtet wurden. Doch hier gibt es keinen Beschluss des EU-Parlaments mit Adresse USA, diese aufzuheben. Die USA würde so eine Abstimmung als unverschämte EInmischung in ihre inneren Angelegenheiten zurückweisen.

Im Vertrag von Lissabon war die Einführung der Todesstrafe in der EU vorgesehen. Im Kleingedruckten, einem Addendum (Anhang bzw. Erläuterungspapier), welches aber die gleiche Rechtsstellung wie der Vertrag selbst hat. Dort wurde die Todesstrafe für verschiedenen Fälle wie u.a. im Kriegsfall vorgesehen. Dies wurde natürlich nicht in den öffentlich-rechtlichen Fernsehen zum Thema gemacht.

Zur dieser Einführung der Todesstrafe sei auf zwei Informationen durch den Rechtsprofessor Dr. SChachtensteiner hingewiesen, welcher der CSU nahesteht:

 http://www.youtube.com/watch?v=QywKXyA0VdY
 http://www.youtube.com/watch?v=vs6mFtR0Dzc

*** Nicht vorhanden: Demokratie durch den Bürger ***

Das Beispiel Schweiz zeigt, dass es möglich ist, tatsächlich eine Demokratie zu leben, in der der Bürger bei wichtigen Entscheidungen gefragt wird. Die Schweizer können mit Recht stolz auf ihr blühendes Land und das erreichte Niveau ökologischer und sozialer Standards sein.

Genau das Gegenteil ist in Europa der Fall, die Obrigkeit fürchtet den Bürger. Mit milliardenschweren Werbekampagnen werden die EU-Bürger einer Dauerberieselung unterzogen.

Es handelt sich um Werbung wie für Waschpulver, ihr Ziel ist nicht Information für aufgeklärte Bürger. Denn über den Aufbau der EU, das Demokratiedefizit oder die Gewaltenteilung in der EU soll der Bürger nichts wissen.
Nur seine Gefühlsebene soll angesprochen werden. Schöne Farben, gutes Wetter, wehende Fahnen und freundlich vorgetragenes, inhaltsleeren Geblubber strahlender Haifischgesichter lassen das Werbeopfer EU-Bürger in eine Gefühlswelt abdriften, in der es nur eine Botschaft gibt: Ja, ich liebe dieses Europa mit diesen schönen Fahnen und diesen freundlichen Haifischgesichtern, die meine Interessen vertreten.

Irland soll allerdings für das „nein“ bestraft werden. Ein Haifisch hat seine freundliche Maske schon mal kurz abgezogen, um im Vorfeld die Abstimmung auch mit Drohungen zu beeinflussen: Irland und die Bürger dieses Landes würden für ein Nein einen hohen Preis bezahlen!

Es liegen auch folgende Vorschläge auf dem Tisch:

1. Die Volksabstimmung in Irland wird ignoriert, denn die anderen Staaten haben ja bereits ohne Volksabstimmung zugestimmt!

So will Merkel den "Integrationsprozess fortsetzen". Diese tolle Formulierung hätte seinerzeit auch gut in den Ostblock gepasst.

2. Die Volksabstimmung in Irland wird so lang wiederholt, bis das Ergebnis passt.

Werbeagentueren und Umfrageinstitute werden ja einen geeigneten Termin finden

Ich selbst habe einen besseren Vorschlag:

3. Der Vertrag von Lissabon wird durch die deutsche Fernseh-Richterin „Babara Salesch“ in Kraft gesetzt, die zur europäischen Fernseh-Richterin befördert wird . ( http://www.daserste.de/beckmann/sendung_dyn~uid,w78vf5zuyi989bwfvaxym8rg~cm.asp,http://satundkabel.magnus.de/buntes/artikel/sat-1-fernsehrichterin-salesch-gesteht-09-promille-restalkohol.html).

Sie wird sicher auch in den Mitgliedsstaaten gut ankommen wird, denn sie ist schon jetzt die beliebteste Fernseh-Rrichterin ( http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/show-36680.html).

Dann gibt es auch keinen Ärger mehr mit Volksabstimmungen wie in Irland. Zur Unterfütterung könnten positive Abstimmungen mit einem „Ja für Europa“ in Volksfeststimmung mit Festumzügen unter Mitwirkung von Horst Köhler und Dieter Bohlen verfilmt werden. Diese werden dann sooooo lange gesendet, bis alle Bürger und sogar die Schafe Irlands überzeugt sind.
Creative Commons-Lizenzvertrag Dieser Inhalt ist unter einer
Creative Commons-Lizenz lizenziert.
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen

Erklärung des Sekretariats der Euro-Märsche

Angela Klein 13.06.2008 - 22:38
Erklärung des Sekretariats der Europäischen Märsche gegen Erwerbslosigkeit, ungeschützte Beschäftigung und Ausgrenzung.

Danke, Irland!

Das ist kein schwarzer Freitag für Europa, es ist ein schwarzer Freitag für ein Politikmodell, das die Demokratie mit Füßen tritt.

Um diese Uhrzeit (16:34h) liegt in der großen Mehrheit der Wahlbezirke das Nein vorn. Der irische Justizminister und der Europaminister sprechen bereits von einer Niederlage. Laut Pressemeldungen haben vor allem ländliche Bezirke und solche mit hohem Arbeiteranteil mit Nein gestimmt.

Damit hat die irische Bevölkerung das ausgedrückt, was die Bevölkerungen in den meisten anderen Staaten auch gesagt hätten, hätten sie über den Lissabon-Vertrag abstimmen dürfen. Sie alle haben durch die Iren eine Stimme bekommen, welche die EU ihnen verweigern wollte.

Der Mangel an Demokratie war offenbar einer der Hauptgründe für die irische NEIN. Nach dem Nein aus Frankreich und den Niederlanden zum Verfassungsvertrag hätte die EU die Chance gehabt, in einen wirklichen Dialog mit der Bevölkerung zu treten und ihre Anliegen zu hören. Das aber war nicht gewollt. Im Gegenteil: Der Vertrag von Lissabon bleibt hinter der Verfassung vieler Mitgliedstaaten zurück und setzt diese de facto außer Kraft, ohne die für solche Verfassungsänderungen erforderlichen Mehrheiten. Für 90% aller Rechtsnormen sollte das weitaus undemokratischere EU-Recht als das höherrangige gelten. Was das praktisch bedeutet, konnten wir zuletzt am Beispiel der Entsenderichtlinie erfahren, die nationale Tariflöhne aushebel t.

Irland hat nicht NEIN zur EU gesagt, es hat NEIN zu einer undemokratischen, wirtschaftsliberalen und militarisierten EU gesagt.

Die Europäischen Märsche gegen Erwerbslosigkeit, ungeschützte Beschäftigung und Ausgrenzung werben seit langem dafür, dass wir diesem Modell der EU ein anderes Modell entgegen setzen: das eines demokratischen, auf dem Selbstbestimmungsrecht der Bevölkerungen seiner Mitgliedstaaten beruhenden, gegen über den Völkern des Südens offenen, friedlichen und sozialen Europa.

Mit dem NEIN der Iren ist alles wieder offen: Es ist an der Zeit, europaweit dafür einzutreten, dass in allen Mitgliedstaaten eine offene Debatte über das Europa, das wir wollen, geführt wird. Dokumente, die das Zusammenleben in Europa grundsätzlich regeln, müssen einem Referendum unterzogen werden!
In diese Debatte werden wir die Chart a der Grundsätze für ein anderes Europa einbringen, die die Europäischen Märsche zusammen mit anderen Organisationen und Netzwerken im Rahmen des Europäischen Sozialforums erarbeitet haben.

==============

Merci, l'Irlande!
Ceci n'est pas un vendredi noir pour l'Europe, c'est un vendredi noir pour un modèle politique, qui foule aux pieds la démocratie.

A cette heure-ci (16:37h) dans la grande majorité des circonscriptions le NON l'emporte. Les ministres de la Justice et pour les questions européennes parlent déjà d'un échec. Selon la presse ce sont surtout les villageois et les qua rtiers populaires qui ont voté Non.

Ainsi la population de l'Irlande a exprimé ce que les populations dans la plupart des autres pays membres auraient aussi voulu exprimer, si ils avaient pu voter sur le Traité. Eux tous, à travers les Irlandais ont reçu une voix, que l'UE leur voulait nier.

Le manque de démocratie a été visiblement une des raisons principales pour le Non irlandais. Après le Non de France et des Pays Bas au Traité Constitutionnel, l'UE aurait eu la chance d'entrer dans un réel dialogue avec les populations et d'écouter leurs propos. Toutefois ceci n'était pas voulu. Au contraire: Le Traité de Lisbone reste en deça de beaucoup de constitutions de pays membre et les abolit de fait, sans se rassurer de la majorité nécessaire à un tel changement constitutionnel. 90% des normes juridiques de chaque pays aurait du être soumis à un droit communautaire bien moins démocratique, mais d'u n rang plus élevé. Qu'est-ce que cela signifie en pratique, nous avons pu le constater lors des jugements de la Cour Européenne sur la portée des conventions collectives nationales.

L'irlande n'a pas dit NON à l'UE, elle a dit NON à une Europe antidémocratique, libérale et militarisée.

Les Marches Européennes contre le chômage, la précarité et l'exclusion réclament depuis longtemps qu'au modèle communautaire en vigeur soit contrapposé un autre modèle: celui d'une Europe démocratique, basée sur l'autodetermination des populations de ses Etats membres, ouverte vers les peuples du Sud, pacifique et sociale.

Avec le NON des Irlandais, tout est ouvert à nouveau ouvert: Il est donc grand temps qu'un engagement soit pris à l'échelle européenne pour que dans tous les Etats membres soit entamé un debat ouvert sur l'Europe que nous voulons. Les d ocuments, qui règlent les principes d'une coopération entre les peuples du continent, doivent être soumis au référendum populaire!
Dans ce débat les Marches Européennes introduiront la Charte des Principes pour une autre Europe, qu'elles ont rédigé ensemble avec d'autres organisations et réseaux dans le cadre du Forum Social Européen.

pour le secrétariat de Marches
Angela Klein
13.6.2008

==============

Thank You, Ireland!
This is not a black friday for Europe, it's a black friday for a model of politics which is deeply undemocratic.

To this hour (17:07h) the No vote is ahead in a vast majority of constituencies. The minister of Justice and the minister for European affairs already talk about defeat. Following the press, the No was especially strong in the countryside and in working class areas.

The people of Ireland have by that given expression to what the peoples in most other member states would have whished to expressed, would they have allowed to vote on the Treaty. They all, through the Irish people, got a voice which the EU wanted to deny them.

The lack of democracy was visibly one of the main reasons for the Irish No. After the French and the Dutch No to the Consitutional Treaty the EU would have had the opportunity for a true dialogue with the peoples, listening to their proposals. But this was'nt what was looked for. On the contrary: The Treaty of Lisbone keeps staying well below the constitutional rights of many member states which it whips away without even asking the majority legally needed for constitutional changes. 90% of the legal norms of each country would have been subordinated to communitarian law, which is by far less democratic but ranked higher. What this means in practice, we could experience as the European Court of Justice stated on the applicability of national wage settlements.

Ireland didn't say NO to the EU, it said NO to an undemocratic, liberal and militarized Europe.

The European Marches against unemployment, precarity and exclusion ask since longer time that we should counterpose to the existing EU model another model: that of a democratic Europe, based on the right of self-determination of the peoples of its member states, a Europe which is open to the peoples of the South, based on peace and social rights.

The Irish NO makes it all open again: It is therefore high time to engage throughout all the EU a debate on the Europe we want. The documents, which define the principles of the cooperation between the peoples in Europe must be submitted to popular vote
in all member states!
In this debate the European Marches will introduce the Charta of the principales for another Europe which they wrote together with other orga nizations and networks in the framework of the European Social Forum.

for the secretariat of the marches
Angela Klein
13.6.2008

Pressemitteilung

Bundesausschusses Friedensratschlag 13.06.2008 - 22:38
Das Nein der Iren ernst nehmen
Den Weg in die Militärunion umkehren
Irland hat für ein Stück Demokratie in der EU gesorgt

Kassel, 13. Juni 2008 - Zu der absehbaren Ablehgnung des
EU-Reformvertrags bei dem Referendum in Irland stellt der Sprecher des
Bundesausschusses Friedensratschlag fest:

Sollten sich die Trendmeldungen aus Irland bestätigen, dann hat sich
heute die Mehrheit der Bevölkerung in einem landesweiten Referendum
gegen den EU-Reformvertrag ausgesprochen.

Wären wir professionelle Politiker, würden wir sagen: "Dies ist ein
guter Tag für Irland und ein guter Tag für Europa". Jenseits solcher
Sprechblasen sollte aber substanziell auf die positiven Konsequenzen des
irischen "No" hingewiesen werden.

Dazu gehört zum ersten, dass der Mogelvertrag von Lissabon, der ja
nichts anderes ist als eine verkappte Neuauflage des schon einmal an
Frankreich und Holland gescheiterten Verfassungsvertrags, dass dieser
Reformvertrag wieder ad acta gelegt werden muss. Er ist nicht
mehrheitsfähig in Europa. Die politische Klasse in Brüssel und den
EU-Mitgliedstaaten wusste das und hatte deshalb darauf gedrungen, dass
der Vertrag nirgends dem Volk zur Abstimmung vorgelegt wird. Einzig
Irland musste - gegen den Willen der eigenen Regierung - das Referendum
durchführen, weil das die dortige Verfassung vorschreibt.
Irland hat also für ein Stück Demokratie in der EU gesorgt.

Zum zweiten sind damit im Grundsatz all jene Elemente des Reformvertrags
vom Tisch, die über den ursprünglichen Gehalt der Europäischen Union
hinausgehen sollten. Wir zählen dazu neben der Festlegung der EU auf den
allein seligmachenden Marktradikalismus vor allem die Transformation der
EU in eine Militärunion. Der Lissaboner Vertrag enthielt u.a. folgende
Gefahren:
- die EU-Mitgliedstaaten sollten sich verpflichten, ihre militärischen
Fähigkeiten "schrittweise zu verbessern" (Art. 28c);
- es sollte eine "Europäischen Verteidigungsagentur" gegründet werden,
die "Maßnahmen zur Stärkung der industriellen und technologischen Basis
des Verteidigungssektors" ergreifen soll (Art. 28a, Ziff. 3)(die
"Verteidigungsagentur" arbeitet bereits seit 2004 - also ohne
vertragliche Grundlage);
- es sollten "besonderer Verfahren (angewandt werden), um den schnellen
Zugriff auf die Haushaltsmittel der Union zu gewährleisten", damit
Militäreinsätze ("Missionen") durchgeführt werden können; hierfür sollte
ein sog. "Anschubfonds" gebildet werden;
- "Schnelle Eingreiftruppen" und sog. Battle groups (Schlachtgruppen)
für Kampfeinsätze in aller Welt sollten gebildet werden (auch sie ggibt
es bereits!);
- der Tatbestand des "Terrorismus" sollte mit militärischen Mitteln
(d.h. mit Krieg) beantwortet werden;
- die Machtlosigkeit des Europäischen Parlaments in Sachen Außen- und
Sicherheitspolitik sollte bestehen bleiben: Das EP wird in
Angelegenheiten der Außen- und Sicherheitspolitik lediglich informiert
und angehört; Entscheidungen trifft ausschließlich der Rat (also die
"Exekutive" der EU);
- der ganze Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik bliebe
rechtsstaatlicher Kontrolle entzogen; nach Art. 240 ist der Gerichtshof
der Europäischen Union hierfür "nicht zuständig".

Was immer die zahlreichen Motive der irischen Bevölkerung für ihr Votum
gewesen sein mögen: Dem Land und seinen Menschen ist zu danken, dass die
Demokratie und die Friedensorientierung in der Europäischen Union eine
neue Chance erhalten. Das "No" der Iren war kein Nein zu Europa, sondern
es war ein Nein zu dieser besonderen Form einer bevormundenden,
autoritären, neoliberalen und sich militarisierenden Europäischen Union.

Der EU ist zu wünschen, dass sie aus der Abstimmung die richtigen
Konsequenzen zieht: Der Weg in die Militärunion muss umgekehrt werden.
Die EU muss sich ganz auf ihre zivilen und sozialen Traditionen und
Tugenden besinnen. Dann braucht sie keine Furcht mehr vor
Volksabstimmungen haben.

Für den Bundesausschuss Friedensratschlag:
Peter Strutynski (Sprecher)

Bei Rückfragen:
Tel. dienstl. 0561/804-2314; priv. 0561/311693; mobil: 0160 976 28 972

Empfehlung:
Besuchen Sie die friedenspolitische Website der AG Friedensforschung der
Uni Kassel mit umfassenden Berichten und Analysen zu allen
Konfliktgebieten der Welt und dem Dossier zum EU-Reformvertrag
(Verfassungsvertrag):
 http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Europa/verf/Welcome.html

Vertrag v. Lissabon e. "Ermächtigungsgesetz"?

Mehr Infos 13.06.2008 - 23:01
Diese ganze EU-"Verfassung" ist einfach nur eine Riesenkatastrophe!!! Mir ist es ein Rätsel, dass es in Deutschland nahezu überhaupt gar keine Debatte zu dem Thema gibt...

"Der Staatsrechtler Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider wird Gauweiler [in der Verfassungsklage gegen den Vertrag von Lissabon vor dem Bundesverfassungsgericht] vertreten. Schachtschneider bezeichnete den Vertrag von Lissabon als „Anschlag auf die Demokratie“:

- Erstens würden die Volksabstimmungen in Frankreich und den Niederlanden unterlaufen.
- Zweitens entmachte der Vertrag das Volk als Souverän in allen Mitgliedstaaten.
- Und drittens ermächtige der Vertrag durch Artikel 48, Abs.6 den Europäischen Rat im „vereinfachten Änderungsverfahren“ zur „Änderung aller oder eines Teils der Bestimmungen [...] über die Arbeitsweise der EU.“

Das heiße laut Schachtschneider, der nicht demokratisch legitimierte Europäische Rat könne die Bestimmungen des Vertrages und damit die Regeln, nach denen Politik und Gesetze gemacht werden, abändern, ohne dass die nationalen Legislativen oder das Europäische Parlament zustimmen müssten. Wenn der Vertrag in Kraft trete, sei „Deutschland keine Demokratie mehr“, woraus sich eine Widerstandslage nach Artikel 20 Abs. 4 des Grundgesetzes ergebe, auch wenn das Bundesverfassungsgericht die Klage abweisen würde. Schachtschneider bestätigte den Bundestagsabgeordneten Henry Nitzsche in seiner Äußerung, der Lissabon-Vertrag sei ein „Ermächtigungsgesetz“.

 http://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_von_Lissabon
(kurze Übersicht zum Thema und insbesondere sehr umfangreiche und gute Quellen)

Sehr aufschlussreich ist ebenfalls der Artikel in der Süddeutschen:
"Auf zum letzten Gefecht - diesmal in Karlsruhe"
Der CSU-Bundestagsabgeordnete Gauweiler will mit einer Verfassungsklage das Inkrafttreten des EU-Reformwerks verhindern - mit der Entscheidung urteilt das Bundesverfassungsgericht auch über seine eigene Entmachtung.
Von Heribert Prantl

 http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/846/176315/

Wen das ganze juristisch interessiert, kann sich bei dem Peter Gauweiler(CSU (Igitt!!!)), der die Klagen gegen den Vertrag von Lissabon beim Bundesverfassungsgericht führt, die entsprechenden Rechtsgutachten anschauen:

 http://www.peter-gauweiler.de/ dort unter Politik/Themen: Vertrag von Lissabon

"Art. 20 Abs. 4 GG garantiert ein Recht auf Widerstand gegen jeden, der es unternimmt,
die verfassungsmäßige Ordnung zu beseitigen. Mit „verfassungsmäßiger Ordnung“ im
Sinne dieser Bestimmung sind die fundamentalen Verfassungsprinzipien gemeint, die
nach Art. 79 Abs. 3 GG jeder Verfassungsänderung entzogen sind. Dieses Recht zum –
notfalls gewaltsamen – Widerstand setzt voraus, daß der einzelne zunächst ein Recht
darauf hat, daß diejenigen Handlungen, die zum Widerstand berechtigen würden, unterlassen
werden. Dieser Unterlassungsanspruch ist in Art. 20 Abs. 4 GG implizit enthalten.
Er ist dann verletzt, wenn eines der objektiven Verfassungsprinzipien beseitigt
oder dauerhaft beeinträchtig wird, die durch Art. 79 Abs. 3 GG geschützt sind.

Zu den durch Art. 79 Abs. 3 GG geschützten Prinzipien gehören nicht nur das Demokratieprinzip, das Rechtsstaats- und das Sozialstaatsprinzip, sondern auch der Grundsatz der souveränen Staatlichkeit der Bundesrepublik Deutschland. [...]

Die Europäische Union leidet unter einem strukturellen Demokratiedefizit. Dieses wird
durch den Vertrag von Lissabon nicht verringert, sondern tendenziell verschärft.
Der Rat der Europäischen Union kann nicht mehr hinreichende, von den Völkern der
Mitgliedstaaten abgeleitete demokratische Legitimität vermitteln. Dem stehen mangelnde
Transparenz des Entscheidungsverfahrens und eine zu lange Kette von Vermittlungsschritten
für die indirekte Ableitung der Legitimität entgegen. Vor allem aber wird die Legitimitätskette durch das jetzt als Regelfall zur Anwendung kommende
Mehrheitsprinzip für die Ratsentscheidungen unterbrochen."

aus: Der Vertrag von Lissabon und das Grundgesetz - Rechtsgutachten über die Zulässigkeit und Begründetheit verfassungsgerichtlicher Rechtsbehelfe gegen das Zustimmungsgesetz zum Vertrag von Lissabon und die deutsche Begleitgesetzgebung, von Professor Dr. Dietrich Murswiek, o. Professor für Staats-, Verwaltungs- und Völkerrecht am Institut für Öffentliches Recht der Universität Freiburg

Weitere aufschlussreiche Rechtsgutachten gibt bei dem CSU-Mukkel Gauweiler, der aber der einzige ist, der sich in diesem Land auf die Hinterbeine stellt!

indy ireland

yo 13.06.2008 - 23:29
 http://www.indymedia.ie/article/87957 thanx to you, indymedia hat zum Erfolg beigetragen jetzt heisst es dafür zu sorgen das Merkel , Sarkozy und co. aufhören das NO runterzuspielen und es gar nicht erst wagen nach dem Scheitern der Konstitution, des "Reform"-Vertrages nun schon wieder so einen Scheiss probieren. Für ein mit der Welt und sich selbst solidarisches Europa.

Echte Gewaltenteilung gibt's nur in den USA

Simon 14.06.2008 - 02:03
Hi. Parlamentsmehrheit und Regierung bilden in parlamentarischen, d.h. in (fast) allen kontinentaleuropäischen Demokratien faktisch eine Einheit; auch in Deutschland ist letztlich nicht das Parlament, sondern die nur mittelbar demokratisch legitimierte Regierung der Gesetzgeber. Folglich gibt's auch keine strikte montesquieusche Gewaltenteilung. Hättet ihr im Politikunterricht besser aufgepasst, wüsstet ihr das - und würdet nicht so seltsam argumentieren. Dass in der EU dem Rat die Rolle der (Quasi-)Exekutive zukommt ist mir übrigens auch neu...

Hetze im deutschen TV

.. 14.06.2008 - 02:09
Deutschland ist ja eine der treibenden Kräfte was die antidemokratischen Auswüchse bezüglich des Prozesses angehen. Im Deutschen TV wurde heute abend gegen die Iren gehetzt, sie hätten gegen sich und die Demokratie gestimmt. Teilweise nahm das Gehetze rassistische Züge an.

vaclav klaus war nie ein "bürgerrechtler"

tagmata 14.06.2008 - 03:14
Und generell: bei aller Ablehnung des Europas der Technokraten ist es ziemlich vermessen, jetzt mit den Promotern des "Europas der Nationen" an einem Strick zu drehen. Seit wann ist der Katholenstaat Irland, wo man für Abtreibung bis vor kurzem noch in den Knast kam, ein legitimes Vorbild?!

Wenn ich zwischen Lissabon und Klaus wählen müßte, würde ich Lissabon wählen. 'Tschuldigung, aber für die Nationalrevoutionäre sind wir doch nur Kanonenfutter, das ihnen gerne helfen kann, aber dafür ganz bestimmt nicht hoffen, von ihren "schwarzen Listen" gestrichen zu werden.

Eine originär linke - würdige und progressive - Anti-EU-Linie* trau ich den katalanischen Companer@s zu. Den italienischen SozialaktivistInnen der Linken. Aber nicht wirklich vielen anderen Leuten; den meisten geht es doch nur darum, ihren Wohlstand nicht mit dem Gelump im Mezzogiorno teilen zu müssen. Astreine Lega-Nord-Politik.


* Gab es mal auch in D-Schland: eine transnationalistische, paneuropäische, "no border no nation"-Kritik der EU. Was ist damit passiert?

@tagmata: nationale befreiung ist krampf

andre 14.06.2008 - 14:08
einen nationalismus gegen einen anderen austauschen, der subjektiv besser zum täglichen frühstück passt? der verkrampfte nationalismus der katalanen, der sich "links" nennt und dessen parlament sich von einem denken der italienischen"Nordallianz" kaum unterscheidet gegen eine angebliche re-nationalisierung zu entscheiden. lissabon mit seinen ausgrenzungen gegenüber einwanderInnen, gegen seine konzentrierte Aufstandsbekämpfung gegenüber einer "volksentscheiung" zu benutzen, spricht m. e. von einem seltsamen demokratieverständnis und ähnelt im kern dessen , was die (auch deutsche parlamente von grüne bis cdu) einzelnen europäischen staaten durchdrücken wollen: das Volk abschaffen, zumindest das, was nein sagt.
dann endlich regiert es sich ungeniert ---

Freifahrt

Lissabon 14.06.2008 - 19:01
Tut vielleicht nichts mehr zur Sache, aber ein kleines interessantes Detail, wie heutzutage fuer "Demokratie" geworben wird. Am Tag, als der Vertrag von Lissabon in Kraft treten sollte, konnten alle oeffentlichen Verkehrsmittel umsonst genutzt werden.
Die uninformierte Oeffentlichkeit hoerte nur was von "Vertrag von Lissabon", sah die Absperrgitter offen und schon ist das ganze ungefragt, als "irgendwas" gutes abgespeichert.
Das sich das Leben des einfachen Portugiesen durch den Vertrag nicht bessern wird, bleibt natuerlich unerwaehnt.

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Zeige die folgenden 4 Kommentare an

Schön gewählt — Paul

mehr — asd

hauptsache es dampft in der hölle — mich hat wida kaina gefragt!

Bildunterschrift — Dschugan Rosenberg