Oaxaca: Solidarität erbeten
Die Organisation VOCAL wird beschuldigt, gewalttätige Ausschreitungen verursacht zu haben. In Wahrheit handelt es sich um einen Vorwand von Regierung und Medien, mit dem weitere Reperessionen und Inhaftierungen gerechtfertigt werden (sollen). Hintergründe, Adressen...
NEUE REPRESSIONSWELLE GEGEN DIE SOZIALE BEWEGUNG
VOCAL ist das Kürzel "des Raums" der "Stimmen Oaxacas für die Schaffung von Autonomie und Freiheit". Aus diesem Raum wird berichtet über das aktuell in Oaxaca herrschende Klima von Schikanierungen, Kriminalisierung und Verfolgung, die seitens der Regierung und diversen, lokalen Medien im Verlauf der letzten Wochen direkt gegen Mitglieder von VOCAL losgetreten worden sind.
Begonnen hat die Repression nachdem am 20. Juni 08 die organisierten EinwohnerInnen von Zaachila die Präsenz von Gouverneur Ulises Ruiz Ortiz (bekannt für die äusserst brutale Repression und Niederschlagung der Aufstände 2006; siehe Berichte auf: www.chiapas.ch ) bei einem von der Regierung des Bezirks organisierten Öffentlichkeitsakt verhindert hatten.
Zugehörige von VOCAL waren daraufhin als InitiatorInnen der Gewalt beschuldigt worden. Tatsächlich jedoch war diese von dem priistischen Bezirksgouverneur Noe Pérez und dessen Vater Natalio Pérez provoziert worden, die mit der Pistole in der Hand auf die Bevölkerung schossen. Diese hatte lediglich friedlich und auf legitime Weise gegen die Anwesenheit von Ruiz auf ihrem Land protestierte.
Die Aggression der Angreifer ist durch Photos und Videoaufnahmen dokumentiert.
Nichts desto trotz behaupteten die lokalen Medien in Einhelligkeit mit den Erklärungen von Ulises Ruiz und anderen Regierungsfunktionären in Fernseh,-Radiosendungen und in Presseartikeln, die Verursacher der Gewalt seien Lehrer von Zaachila, der 'Alebrije' (David Venegas; sozialer Aktivist der nach der Volkserhebung 2006 lange politischer Gefangener gewesen war; siehe:
http://de.indymedia.org/openposting/index.shtml ) sowie Mitglieder von VOCAL gewesen und drohten, die ganze Kraft des Gesetzes
werde gegen "die Provokateure" eingesetzt. Damit beschuldigten sie - wie stets - die organisierte Bevölkerung, die als Bewegung höchst lebendig ist.
Es handelt sich also bei dieser neuen Repression um nichts anderes, als um die- leider schon übliche- Antwort der Regierung auf den Widerstand, mit welcher die Organisierung der Bewegung zum Verschwinden gebracht werden soll. Hierbei wird immer dieselbe Strategie gefahren: Führer finden, um kooptieren zu können; Unterdrückung; die Blockierung alternativer Informationsseiten; auf Graffities Anbringende ausgedehnte Verhaftungen von Compañeros, die geschlagen und beleidigt werden sowie das Austellen falscher Behauptungen und Einschüchterungen bis hinein in sämtliche Kampfesebenen der Bewegung. D.h. überall dort, wo die Menschen mit der Würde des Widerstands nicht bereit sind, zu verhandeln. Dieser nichtverhandelbare Widerstand wird sichtbar in der Reorganisierung der Ortschaften, an den Basen; durch Siedlungen, Stadtteile, Kollektive und Räume und an seinem Widerhall in den Strassen am vergangenen 14. Juni. 2008. Parallel hierzu wurde die Polizeipräsenz verstärkt und neue föderale Kräfte angefordert.
In besagtem Fall hat eine direkte Hetze in Form von durch den staatlichen Kanal verbreitete Nachrichten stattgefunden: Canal 9 strahlte Photographien von mehreren VOCAL-Mitgliedern; Silvia Gabriela Hernández Salinas, Efraín López, Eduardo, Rubén Valencia und David Venegas Reyes aus, einhergehend mit der Behauptung, dass gegen sie alle Haftbefehle ausgestellt worden seien und dass sie jeden Augenblick festgenommen werden würden.
Die Genannten wurden -in dienstbarer Kooperation einiger Medien mit der Regierung- als die Verursacher der Gewalt im Staat Oaxaca verunglimpft. Dem leigt eindeutig die Absicht zugrunde die Repression, Gefängnis und selbst das Verschwindenlassen von Personen um VOCAL zu rechtfertigen.
Es handelt sich jedoch nicht etwa um einen Einzelfall, sondern um "die sympthomatische Vorgehensweise im Zuge der Repressionswelle, der sich die Soziale Bewegung Oaxacas durch die Schikanierungen der ständig präsenten Polizei ausgesetzt sieht". Diese ist in der Nähe der Wohungen und an den Versammlungsorten von VOCAL stets zugegen und das Risiko von Verhaftungen für Aktive ist latent und hochwahrscheinlich.
Die Leute von VOCAL sehen sich aufgrund ihrer eindeutigen, öffentlichen und pazifistischen Partizipation an der Sozialen Bewegung Oaxacas verfolgt und weil sie nicht müde werden, Governeur Ulises Ruiz Ortiz als Schuldigen an den Morden anzuklagen und die Freiheit für alle politischen Gefangenen sowie eine tiefgreifende Veränderung in Oaxaca zu fordern. Sie definieren sich ausdrücklich als Teil der Bewegung insgesamt, verstehen die Anschuldigungen jedoch als Reaktion auf ihre spezifischen, solidarischen Antworten auf die Aufrufe einzelner Völker/Gemeinschaften/Orte (pueblos) an die Bewegung als Ganzes. Diese Solidarität nämlich bedeutet für den auf Spaltung und die Zerschlagung der Bewegung setzenden Staat ein immenses Risiko.
Die Soziale Bewegung von Oaxaca kämpft "für eine radikale und wahrhaftige Veränderung der Gesellschaft, die aus den Wurzeln der Völker/Gemeinschaften hervorgeht und die auf den 500 Jahre alten Weisheiten beruht, die man ebensolange versucht hat, zu verstümmeln, bis hin zu dieser Unzufriedenheit und Ungerechtigekeit."
"Das Oaxaca von heute sagt ¡Basta! (Es reicht!). Nach 2006 wird nichts und niemand je wieder so sein wie zuvor".
VOCAL fordert dewshalb Gerechtigkeit, Freiheit und die sofortige Einstellung der Schikanen gegen die Soziale Bewegung insgesamt und gegen Silvia Gabriela Hernández Salinas, Efraín López, Eduardo Zanabría Hernández, Rubén Valencia Núñez und David Venegas Reyes. Es wird darum gebeten die genannten Umstände publik zu machen, um dem Versuch der Regierung (Ulises Ruiz), die Widerständigen zum Schweigen zu bringen, entgegenzuwirken.
Voces Oaxaqueñas Construyendo Autonomía y Libertad, (VOCAL)
mailto:
vocal@riseup.net
Ein Protestschreiben kann abkopiert werden auf:
www.vocal.lahaine.org
Wer dies versendet (Adressen folgend) möge bitte eine Kopie an VOCAL schicken:
vocal@riseup.net
Betreff: “Adhesión comunicado”
Das Kommunique und eine Liste der Unterzeichnenden wird erscheinen auf:
http://www.vocal.lunasexta.org
und sollte gesandt werden an:
Präsident Felipe Calderón
felipe.calderon@presidencia.gob.mx,
mebrard@df.gob.mx
Lic. Juan Camilo Mouriño Terrazo, Regierungsminister
joel.ortega@ssp.df.gob.mx
Lic. Eduardo Medina-Mora Icaza, Generalprokuratur der Republik
ofproc@pgr.gob.mx,
wmaster@pgr.gob.mx
Ulises Ruiz Ortiz, Des-Gouverneur von Oaxaca
gobernador@oaxaca.gob.mx
Evencio Nicolás Martínez Ramírez, Prokuratur Staat Oaxaca
buzonciudadano@pgj.net
UN-Hochkomission für Menschenrechte
tb-petitions@ohchr.org
Vertreter des Büros der obigen UN-Komission in México
oacnudh@hchr.org.mx
Jina Hilani, Sonderrepräsentant des Generalsekretariats zu Menschenrechtsfragen
manstett.hchr@unog.ch
(Quelle:
http://www.kaosenlared.net/noticia/peticion-solidaridad-apoyo-vocal-movimiento-social-oaxaca)
Freie Übersetzung: tierr@
http://tierra.bloggospace.de
(work in progress)
Zur politischen Situation in Mexiko siehe auch:
Der Plan México
http://de.indymedia.org/2007/12/203583.shtml
Deutschsprachige Infoseiten zu Lateinamerika:
www.chiapas.ch
Poonal
http://www.npla.de/poonal/aktuell.html
Informationsstelle Lateinamerika
http://www.ila-web.de/lateinamerika/home.htm
www.iz3w.org
www.anred.org
Und Rebellion für´s Ohr:
www.panteonrococo.com
www.panteonrococo.de
VOCAL ist das Kürzel "des Raums" der "Stimmen Oaxacas für die Schaffung von Autonomie und Freiheit". Aus diesem Raum wird berichtet über das aktuell in Oaxaca herrschende Klima von Schikanierungen, Kriminalisierung und Verfolgung, die seitens der Regierung und diversen, lokalen Medien im Verlauf der letzten Wochen direkt gegen Mitglieder von VOCAL losgetreten worden sind.
Begonnen hat die Repression nachdem am 20. Juni 08 die organisierten EinwohnerInnen von Zaachila die Präsenz von Gouverneur Ulises Ruiz Ortiz (bekannt für die äusserst brutale Repression und Niederschlagung der Aufstände 2006; siehe Berichte auf: www.chiapas.ch ) bei einem von der Regierung des Bezirks organisierten Öffentlichkeitsakt verhindert hatten.
Zugehörige von VOCAL waren daraufhin als InitiatorInnen der Gewalt beschuldigt worden. Tatsächlich jedoch war diese von dem priistischen Bezirksgouverneur Noe Pérez und dessen Vater Natalio Pérez provoziert worden, die mit der Pistole in der Hand auf die Bevölkerung schossen. Diese hatte lediglich friedlich und auf legitime Weise gegen die Anwesenheit von Ruiz auf ihrem Land protestierte.
Die Aggression der Angreifer ist durch Photos und Videoaufnahmen dokumentiert.
Nichts desto trotz behaupteten die lokalen Medien in Einhelligkeit mit den Erklärungen von Ulises Ruiz und anderen Regierungsfunktionären in Fernseh,-Radiosendungen und in Presseartikeln, die Verursacher der Gewalt seien Lehrer von Zaachila, der 'Alebrije' (David Venegas; sozialer Aktivist der nach der Volkserhebung 2006 lange politischer Gefangener gewesen war; siehe:
http://de.indymedia.org/openposting/index.shtml ) sowie Mitglieder von VOCAL gewesen und drohten, die ganze Kraft des Gesetzes werde gegen "die Provokateure" eingesetzt. Damit beschuldigten sie - wie stets - die organisierte Bevölkerung, die als Bewegung höchst lebendig ist.
Es handelt sich also bei dieser neuen Repression um nichts anderes, als um die- leider schon übliche- Antwort der Regierung auf den Widerstand, mit welcher die Organisierung der Bewegung zum Verschwinden gebracht werden soll. Hierbei wird immer dieselbe Strategie gefahren: Führer finden, um kooptieren zu können; Unterdrückung; die Blockierung alternativer Informationsseiten; auf Graffities Anbringende ausgedehnte Verhaftungen von Compañeros, die geschlagen und beleidigt werden sowie das Austellen falscher Behauptungen und Einschüchterungen bis hinein in sämtliche Kampfesebenen der Bewegung. D.h. überall dort, wo die Menschen mit der Würde des Widerstands nicht bereit sind, zu verhandeln. Dieser nichtverhandelbare Widerstand wird sichtbar in der Reorganisierung der Ortschaften, an den Basen; durch Siedlungen, Stadtteile, Kollektive und Räume und an seinem Widerhall in den Strassen am vergangenen 14. Juni. 2008. Parallel hierzu wurde die Polizeipräsenz verstärkt und neue föderale Kräfte angefordert.
In besagtem Fall hat eine direkte Hetze in Form von durch den staatlichen Kanal verbreitete Nachrichten stattgefunden: Canal 9 strahlte Photographien von mehreren VOCAL-Mitgliedern; Silvia Gabriela Hernández Salinas, Efraín López, Eduardo, Rubén Valencia und David Venegas Reyes aus, einhergehend mit der Behauptung, dass gegen sie alle Haftbefehle ausgestellt worden seien und dass sie jeden Augenblick festgenommen werden würden.
Die Genannten wurden -in dienstbarer Kooperation einiger Medien mit der Regierung- als die Verursacher der Gewalt im Staat Oaxaca verunglimpft. Dem leigt eindeutig die Absicht zugrunde die Repression, Gefängnis und selbst das Verschwindenlassen von Personen um VOCAL zu rechtfertigen.
Es handelt sich jedoch nicht etwa um einen Einzelfall, sondern um "die sympthomatische Vorgehensweise im Zuge der Repressionswelle, der sich die Soziale Bewegung Oaxacas durch die Schikanierungen der ständig präsenten Polizei ausgesetzt sieht". Diese ist in der Nähe der Wohungen und an den Versammlungsorten von VOCAL stets zugegen und das Risiko von Verhaftungen für Aktive ist latent und hochwahrscheinlich.
Die Leute von VOCAL sehen sich aufgrund ihrer eindeutigen, öffentlichen und pazifistischen Partizipation an der Sozialen Bewegung Oaxacas verfolgt und weil sie nicht müde werden, Governeur Ulises Ruiz Ortiz als Schuldigen an den Morden anzuklagen und die Freiheit für alle politischen Gefangenen sowie eine tiefgreifende Veränderung in Oaxaca zu fordern. Sie definieren sich ausdrücklich als Teil der Bewegung insgesamt, verstehen die Anschuldigungen jedoch als Reaktion auf ihre spezifischen, solidarischen Antworten auf die Aufrufe einzelner Völker/Gemeinschaften/Orte (pueblos) an die Bewegung als Ganzes. Diese Solidarität nämlich bedeutet für den auf Spaltung und die Zerschlagung der Bewegung setzenden Staat ein immenses Risiko.
Die Soziale Bewegung von Oaxaca kämpft "für eine radikale und wahrhaftige Veränderung der Gesellschaft, die aus den Wurzeln der Völker/Gemeinschaften hervorgeht und die auf den 500 Jahre alten Weisheiten beruht, die man ebensolange versucht hat, zu verstümmeln, bis hin zu dieser Unzufriedenheit und Ungerechtigekeit."
"Das Oaxaca von heute sagt ¡Basta! (Es reicht!). Nach 2006 wird nichts und niemand je wieder so sein wie zuvor".
VOCAL fordert dewshalb Gerechtigkeit, Freiheit und die sofortige Einstellung der Schikanen gegen die Soziale Bewegung insgesamt und gegen Silvia Gabriela Hernández Salinas, Efraín López, Eduardo Zanabría Hernández, Rubén Valencia Núñez und David Venegas Reyes. Es wird darum gebeten die genannten Umstände publik zu machen, um dem Versuch der Regierung (Ulises Ruiz), die Widerständigen zum Schweigen zu bringen, entgegenzuwirken.
Voces Oaxaqueñas Construyendo Autonomía y Libertad, (VOCAL)
mailto:
vocal@riseup.net Ein Protestschreiben kann abkopiert werden auf:
www.vocal.lahaine.org
Wer dies versendet (Adressen folgend) möge bitte eine Kopie an VOCAL schicken:
vocal@riseup.net Betreff: “Adhesión comunicado”
Das Kommunique und eine Liste der Unterzeichnenden wird erscheinen auf:
http://www.vocal.lunasexta.org und sollte gesandt werden an:
Präsident Felipe Calderón
felipe.calderon@presidencia.gob.mx,
mebrard@df.gob.mx Lic. Juan Camilo Mouriño Terrazo, Regierungsminister
joel.ortega@ssp.df.gob.mx Lic. Eduardo Medina-Mora Icaza, Generalprokuratur der Republik
ofproc@pgr.gob.mx,
wmaster@pgr.gob.mx Ulises Ruiz Ortiz, Des-Gouverneur von Oaxaca
gobernador@oaxaca.gob.mx Evencio Nicolás Martínez Ramírez, Prokuratur Staat Oaxaca
buzonciudadano@pgj.net UN-Hochkomission für Menschenrechte
tb-petitions@ohchr.org Vertreter des Büros der obigen UN-Komission in México
oacnudh@hchr.org.mx Jina Hilani, Sonderrepräsentant des Generalsekretariats zu Menschenrechtsfragen
manstett.hchr@unog.ch (Quelle:
http://www.kaosenlared.net/noticia/peticion-solidaridad-apoyo-vocal-movimiento-social-oaxaca) Freie Übersetzung: tierr@
http://tierra.bloggospace.de (work in progress)
Zur politischen Situation in Mexiko siehe auch:
Der Plan México
http://de.indymedia.org/2007/12/203583.shtml Deutschsprachige Infoseiten zu Lateinamerika:
www.chiapas.ch
Poonal
http://www.npla.de/poonal/aktuell.html Informationsstelle Lateinamerika
http://www.ila-web.de/lateinamerika/home.htm www.iz3w.org
www.anred.org
Und Rebellion für´s Ohr:
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Ergänzungen
Antwort
Kommunique
Neue Phase des : Plan Puebla Panamá in Chiapas:
Das Kommunique ist schon abrufbar, aber etwas "fummelig", wenn
mensch nicht Spanisch kann,
deshalb zur allgemeinen Erleichterung (nur es zu übersetzen hab´ich nicht auch grad´auch noch Zeit, aber es beschreibt eben, was der Artikel sagt in anklagender Form, ich hab´s jedenfalls vorbehaltslos so abgeschickt):
Adressen:
Asunto:Adhesión comunicado
Das Kommunique auf:
Quienes formamos parte del espacio Voces Oaxaqueñas Construyendo Autonomía y Libertad (VOCAL) queremos denunciar mediante esta carta el grave clima de hostigamiento, criminalización y persecución que el gobierno de Ulises Ruiz Ortiz y los medios de comunicación locales han desatado en los últimas semanas en contra de algunos integrantes de nuestro espacio de manera directa.
La represión, en particular, comenzó a agudizarse tras lo ocurrido el día 20 de junio del 2008 en Zaachila, municipio donde el pueblo organizado impidió la presencia de Ulises Ruiz Ortiz en un acto público convocado por el gobierno del municipio de Zaachila.
Culpan a personas de nuestro espacio como iniciadoras de la violencia, cuando dicha violencia fue provocada por el presidente municipal priista de este municipio Noe Perez, y su padre el señor Natalio Pérez, quienes con pistola en manos, balaceó al pueblo que de manera pacífica protestaba en legítima defensa por la imposición de la presencia de Ulises Ruiz Ortiz en sus tierras. La agresión de estas personas consta en la evidencia de fotografías y vídeos.
Sin embargo, los medios de comunicación locales en consonancia con las declaraciones de Ulises Ruiz y otros funcionarios del gobierno, han dispersado por varios días por televisión, prensa escrita y radio la información de que fueron algunos maestros del pueblo de Zaachila, el "alebrije" (David Venegas) y los integrantes de VOCAL que provocamos la violencia en Zaachila, amenazando a través de los mismos medios de comunicación que se aplicaría todo el peso de la ley en contra de quienes,
según ellos provocaron la violencia, culpando como siempre a la organización del pueblo que se encuentra viva como movimiento. Ante dicha resistencia el gobierno responde con claros señalamientos para desvirtuar la organización del movimiento en Oaxaca, a través de sus sucias
estrategias de siempre: busca lideres para poder cooptar, reprime, bloquea páginas de información alternativas, detenciones en aumento de compañeros grafiteros que les golpean y sueltan, así como señalamientos falsos e intimidación hacia todos los espacios en lucha del movimiento que no están
dispuestos a negociar con la dignidad de la resistencia, la cual se visibiliza en la reorganización que existe como pueblos, desde las bases, por colonias, barrios, colectivos y espacios al retumbar las calles el pasado 14 de junio del 2008. A la par de estos hechos incrementa la presencia policiaca, y piden más fuerza federal.
Nuestro acoso como espacio han sido señalamientos de manera directa en noticias difundidas en el canal estatal de televisión: canal 9, fotografías de varios integrantes de VOCAL; Silvia Gabriela Hernández Salinas, Efraín López, Eduardo, Rubén Valencia y David Venegas Reyes, asegurando en estos mismos medios que existían ordenes de aprehensión liberadas en contra de todos estos compañer@s y que la detención se realizaría en cualquier momento.
Nos acusan de ser provocadores de la violencia en nuestro estado de Oaxaca, con la clara intención de justificar la represión, la cárcel e inclusive la desaparición en nuestra contra que hacen gobierno en complicidad con algunos medios de comunicación a su servicio.
Nuestro caso no es un ejemplo aislado, por el contrario, es un síntoma de la ola represiva contra el resto de compañeros y compañeras del movimiento social oaxaqueño que se ven hostigados por la presencia policíaca permanente.
La presencia policiaca en los domicilios particulares y en los lugares de reunión de varios de nosotros y nosotras es una constante. El riesgo de ser detenidos lo consideramos latente y muy probable.
Esta situación nos lleva a hacer pública este clima de represión y hostigamiento. No vamos a permitir que continúen los acosos, pues demuestra el clima de represión en contra de quienes participamos en el movimiento social oaxaqueño por parte de instancias de los gobiernos estatal y federal. Los motivos verdaderos por los que en este momento la represión del estado está orientada hacia nosotros y nosotras que formamos parte de VOCAL, así como en otras ocasiones lo han orquestado con otros compañer@s del movimiento, es por la consecuencia, por nuestra participación clara, pública y pacifica del movimiento social en Oaxaca. Por no cansarnos de luchar con las demandas de nuestro movimiento de derrocar a Ulises Ruiz Ortiz: castigo a los culpables de los asesinatos,
libertad a todos los presos y presas políticos y por una transformación profunda de Oaxaca.
Sabemos que no somos los únicos, ya que también están en lucha diferentes pueblos, colectivos, organizaciones, maestros de base y colonias que hacen posible fortalecer el movimiento social en Oaxaca. Nos acusan ahora porque hemos respondido a los llamados de solidaridad y apoyo que algunos pueblos han solicitado al movimiento en su conjunto y lo hemos hecho de manera
solidaria y fraterna, lo que para el estado es un grave riesgo en momentos que pretende terminar por dividir y derrotar al movimiento social que en Oaxaca, está iniciando el camino para una transformación radical y verdadera de nuestra sociedad, profunda, que nace en las raíces de los
pueblos y se alimenta de los saberes ancestrales que nos han truncado desde hace ya más de 500 años ante tanta imposición e injusticia. Hoy Oaxaca dice ¡Basta! y no estamos dispuestos a seguir viviendo como hasta ahora, hoy después de 2006 nada, ni nadie puede ser igual.
Demandamos pues justicia, libertad y el cese al hostigamiento al movimiento social en su conjunto así como a nuestros compañeros Silvia Gabriela Hernández Salinas, Efraín López, Eduardo Zanabría Hernández, Rubén Valencia Núñez y David Venegas Reyes, pidiendo a los ojos de nuestros compañeros y compañeros toda la solidaridad para poder difundir nuestra realidad. Por mucho que traten de callarnos o pararnos, todos y todas sabemos lo que el gobierno intenta y no lo vamos a permitir y no nos cansaremos de denunciar la represión.
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