Räumung des Bombodroms für 16 Uhr angekündigt
Der stellvertretende Sonderkommandant hat für 16 Uhr die Räumung des Widerstandscamps auf dem Bombodrom angekündigt.
Nachdem die Bundeswehr und Polizei in den Medien verlauten ließen, das Widerstandscamp befinde sich nicht auf dem Kerngelände der Bundeswehr, sondern daneben, scheint die Bundeswehr ihre Meinung über die Lage des Camps geändert zu haben. Am Morgen kontrollierte die Polizei und die Militärpolizei mehrmals das Gelände und auch Personen, die sich auf den Weg gemacht hatten – wie angekündigt – das geplante Bombenabwurfgelände für den Ernstfall zu erkunden. Um 14 Uhr kündigte sie dann die Räumung für 16 Uhr an.
Wir freuen uns über jede Unterstützung. Auffahrt von der Landstraße zwischen Räggelin und Rossow - gut sichtbar ausgeschildert. Siehe auch http://www.g8andwar.de und Indy-Ticker (siehe Kommentare)!
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Ergänzungen
das bild war gemeint:
Aktueller Stand?
kurzstand
ddp meldung
Gegenwärtig prüft die Polizei rechtliche Möglichkeiten
Platzverweise gegen «Bombodrom»-Besetzer ausgesprochen
(PR-inside.com 19.07.2008 17:49:07) - Feldjäger der Bundeswehr haben am Samstagnachmittag Platzverweise
gegen etwa 70 Besetzer des «Bombodroms» in der Kyritz-Ruppiner Heide
ausgesprochen. Die Aktivisten befänden sich im militärischen
Sicherheitsbereich, teilte ein Polizeisprecher auf ddp-Anfrage mit.
Sie seien der Aufforderung aber nicht nachgekommen.
Katerbow (ddp-lbg). Feldjäger der Bundeswehr haben am Samstagnachmittag Platzverweise gegen etwa 70 Besetzer des «Bombodroms» in der Kyritz-Ruppiner Heide ausgesprochen. Die Aktivisten befänden sich im militärischen Sicherheitsbereich, teilte ein Polizeisprecher auf ddp-Anfrage mit. Sie seien der Aufforderung aber nicht nachgekommen. Gegenwärtig prüfe die Polizei rechtliche Möglichkeiten, ob sich eine Räumung durchsetzen lässt. Eine Sprecherin des «Aktionsbündnisses Rosa Heide gegen Bombodrom und Militarisierung»
bestätigte auf Anfrage, dass die Teilnehmer den Platz nicht räumen wollen. Am Nachmittag sei ein Ultimatum der Bundeswehr verstrichen. Bis zum frühen Abend habe das keine Folgen gehabt. Schon am Morgen hätten Polizei und Militärpolizei mehrmals Personen kontrolliert, die sich zu «Erkundungsgängen» über das Militärgelände aufgemacht hatten. Am Freitag hatten nach Angaben des Bündnisses rund 200 Aktivisten einen Teil des sogenannten Bombodroms bei dem Ort Katerbow in der Nähe von Neuruppin besetzt. Die Aktion soll nach den Plänen der Besetzer bis Montag andauern. Die Luftwaffe plant auf dem rund 12 000 Hektar großen früheren Truppenübungsplatz rund 1700 Übungseinsätze pro Jahr. Dagegen wehren sich mehrere Gemeinden, Unternehmen und Bürgerinitiativen. Im vergangenen Jahr gab das Verwaltungsgericht Potsdam mehreren Musterklagen statt und kassierte die Betriebserlaubnis des Verteidigungsministeriums. Das Ministerium ging jedoch in Berufung. In der nächsten Instanz muss sich das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg mit dem Thema befassen. Eine Entscheidung wird nicht vor 2009 erwartet. (ddp)
inforiot meldung
19.07.2008
Die Besetzung des Bombodroms geht weiter. Die von der Bundeswehr für 16 Uhr und anschließend 17 Uhr angekündigte Räumung des Widerstandscamps gegen das Bombodrom ist abgesagt. Die BesetzerInnen weigerten sich, den Forderungen der Feldjäger Folge zu leisten und folgten stattdessen ihrem eigenen Programm. Mehrere Gruppen haben sich den Tag über mit dem Gelände vertraut gemacht.
Das Camp wird bis Montag auf dem Gelände bleiben. Für Sonntag ist eine Demonstration in Wildberg (Brandenburg) gegen ein Genfeld geplant. Außerdem ist die Bevölkerung der Region am Sonntagnachmittag ab 16 Uhr auf dem Gelände bei Rossow eingeladen, sich bei Kaffee und Kuchen über den Widerstand gegen das Bombodrom auszutauschen.
Quelle: R osa Heide
Räumung des Bombodroms verhindert
Protestcamp im militärischen Sperrgebiet
Bei dem Aktionsbündnis handelt es sich nach eigenen Angaben um einen Zusammenschluss verschiedener Gruppen von Militärgegnern. Das Camp wurde auf einer Wiese aufgebaut, die laut Polizei zum militärischen Sperrgebiet gehört. Die Initiatoren sprachen von 100 Teilnehmern, die dort auch übernachteten. Tags seien bis zu 200 Menschen dort gewesen. Die Polizei gab dieTeilnehmerzahl mit 70 an.
Um die erneute militärische Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide wird seit Jahren gestritten. Vor allem die Tourismusbranche befürchtet wirtschaftliche Einbußen. Auch Anwohner und Kriegsgegner lehnen das Vorhaben ab. Trotz mehrerer Gerichtsurteile, die eine Inbetriebnahme des Tiefflugübungsplatzes bisher unterbinden, hält Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) an dem Vorhaben fest.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
und morgen nicht vergessen — ich
vergewaltiger? vergewaltiger! — diskutant
@ diskutant — Prostituierter
Vergewaltiger? — nicht von Bedeutung