RosaHeideCamp-eine soziale lebendige Plattform
RosaHeideCamp-4 Tage erlebte Republik -Einübung in die Normalität
Bericht vom RosaHeideCamp 2008 bei Rossow
Die Bilder sind noch im Kopf, die vielen Begegnungen, und alle Arbeit die mit dem Camp verbunden waren. 4 Tage währte der Protest im Bombodromgelände bei Rossow. Viele waren gekommen, vor allem Jugendliche und haben mitgelebt, gekämpft, gelacht und auch gefeiert. Das gerade ist auch die Faszination eines solchen Camps. Jeder ist gleich. Wer kommt läßt sich ein, für 4 Tage miteinander alles zu teilen – ganzzeitlich. In einer immer mehr hochtechnisierten Welt, wird die erlebte soziale Struktur besonders wertvoll.
Und das alles unter dem freien Himmel mit einem Ziel was auch nicht nur eigennützig ist, sondern im Ziel der Friedensvision Jesu nahe kommt. Sich für den Frieden einzusetzen ihm nachzujagen, Schwerter zu Pflugscharen zu schmieden. Festzuhalten an der Vision alles zu tun , damit Bombenabwurfplätze zur Kriegsführung abgeschafft werden und das Militär dem zivilen untergeordnet wird. Denn das war eines der vielen Themen die immer wieder zur Sprache kamen. ZMZ -Zivile Militärische Zusammenarbeit. Das Militär kleidet sich menschennah. Es will sich unabkömmlich machen. Während beim Katastrophenschutz die Gelder ausgehen, werden sie in militätrische Strukturen gepumpt. Im Kreiswehrersatzamt in Neuruppin befindet sich mittlerweilen auch ein Büro für solche Zwecke. Oder die Bundeswehr verschenkt T-Shirts in Schulen mit der Option, dass Jugendliche selbst zum Werbeträger fürs Töten werden, unbewusst ohne dass sie es merken. Oder wem ist noch nicht aufgefallen, dass auch im Regionalverkehr ein lächelnder freundlicher Soldat für die Karriere bei der Bundeswehr wirbt auf der Rückseite eines Linienbusses in Neuruppin . Fakt ist, das 70 Prozent von Wehrpflichtigen, die schon mal im Einsatz waren, abraten zur Bundeswehr zu gehen- denn es ist lebensgefährlich und der Dienst an der Waffe ist nicht nur tödlich ,sondern tötet Andere Menschen. Solche und andere Themen waren präsent. Und sich den Platz anschauen-mit dem Fahrrad und mit dem Schlafsack sagen“ wir sind hier, wir lassen es nicht zu , wir lassen uns nicht räumen, wir probieren es aus und sind vorbereitet, wenn ihr hier wirklich Bomben wollt.“!
Seine Stimme und seinen Protest erheben. Diese kleine Kraft in sich entdecken.Vorbereitet sein. Ich bin wichtig, ich kann etwas erreichen. Es ist gut auch mal NEIN zu sagen. Widerstand, ziviler Ungehorsam, weil die Erde kein Waffentestfeld sein darf, weil jede abgeschossene Bombe genau eine zuviel ist und wir zivile Konfliktlösungen suchen und kein Militär wollen. Aber es ging auch um andere Themen: Die IMI berichtete, das eine Neokolonialisierung stattfindet, wenn Länder wie der IRAK und Afghanistan auf die neuen Märkte vorbereitet werden sollen. Die Kampagne Bundeswehr wegtreten und das Barnimer Aktionsbündnis stellten sich ebenfalls vor .Genmanipulierter Mais ist eine schlechte Werbung für unsere Natur und pervertiert unsere Schöpfung . Immer mehr Geld soll gemacht werden mit immer mehr manipulierter Ware. Unsere Lebensmittel werden zu unberechenbaren Stoffen, die krank machen und unser eigenstes-unseren Körper-verändern.
Wir blieben trotz dreimaligen Räumungsbefehles, langsam, entschleunigt und wir stehen zueinander und wollen unseren Widerstand weiter vernetzen-das war einer der wichtigesten Momente für mich selbst an diesem Ort. Für eine Freie Heide und eine Welt ohne Unterdrückung und Manilulation. Und wie es auf einem T Shirt zu lesen stand.....keine Frage, wir kommen wieder alle Tage....
Eckhard Häßler
(Pressesprecher der Friedensinitiative Kyritz-Ruppiner Heide/RosaHeideBündnis)
Die Bilder sind noch im Kopf, die vielen Begegnungen, und alle Arbeit die mit dem Camp verbunden waren. 4 Tage währte der Protest im Bombodromgelände bei Rossow. Viele waren gekommen, vor allem Jugendliche und haben mitgelebt, gekämpft, gelacht und auch gefeiert. Das gerade ist auch die Faszination eines solchen Camps. Jeder ist gleich. Wer kommt läßt sich ein, für 4 Tage miteinander alles zu teilen – ganzzeitlich. In einer immer mehr hochtechnisierten Welt, wird die erlebte soziale Struktur besonders wertvoll.
Und das alles unter dem freien Himmel mit einem Ziel was auch nicht nur eigennützig ist, sondern im Ziel der Friedensvision Jesu nahe kommt. Sich für den Frieden einzusetzen ihm nachzujagen, Schwerter zu Pflugscharen zu schmieden. Festzuhalten an der Vision alles zu tun , damit Bombenabwurfplätze zur Kriegsführung abgeschafft werden und das Militär dem zivilen untergeordnet wird. Denn das war eines der vielen Themen die immer wieder zur Sprache kamen. ZMZ -Zivile Militärische Zusammenarbeit. Das Militär kleidet sich menschennah. Es will sich unabkömmlich machen. Während beim Katastrophenschutz die Gelder ausgehen, werden sie in militätrische Strukturen gepumpt. Im Kreiswehrersatzamt in Neuruppin befindet sich mittlerweilen auch ein Büro für solche Zwecke. Oder die Bundeswehr verschenkt T-Shirts in Schulen mit der Option, dass Jugendliche selbst zum Werbeträger fürs Töten werden, unbewusst ohne dass sie es merken. Oder wem ist noch nicht aufgefallen, dass auch im Regionalverkehr ein lächelnder freundlicher Soldat für die Karriere bei der Bundeswehr wirbt auf der Rückseite eines Linienbusses in Neuruppin . Fakt ist, das 70 Prozent von Wehrpflichtigen, die schon mal im Einsatz waren, abraten zur Bundeswehr zu gehen- denn es ist lebensgefährlich und der Dienst an der Waffe ist nicht nur tödlich ,sondern tötet Andere Menschen. Solche und andere Themen waren präsent. Und sich den Platz anschauen-mit dem Fahrrad und mit dem Schlafsack sagen“ wir sind hier, wir lassen es nicht zu , wir lassen uns nicht räumen, wir probieren es aus und sind vorbereitet, wenn ihr hier wirklich Bomben wollt.“!
Seine Stimme und seinen Protest erheben. Diese kleine Kraft in sich entdecken.Vorbereitet sein. Ich bin wichtig, ich kann etwas erreichen. Es ist gut auch mal NEIN zu sagen. Widerstand, ziviler Ungehorsam, weil die Erde kein Waffentestfeld sein darf, weil jede abgeschossene Bombe genau eine zuviel ist und wir zivile Konfliktlösungen suchen und kein Militär wollen. Aber es ging auch um andere Themen: Die IMI berichtete, das eine Neokolonialisierung stattfindet, wenn Länder wie der IRAK und Afghanistan auf die neuen Märkte vorbereitet werden sollen. Die Kampagne Bundeswehr wegtreten und das Barnimer Aktionsbündnis stellten sich ebenfalls vor .Genmanipulierter Mais ist eine schlechte Werbung für unsere Natur und pervertiert unsere Schöpfung . Immer mehr Geld soll gemacht werden mit immer mehr manipulierter Ware. Unsere Lebensmittel werden zu unberechenbaren Stoffen, die krank machen und unser eigenstes-unseren Körper-verändern.
Wir blieben trotz dreimaligen Räumungsbefehles, langsam, entschleunigt und wir stehen zueinander und wollen unseren Widerstand weiter vernetzen-das war einer der wichtigesten Momente für mich selbst an diesem Ort. Für eine Freie Heide und eine Welt ohne Unterdrückung und Manilulation. Und wie es auf einem T Shirt zu lesen stand.....keine Frage, wir kommen wieder alle Tage....
Eckhard Häßler
(Pressesprecher der Friedensinitiative Kyritz-Ruppiner Heide/RosaHeideBündnis)
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Ergänzungen
Ergänzung
die unvorhersehbaren Folgen für Biodiversität und Mensch durch Mutationen, und die Patentierung und Monopolisierung von Saatgut, damit indirekt auch Nahrungsmittel, durch wenige Konzerne aus antikapitalistischer Sicht kritisieren. Noch die "Friedensvision Jesu" vor Augen hatten, als sie die Bundeswehr als strikt hierarchisch organisiertes, "Männlickeit" verherrlichendes und todbringendes staatliches Instrument mit der Besetzung an den Karren fuhren.
Ich möchte damit bloß sagen, dass viele, die dabei waren, nichts mit Religion am Hut haben und daher auch nicht ihre Motivation für diesen Protest daraus nahmen.
Natürlich ist eine religiöse Ermunterung zu den Themen Stellung zu nehmen nicht weniger richtig oder falsch oder richtig als ein materialistische.
In dem Sinne: Bundeswehr wegtreten!
22. 8. Aktionstag gegen Krieg+das Sommerbiwak
Wir rufen auf zu einem Tag des Protestes und der Gegenöffentlichkeit gegen das Sommerbiwak der 1. Panzerdivision. Mit Kundgebungen, Demonstrationen, einem Friedensbiwak und Aktionen wollen wir uns der Propagandaveranstaltung für das Militär in Hannover entgegenstellen.
Wir wollen das Militär und seine Gäste bei An- und Abreise mit dem konfrontieren, was sie so gerne verschweigen, aber dennoch tun: Krieg führen!
Kommt am 22. August nach Hannover!
Keine Feier mit der 1. Panzerdivision!
Kein Frieden mit der Bundeswehr!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Antireligiöses Gedisse — Peter Lustig