Nazis drohen AntimilitaristInnen
Das Büro für antimilitaristische Maßnahmen und die DFG-VK Berlin werden zur Zeit von übler Nazi- bis nationalkonservativer Hetze bedroht.
Anlass ist ein militarismusfeindliches Plakat auf www.bamm.de, das den Militarismus verhöhnt.
Darauf reagieren die Militärs schon seit spätestens 1871 extrem feindlich. Die Leute von Bamm/DFGVK sind jetzt extrem unter Beschuss von BILD, Junge Freiheit, CDU, Bundeswehr usw., und erhalten Hunderte von mails mit z. T. Morddrohungen. (Siehe Presse von heute, junge Welt und andere, und die Presseerklärung auf der bamm.de-Seite)
Bis jetzt bleiben sie aber dabei, das Plakat nicht von der Homepage zu nehmen und schreiben: Menschenfeindlich ist nicht ein Plakat, sondern der Krieg. Und es fällt ja schon auf, dass diejenigen, die jetzt übel hetzen, die gleichen sind, die auch zum Krieg hetzen. Denen geht der Arsch auf Grundeis, weil sie ihren Krieg ihn Afghanistan verlieren, und wer jetzt an der Heimatfront stänkert, der gilt als Vaterlandsverräter.
Solidarität mit allen VaterlandsverräterInnen!
Darauf reagieren die Militärs schon seit spätestens 1871 extrem feindlich. Die Leute von Bamm/DFGVK sind jetzt extrem unter Beschuss von BILD, Junge Freiheit, CDU, Bundeswehr usw., und erhalten Hunderte von mails mit z. T. Morddrohungen. (Siehe Presse von heute, junge Welt und andere, und die Presseerklärung auf der bamm.de-Seite)
Bis jetzt bleiben sie aber dabei, das Plakat nicht von der Homepage zu nehmen und schreiben: Menschenfeindlich ist nicht ein Plakat, sondern der Krieg. Und es fällt ja schon auf, dass diejenigen, die jetzt übel hetzen, die gleichen sind, die auch zum Krieg hetzen. Denen geht der Arsch auf Grundeis, weil sie ihren Krieg ihn Afghanistan verlieren, und wer jetzt an der Heimatfront stänkert, der gilt als Vaterlandsverräter.
Solidarität mit allen VaterlandsverräterInnen!
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Schritte zur Abrüstung (175K)

Ergänzungen
Haha
Was nicht existiert kann nicht einmal ein imaginärer Gegner bedrohen
Die taz....
Die Nazis und die CDU....
Übrigens gibt es eine sehr einfache Begründung, warum zwar die bundesWEHRMACHT - Verzeihung - die zivile Hilfsorganisation der Staatsbürger in Uniform sich in Afghanistan im Krieg sehen, nicht jedoch ihr oberster truppenFÜHRER. Denn im Kriegsfall wäre nicht mehr Jung, sondern das Merkel als Bundeskanzler(in) Oberfehlshaber(in) der "zivilen Aufbauteams". Der truppenFÜHRER würde sich also mit diesem Eingeständnis selbst entmachten.
Die Empörung der Scheinheiligen
Der Anlaß: Neben einem Bild, das Bundeswehr-Soldaten zeigt, die einen Sarg tragen, steht geschrieben: "Schritt zur Abrüstung. Die Bundeswehr auf dem richtigen Weg."
Der Landesverband Berlin-Brandenburg der "Deutschen Friedensgesellschaft/Vereinigte Kriegsgegner" (DFG-VK) möchte es als satirische Provokation verstanden wissen, die darauf aufmerksam machen will, daß Soldaten nicht nur töten, sondern auch selber sterben können.
Scheinbar angeregt durch einem Artikel von Ansgar Graw in der "Welt" vom 1.
September, reagieren Neonazis mit Schaum vor dem Mund ("Verfasser aus dem Leben bomben", "entsorgen" etc.), die Rechtsaußen-Wochenzeitung "Junge Freiheit" und die BILD-Zeitung echauffieren sich. Ausgerechnet die BILD-Zeitung nennt es "ein ekliges Hetzplakat". Seit wann hat BILD etwas gegen eklige Hetze?
Und wer ist dieser Ansgar Graw, der in der "Welt" die Friedensaktivistinnen und -aktivisten für "scheinheilig" hält? Graw war bereits als Student in rechtsextremen Verbindungen aktiv, später betätigte er sich in diversen rechten Publikationen (Ostpreußenblatt, Junge Freiheit) und Denkzirkeln ("Berliner Dienstagsgespräch", organisiert von einem ehemaligen NPDler, "Studienzentrum Weikersheim") und war stellvertretender Bundesvorsitzender der Landsmannschaft Ostpreußen.
Der General-Sekretär der CDU, Pofalla, spricht von "einer Schande", daß so etwas "in der Heimat" geschehen könne, während deutsche Soldaten in Afghanistan "Tag für Tag ihr Leben einsetzen". "Wehrkraftzersetzung" war bei den Herrschaften noch nie beliebt. Der Wehr-Beauftragte der SPD, Robbe, hält das Plakat für "eine Geschmacklosigkeit, die nicht mehr zu überbieten ist". Scheinbar noch nicht einmal von der "Geschmacklosigkeit"
mörderischer Kriege.
Das sind also die Leute, die sich über ein Plakat "empören". Haben sie sich schon einmal über Angriffskriege empört, an denen die Bundeswehr beteiligt war (und ist)? Haben sie sich schon einmal über Massaker an der Zivilbevölkerung empört, für die deutsche Tornados die "Aufklärung"
liefern? Haben sie sich schon einmal über Bundeswehr-Geheimkommandos empört, von denen auch der Bundestag nicht weiß, was sie alles tun? Über Vergewaltigungen durch deutsche Soldaten? Ist das auch "widerlich"
(BILD-Zeitung)? Oder über die Ermordung von Frauen und Kindern durch Bundeswehrsoldaten? Natürlich nicht. So etwas nennt Ansgar Graw einen "Zwischenfall". Ein toter deutscher Soldat wird hingegen bei ihm zu einem "leidenschaftlichen Soldaten" der einem "feigen und hinterhältigen Anschlag" zum "Opfer" (!) fiel. In pathetischer Glorifizierung scheut Graw da auch nicht vor einem Jesus-Vergleich zurück. Die Heroisierung deutscher Soldaten (und ihres Todes) hat hierzulande eine lange Tradition. Wer diese Heroisierung "verhöhnt" (Pofalla, CDU), ist nach Lesart von Kriegsbefürwortern "eklig" und "widerlich". Scheinheiligkeit? Wenn man mit dem Finger auf jemanden zeigt, zeigen bekanntlich drei Finger auf einen selbst zurück. Und was ist schon der Überfall auf eine Bank gegen die Gründung einer solchen?
Kriegsminister Jung nennt das BamM-Plakat hochtrabend "einen Schlag ins Gesicht unserer Soldaten, die ihr Leben für die Freiheit Deutschlands einsetzen." Für die Freiheit Deutschlands? Wohl eher für 90 Euro Zusatzsold pro Tag.
Diese Kriege werden für "Ressourcen" und die "Sicherung ihrer Transportwege" geführt, für die Profite einiger Konzerne und geostrategische Machtinteressen. Wohlgemerkt: Eines der juristischen Merkmale für Mord sind "niedere Beweggründe".
Und wie eingangs schon erwähnt: Zur millionenfachen Verbreitung dieser "Verhöhnung" haben die Kriegstreiber selbst alles Notwendige getan. Wie geschmacklos!
Problematiesierung aufgrund der Aktualität
Das die "großen" Medien es natürlich jetzt, gerade zu den aktuellen Vorfällen hervorkramen und als direkte Reaktion der BamM zu dem aktuellen Todesopfer darstellen, impliziert ja schon Reaktionen der geschehenen Art.
Auch mit Blick auf die Hinterbliebenen des Getöteten wäre das Plakat als direkte Anspielung auf seinen Tod in punkto Menschlichkeit mehr als fragwürdig.
Denn es werden wohl Menschen sein die dort um einen anderen lieben Menschen, Soldat hin oder her, trauern.
Gutes Ziel / falscher Weg
Es ist ebenfalls gut wenn Menschen praktisch beim abrüsten helfen, durch Sabotage, Blockaden, etc.
Das Plakat ist mit seiner Message nicht ernst gemeint, dennoch finde ich es recht fragwürdig in seinen Aussagen. Den Tod eines Menschen (Bundi) als Abrüstung darzustellen, ihn also genau wie die Kriegsmaschinerie es tut, als Menschenmaterial zu reduzieren, finde ich politisch falsch und beschissen. Das ganze dann noch als den richtigen Weg / Schritt zu bezeichnen ist überhaupt nicht nachvollziehbar, da der Soldat ja warscheinlich in einem Anriffskrieg Deutschlands umgekommen ist und so mit der Angriffskrieg als richtiger Schritt definiert wird (um richtig abrüsten zu können).
Die Kriege in Jugoslawien und Afghanistan zu kritisieren und das mörderische Treiben der Bundeswehr offenzulegen ist nun wirklich alles andere als schwierig, Skandalmeldungen gab es genug, Bilder von toten ZivilistInnen und zerstörten zivilen Gebäuden ebenfalls.
Das abfeiern von getöteten Menschen die durch staatl. Zwang in seinen Krieg für Kapital- und Staatsinteressen gezogen sind, widerspricht meinem antimilitaristischen Verständnis und ist eher als tendenziell faschistische AgitProp zu bezeichnen.
Schmeisst diese dämlichen Plakate in den Müll.
Fight capitalist war|Fight capitalist peace
murcks
@topic: Tatsächlich muss ich sagen, dass dieses Plakat wirklich das allerletzte ist. Den Tod eines Menschen, der leider dumm genug war, die Lügen, die ihm das System aufgezwängt hat, zu glauben ( sich ansonsten aber keines Verbrechens schuldig gemacht hat) zu verhöhnen und gleich auch noch den Tod des nächsten Soldaten zu fordern; damit dann auch noch Werbung zu machen... das ist einfach nur widerlich. Ich hatte für Antimilitarismus, wie er derzeit existiert, noch nie was übrig, weil es fast nie um Systemkritik geht, sondern nur um persönliche Angriffe auf die Menschen, die den falschen Beruf ausführen.
Kommt mal klar!
ziemlich
Das Plakat kritisiert auch die DFG-VK
In der DFG-VK als pluralistischem Verein existieren mehrere Kampagnen nebeneinander.
Die Schritte-Kampagne steht aber nur scheinbar im Wiederspruch zum Beispiel zu der Kampagne "Bundeswehr abschaffen". Ein Schwerpunkt der Schritte-Kampagne ist es, mögliche Wege aufzuzeigen mit dem dem Ziel "Bundeswehr abschaffen" erreicht werden kann.
Viele Menschen innerhalb empfinden dennoch den Forderungskatalog der Schritte-Kampagne als zu weichgespült.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Moin — Moin
Demo Sa. 06.09.08 Wieder einer weniger! — Kein Frieden mit der Bundeswehr!
... — Rosa Lux
Nazis, NaziInnen, NazInnen ??? — Bormesse
@ Bormesse 05.09.2008 - 20:06 — Roland Ionas Bialke