Feature-Archiv

Hamburg Ahoi! Antira- und Klimacamp hart Backbord

Hans Hummel und Zitronenjette 15.08.2008 - 19:48
Bild Vom 15. bis zum 24. August schlagen AntirassistInnen und KlimaschützerInnen ihre Zelte in Hamburg auf. Das Antira-Camp und das Klimacamp haben sich beim Platz, der Zeit und der Infrastruktur zusammengetan. Inhaltlich und bei Aktionen suchen sie ebenfalls den Schulterschluss – die aktionistischen Höhepunkte der Camps werden die Blockade des Abschiebeflughafens Fuhlsbüttel und die Besetzung des Baugeländes für das Kohlekraftwerk Moorburg einen Tag später sein.

Daneben bietet die Woche aber auch viel Zeit für Debatten, Workshops, Vorträge, praktische Solidarität sowie vielfältigen Protest und gelebte Utopie.

Antira Summer Camp 2008 Hamburg | Klimacamp08 Hamburg

Camp08 Reader | Zeitung zum Doppelcamp | Ablaufplan des Klimacamps | Termine des Antira-Camps | Karte vom Campplatz und interessanten Punkten in der Stadt (Google!) | Fluten3.0 Flughafenaktion am 22.08. | Gegenstrom08 Besetzung der Baustelle in Moorburg am 23.08.

Tag 1: Begrüßungsdemo (Fotos (extern) , Video bei Feuerlöscher TV) und Aufbau | Tag 2: "Global Pass"-Fest, Fußballturnier und Critical Mass | Tag 3: Schnitzeljagd, Reclaim your market und Atommüll in Altona sowie eine Nächtliche Critical Mass | Tag 4: Demo gegen Frontex

Videoreihe Folge 1

Der freie Radiosender FSK sendet täglich von 10 bis 12 und von 20 bis 22 Uhr atmospheric_disorder getaufte Sendungen zu den Camps und wird sicherlich auch aktuell von Ereignissen am Tage berichten. In Hamburg empfängt man die atmosphärischen Störungen auch auf 93,0 MHz über Antenne oder auf 101,4 MHz per Kabel. Im Internet gibt es einen Livestream.

Krieg im Kaukasus

ra0105 et al. 09.08.2008 - 13:28
Bild Im Kaukasus hat man begonnen die Scherben zusammenkehren. Und während die Toten bestattet werden, beginnt man die Schäden aufzunehmen. Der Westen ist sich einzig in seiner Uneinigkeit einig. Während Deutschland sich bezüglich Schuldzuweisungenen zurückhält, kommen von Polen und den USA erneute Provokationen. Beide haben einen Vertrag zur Aufrüstung beschlossen und das Raketenabwehrschild wird in Polen stationiert.
Russland fühlt sich seit Jahren zunehmend durch den Westen bedroht, nachdem der seine Absprache mehrfach hinsichtlich der Natoosterweiterung brach. Die enge Partnerschaft des Westen zu Georgien galt russischen Hardliner schon lange als Gipfel der Unverschämtheit. Nicht auszuschließen, dass hinter der zurückhaltenden Position der Bundesregierung, neben energiestrategischen Erwägungen auch die Erkenntnis steckt, mit dem Natobeitrittsversprechen an Georgien den Bogen überspannt zu haben. So gesehen könnte Kanzlerin Merkel von der skeptischen Haltung Deutschlands bezüglich des Natobeitritts Georgiens bei ihrem Treffen in der zukünftigen Olympiastätte Sotschi profitieren.

ARD-(Moskau)-Reportage: "Das Leid, die Opfer und der Krieg"

Psychologische Kriegsführung: Wie PR-Agenturen die Wahrnehmung des Kaukasuskrieges beeinflussen und Russland die Propagandaschlacht verlor...

Einschätzung zur Arbeit der Mainstreammedien
Analyse der NATO: Katerstimmung - von spiegelfechter.com


Neu:(19.08.) Kein Prinzip Kosovo im Kaukasus - Eine Replik auf die Irrungen und Wirrungen eines Redakteurs der Süddeutschen Zeitung

Eine Einschätzung der Lage von russischen Aktivisten sowie ein weiterer Blogeintrag aus Tiflis (Wir danken Kloty für die Übersetzung)

Tageszusammenfassung vom: [Sonntag]

Übersichtskarte | Wikipedia: Georgien | Südossetien | Abchasien

Telepolis / heise.de:Auf dem Weg zum neuen Kalten Krieg? | Krieg als Rätsel | Kämpfe und Propaganda gehen weiter | Cyberkrieg im Kaukasus | Konflikt mit Ansage | Erster Nato-Krieg im Kaukasus | Konflikt im Kaukasus eskaliert | Blogs: Geschichte wiederholt sich - Über die Paralellen zum Kosovo | Übersetzung: Ein Blog aus Tiflis 1 2 | Das Prinzip Kosovo | Georgian.blogspot (Meldungen zu und aus der Region) | Spiegelfechter: ausführlicher Hintergrund und Analyse
Aktuelle Informationen auch unter: Ria - Novosti (Pro-Russisch)| Georgien-Nachrichten (Pro-Georgisch) | Weitere Agenturmeldungen


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Widerstand gegen Bundeswehrgelöbnisse

ab 02.08.2008 - 11:56
Bild Das erste öffentliche Gelöbnis seit fast 30 Jahren fand am Mittwoch, 30. Juli, in Nürnberg statt [Bilder], [Bericht]. Zu Protesten hatten das Friedensforum, die Organisierte Autonomie und die Ärzte für Frieden und soziale Verantwortung aufgerufen.Nur Tage vorher hatte auch in Berlin das erste öffentliche Gelöbnis vor dem Reichstag seit denen des Hitlerregimes stattgefunden. Auch dort hatten mehrere hundert Menschen die Generalprobe und das aktuelle Geschehen gestört [Bilder | Aktionsbericht].

Weitere Anti-Gelöbnis Aktionen fanden in Köln [Clownsarmee-Gelöbnis | Soldatengottesdienst-Aktion], Magdeburg und im Wendland statt.

KritikerInnen weisen auf eine verstärkte Militarisierung der Gesellschaft und eine Transformation der Bundeswehr hin. Dies dürfte im internationalen Zusammenhang mit den Forderungen anglo-amerikanischer Politiker wie Barack Obama zusammenhängen, mehr Deutsche Truppen in Krisengebiete wie Afghanistan zu schicken und diese auch stärker in Kampfhandlungen mit einzubeziehen [keine Plakate bei Obama].

Denn auch in den USA und in Großbritannien schwindet die Unterstützung der Bevölkerung für die Kriege im Irak und Afghanistan; beiden Regierungsgruppen wird deshalb eine Niederlage bei den nächsten Wahlen prognostiziert.

Bombodrom-Widerstandscamp vom 17.-21.7.2008

Bombodrom-Pressegruppe 15.07.2008 - 12:54
Bild Die Bundeswehr will das Bombodrom in der Kyritzer Heide zum Krieg üben. Dagegen gibt es seit langem Protest. Auf dem Gelände soll das zielgenaue Abwerfen von Bomben geübt werden. Die Bevölkerung und viele UnterstützerInnen wollen das verhindern. Auch in diesem Jahr wird das Gelände probehalber in Besitz genommen werden, um den Protest zu organisieren und auch den Widerstand "für den Ernstfall zu üben". Geplant sind ein Camp und die Besiedlung des Bombodrom-Geländes als eine Aktion Zivilen Ungehorsams.
www.g8andwar.de | www.freieheide-nb.de | www.ClownsFREIHEIDe.de.tl

Kassiererin streikt - Kaiser's kündigt

Solidarität mit Emmely 13.07.2008 - 14:41
Barbara E. beteiligte sich als eine von anfänglich acht Beschäftigten der Filiale Hauptstrasse in Berlin Hohenschönhausen am Streik im Einzelhandel, zu dem die Gewerkschaft ver.di aufgerufen hatte. Nach Einzelgesprächen der Distriktmanagerin und des Marktleiters mit den streikenden Kolleginnen hörten alle auf zu streiken - bis auf Barbara E. Daraufhin wurde sie am 22.02.2008 unter dem Vorwand gekündigt, sie habe zu Unrecht zwei Pfandbons eingelöst. Barbara E. bestreitet den Vorwurf. Streitwert: 1,30 Euro. Betriebszugehörigkeit von Barbara E.: 31 Jahre.

Update 19.7. | Labournet | Kundgebung am 31.Juli | Veranstaltungsbericht: Die Arbeitgeber greifen an

Hokkaido - das war der Gipfel

Dr. Seltsam 09.07.2008 - 21:48
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Vom 7. bis zum 9. Juli 2008 fand im am Toya-See liegenden Hokkaido in Japan das diesjährige Treffen der "Group Of Eight", dem sog. G8 statt. Die Proteste gegen den G8-Gipfel in Japan waren aus Sicht der Veranstalter ein Erfolg (eng). An der Demonstration am 5. Juli hatten sich 5000 Personen aus Japan und etwa anderen 50 Ländern beteiligt. Die Die Einschränkungen des Versammlungsrechts gelten als beispiellos in der Geschichte der G8.


Solidarisch zeigten sich AktivistInnen in Magdeburg, Lindau, Stuttgart und Berlin; mehr dazu im Ticker


Indymedia vor Ort, Gipfelsoli, Aufruf, No-G8-Action Japan, tv.g8medianetworks (mehr: 1, 2), Weitere Indys: Österreich und Japan, Bilder auf Flickr, Zoomer und jinbo.net, Anti-G8-Blog, No-G8-Forum, NGO- und Attac-Statements (auf Entwicklungspolitik Online)

"Anti-Islam-Kongress" und Gegenaktivitäten

Mediencommando Kölle 08.07.2008 - 17:46
Bild Für das Wochenende vom 19. bis 21. September 2008 lädt die extrem rechte Bürgerbewegung pro Köln die europäische Rechte zu einem "Anti-Islamisierungskongress" nach Köln ein.Erwartet werden nicht nur "Patriotische Gäste" aus der BRD, wie Harald Neubauer (Herausgeber der neurechten Zeitschrift Nation und Europa) oder der Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche (ehem. CDU), sondern auch VertreterInnen rechtspopulistischer und rassistischer Gruppierungen aus ganz Europa. Jean-Marie Le Pen vom französischen Front National (FN), die Lega Nord aus Italien, die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ), Vlaams Belang aus Belgien, Die Freiheitlichen aus Südtirol sowie extreme Rechte aus dem ehemaligen Jugoslawien, Ungarn usw. haben ihre Teilnahme zugesichert. Es ist mit 1000 Kongressgästen zu rechnen.

Ultrarechte versuchen Schwenk in die Mitte

Ralf Streck 26.06.2008 - 11:06
Bild Die konservative spanische Volkspartei (PP) soll nach dem Willen des gebeutelten Parteichefs Mariano Rajoy das Ultra-Image ablegen. Die Partei, in der sich nach dem Tod Francos die Anhänger der Diktatur gesammelt haben, ist bisher die Bastion der katholischen Kirche, die auch über sich die PP das überkommene franquistische Familienmodell der heterosexuellen Zweierfamilie propagiert hat und mit ihr gegen die Homoehe, Abtreibung und Scheidungen und gegen die Rehabilitierung der Franco-Opfer zu Felde zog.

Parteienkrise und Staatskrise

Wal Buchenberg 11.06.2008 - 15:32
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An den sächsischen Kommunalwahlen im Juni 2008 beteiligten sich nur knapp 46 Prozent der Wahlberechtigten. Bei den Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein vom 25. Mai 2008 lag die Wahlbeteiligung ebenfalls unter 50 Prozent. Geringer werdende Wahlbeteiligung ist ein langfristiger Trend unserer Demokratie. Organisiert und genutzt werden Wahlen jedoch von Parteien. Parteien sind der Kitt und die Verbindungsschicht zwischen Staat und Gesellschaft. Der gesellschaftliche Einfluss der Parteien bröckelt nach allen Seiten weg. Die Parteien sind in der Krise und die Parteienkrise ist der Vorläufer einer Staatskrise.

Finanzkrise weitet sich zur Weltwirtschaftskrise

Ralf Streck 07.06.2008 - 09:24
Hohe Inflation, teure Rohstoffe, Turbulenzen an den Finanzmärkten, hohe Zinsen und platzende Immobilienblasen setzen den Ökonomien schwer zu. Nachdem die Inflation im vergangenen Monat leicht gefallen war, hatten einige schon auf die Entspannung gehofft, die seit Monaten gepredigt wird. Doch die neuen Schätzungen gehen davon aus, dass die Inflation in der Eurozone erneut einen Höchststand von mindestens 3,6% erreicht. Dabei sind die Nahrungsmittelpreise nach den EU-Statistikern in der EU sogar um 7,1 % gestiegen, wobei sich Bulgarien oder die Baltischen Staaten der Marke von 30 % nähern. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat die Wachstumsprognosen für die USA, Japan und die Eurozone weiter gesenkt und spricht von einem "triple shock". Der Abschwung falle 2009 auch in Deutschland noch deutlicher aus, das in diesem Jahr noch weitgehend verschont bleibe. Besonders hart trifft es Länder, in denen, wie in den USA, Immobilienblasen platzen: Großbritannien, Spanien und Irland. Nachdem die EZB eine baldige Zinserhöhung in Aussicht gestellt hat, stieg der Euribor auf einen historischen Höchststand. Die Börsen stürzten ab, weil aus den USA ein starker Anstieg der Arbeitslosigkeit gemeldet wird.

Italiens Antiziganismus

tierr@ 04.06.2008 - 17:40
Bild Seit den landesweiten Wahlerfolgen der Rechten in Italien kommt es vermehrt zu rassistischen Ausschreitungen. Nach den rassistischen Ausschreitungen gegen Zigeuner/innen-Lager hat die Regierung von Silvio Berlusconi jetzt gesetzliche Anweisungen zur Lösung des "Zigeunernotstands" erlassen. "Neo"(?)-Faschismus in Italien.

Abschiebehaft: Italien prescht vor | Nazimob wütet in Roms Stadtteil Pigneto | Rassistische Pogrome in Italien

Seit die Rechten wieder an der Macht sind, nehmen neben rassistischen Pogromen auch Übergriffe auf Linke wieder zu:
Angriff an der römischen Uni La Sapienza | Erneuter faschistischer Angriff in Rom | Erste Proteste nach mehreren Morden: Verona, 17.Mai: Antifa Demo

Italienische Indymedias: Rom | Napoli | | Ligurien | Emilia RomagnaToscana | Piemonte

Direkte Aktionen gegen Klimakiller

hanno 30.05.2008 - 01:07
Bild Obwohl sich Politiker, insbesondere seit dem 2007er IPCC-Bericht, regelmäßig zum Klimaschutz bekennen und dessen wichtigkeit betonen, vergessen sie dies immer ganz schnell, wenn es um konkrete Entscheidungen geht. Immer mehr Menschen wollen sich damit nicht Abfinden: In den letzten Wochen kam es verstärkt zu direkten Aktionen gegen Umweltzerstörung und Klimawandel.

Bayern: DemonstrantInnen als Feindbild

Arthur 28.05.2008 - 15:21
Der Bayrische Landtag will im Juli ein neues Versammlungsgesetz verabschieden. Gegen diese Maßnahmen regt sich massiver Widerstand.
Update: Demo in München am 31.5.2008: Berichte 1, 2

Weinheim: Von "Pimmeln" und Fackeln - der WSC marschiert auf

Autonomes Medienkollektiv Rhein-Neckar 19.05.2008 - 23:06
Bild Alljährlich zu Christi-Himmelfahrt tagt der Weinheimer Senioren Convent (WSC), ein corpsstudentischer Dachverband, auf der Wachenburg in Weinheim. Der Ereignis des rechtskonservativen, pflichtschlagenden Verbandes gipfelt schließlich in einem Fackelmarsch an dem dieses Jahr rund 1.000 Corpsstudenten und Alte Herren teilnahmen.
Um an dem, sich über Jahrzehnte gefestigten, Bild eines, ja nur seine Traditionen pfelgendem Verbands zu rütteln und das Augenmerk auf grundsätzliche Kritik an studentischen Korporationen zu legen, fanden im Vorfeld mehrfach korporationskritische Aufkleberaktionen statt. Während des Fackelmarschs am Samstag, den 3. Mai fanden diverse direkte Aktionen gegen die Veranstaltung statt, wie das Zünden von Rauchbomben auf die sich am Marktplatz versammelnden Corps.
Das Autonome Medienkollektiv Rhein-Neckar nahm das Ereignis als Anlass um im Anschluss ein Email-Interview mit Stephan Peters, einem korporationskritischen Akademiker aus Heidelberg, zu führen.

Hintergründe:
stephanpeters.com | Themespecial des Antifa AK an der Uni Heidelberg | SWR TV-Bericht vom 22.5.2007 zur Weinheimtagung

Tag der Landlosen in Basel

Landloses Medienkollektiv 08.05.2008 - 17:37
Bild  Am 17. April, dem internationalen Tag der Landlosen, nahmen Menschen an über 50 Aktionen in 25 verschiedenen Ländern teil. Eine davon fand vor dem Hauptsitz des Schweizer Agrarkonzerns «Syngenta» in Basel statt. Hauptanlass dazu war die Ermordung eines Landlosen in Brasilien im Bundesstaat Paraná, durch eine von Syngenta beauftragte Sicherheitsfirma. Syngenta hatte im Bundesstaat Paraná in Nähe eines Naturschutzgebietes genmanipuliertes Saatgut ausgebracht, obwohl es dort per Gesetz verboten ist. LandbesetzerInnen der Landlosenbewegung MST protestierten dagegen; der Konzern setzte die Sicherheitsfirma auf sie an, die einen Aktivisten erschoss und andere verletzte. Anlässlich der UN-Biodiversitäts-Verhandlungen MOP4 und COP9, die im Mai 2008 in Bonn stattfinden, ruft ein Bündnis aus sozialen Bewegungen und AktivistInnen unter dem Motto «Natur für Menschen - nicht fürs Business» zu weiteren Protesten auf.

Inhalt: Der Tag der Landlosen | Syngenta: Pestizide, Patente und Geschäfte | Süchtige Pflanzen - abhängige Bauern | Der Konflikt in Santa Teresa do Oeste | Der tödliche Angriff | Protest im Herz der Bestie | Es geht immer weiter | Ergænzungen

Links: Autonome Antifa Freiburg | cine rebelde | Via Campesina | Erklärung von Bern | FreundInnen von MST, Deutschland | Longo Mai

Libanon: Hintergründe zur Zerstörung von Nahr al-Bared

Autonomes Medienkollektiv Nahr al-Bared 07.05.2008 - 17:08
Bild  Das palästinensische Flüchtlingslager Nahr al-Bared im Norden Libanons war im Sommer 2007 Schauplatz eines Krieges zwischen der libanesischen Armee und der islamistischen Gruppe Fatah al-Islam. Das Camp wurde fast vollständig zerstört, mindestens 30.000 BewohnerInnen mussten fliehen. Es wurden 170 Soldaten, 287 Kämpfer der Fatah al-Islam und 47 ZivilistInnen getötet. Ein Bericht vom November 2007 dokumentierte die Rückkehr der ersten BewohnerInnen. Im Frühling 2008 berichten wir über die jüngsten Ereignisse, den geplanten Wiederaufbau, das Verhalten der libanesischen Armee, die mediale Berichterstattung sowie die humanitäre und politische Situation in Nahr al-Bared.

Inhalt: Hintergrund | Kurzfilm | Fallstudie | Medien | Ergænzungen
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